Jul 122011
 

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Kaum etwas ärgert mich so sehr wie das denkfaule Adjektiv “Rechtspopulist”, das man auch in der Tagesschau immer wieder hören kann. Es ist inhaltsleer, es ist eine lächerliche Keule, die man gegen jede nur halbwegs vom billigen Linkspopulismus abweichende Meinung schleudert. Weder die “Wahren Finnen” noch die Geert-Wilders-Partei sind mit dem Begriff Rechtspopulismus zureichend gefasst.

Wütende PolitikerInnenproteste haben eine gerichtlich genehmigte Veranstaltung von Pro Deutschland e.V. in der Kreuzberger BVV-Versammlungsstätte verhindert. Ei was nicht gar, mal wieder trefflich verhindert und das Mütchen gekühlt!

Nun ja … ist alles nur Politikersatz oder auch symbolische Ersatzpolitik, was da lief. Ich meine als Anhänger des Rechtsstaates, man hätte unbedingt die Veranstaltung von “Pro Deutschland” erdulden müssen oder mit ihnen diskutieren müssen! “Sire, ich stimme Ihnen nicht zu, aber ich werde alles dafür tun, dass Sie Ihre Meinung vortragen können …” Wer hat das wohl gesagt? 

Nazis sind die Menschen von Pro Deutschland sicherlich nie und nimmer, der Vorwurf ist dümmlicher, an den Schuhsohlen abgelatschter Linkspopulismus.

Und ein Bezirk, der die Parole “Deutschland verrecke” klaglos erduldet, wird auch Pro Deutschland ohne mit der Wimper zu zucken erdulden können. Was nützt sonst all das aufgeblasene, lächerliche, heuchlerische Gerede von Toleranz und Weltoffenheit?

Die Bezirkspolitik in Friedrichshain-Kreuzberg hat doch fast nichts auf der Haben-Seite vorzuweisen, also versucht man’s wie gewohnt mit der großen Verhinderung. Statt Radwege endlich auszubessern, warnt man vor Radwegschäden.

Ansonsten: Die guten wackeren täppisch-treudeutschen Demokraten sollten ihre Kinder zu uns Nicht-EU-Migranten-Familie​n in die Grundschulen schicken. Ich ärgere mich schon lange nicht mehr GRÜN und SCHWARZ, dass die BVV-Verordneten, all die linken und grünen Politikerinnen und all die Grünen-Wähler ihre Kinder nicht in die stinknormalen Kreuzberger Kitas und Grundschulen schicken. Aus Angst vor gewaltbereiten Türkenjungs? Angst vor kopftuchtragenden salafistischen Araberinnen? Angst vor betrunkenen Russen? Angst vor dauernden “Ihh-Schweinefleisch”-Rufen?

Wenn es den Linkspopulisten ernst mit ihren Bekenntnissen wäre, müssten sie es tun.

Darin steckt ein Problem, das unsere mutigen Linkspopulisten noch nicht einmal ansatzweise erkannt haben.


Nach erfolgreichen Protesten gegen Rechte: Blockade reizt Fahnder – taz.de
Anderthalb Wochen nachdem Proteste vor dem Kreuzberger Rathaus eine Sitzung der rechtspopulistischen Partei “Pro Deutschland” verhindert haben, laufen nun Ermittlungen gegen den Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne). “Es geht um Paragraph 21 des Versammlungsgesetzes”, bestätigte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Der Paragraph stellt es unter Strafe, nicht verbotene Versammlungen zu verhindern oder entsprechende Gewalt anzudrohen oder auszuüben. Dafür drohen eine Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Haft.

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Mai 272011
 
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EHEC-Krise – Bauern werfen tonnenweise deutsches Gemüse weg – Wirtschaft – Berliner Morgenpost – Berlin

Typisch deutsche, medial geschürte Hysterie. Grotesk. “Man traut sich ja keinen Salat mehr zu essen!” Ähnlich wie bei übertriebenen Berichten über Kriminalität (“man traut sich ja nicht mehr auf die Straße!”), Islamophobie (“ich bin Moslem und trau mich wegen Sarrazin nicht mehr zum Zeitungskiosk!”), Flüchtlingswellen (“Uns überschwemmen bald Hunderttausende von Nordafrikanern!”), Klimahysterie (“bis spätestens 2010 haben wir 50 Millionen Klimaflüchtlinge weltweit”). 

Ich esse weiterhin Gemüse und Salat. Wie bisher auch schon wasche ich Gemüse und Salat vor der Zubereitung sorgfältig.

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Mai 132011
 

affe-in-waldsieversdorf-021.jpgEtwa 1980 scheint mir eine Grenzlinie zu sein, die in der heutigen Pädagogik die Genze zwischen gut und böse darstellt. Ein Blick in Schulbücher bestätigt mir das immer wieder. Das gesamte kulturelle Erbe, das vor 1980 entstanden ist, steht unter Verdacht. Warum? Nun, ganz einfach: Die Menschen wussten ganz offenbar vor 1980 noch nicht, was böse und gut ist! Etwa ab 1980 zogen Wahrheit und Weisheit in die Welt ein, und zwar über die deutschen Universitäten und Proseminare.

Früher hingegen war es schlimm! Da kam ein strickendes, mit Puppen spielendes Mädchen vor – raus damit, es könnte den Gender gap verstärken! Da wurde das Wort Neger erwähnt – raus damit, es ist ein rassistisches Wort! Da erschien ein folgsames Kind – raus damit, es entmündigt die benachteiligten Kinder aus patriarchalischen Familienstrukturen! Da wurde von fleißigen Handwerkern gesungen – raus damit, es hindert die Kinder am Bildungsaufstieg zur Universität! Da erschien eine Familie mit Papa, Mama und mehreren Kindern – hau weg den Müll, es ist ein traditionelles Rollenverständnis! Da kam das Wort Gott in einem Lied vor – weg damit, es ist eine unzumutbare nervliche Belastung für Kinder aus atheistischen Elternhäusern! Da erschien ein spindeldürrer Schneider in einem Märchen – weg damit, es ist diskriminierend!

Meine ganz bescheidene Anmerkung dazu: Ich halte es für maßlos überheblich und töricht, wenn so getan wird, als wäre alles, was außerhalb Deutschlands oder was vor 1980 geschrieben, gesagt und gedacht worden ist, Schrott und Gerümpel, nur weil es die höheren Weihe des Gender Mainstreaming und der political correctness nicht erhalten hat.

Bild: Landschaft am S-Bahnhof Warschauer Straße

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Apr 192011
 

Na also, diese Allensbach-Studie ist Wasser auf meine Mühlen!

Also frisch ans Werk, Bildungspolitiker aller Parteien! Ihr habt meines Erachtens jahrelang an den falschen Stellschrauben angesetzt.

Und die Haushaltszwänge sind nichts als eine bequeme Ausrede geworden, mit der alle den schwarzen Peter weitergeschoben haben.

An die Familien müssen wir ran!  DAS heiße Thema im Wahlkampf 2011: Familien und Schule – ein zerstrittenes Paar?

Wer traut sich?

Allensbach-Studie – Schulen versagen bei der Vermittlung von Werten – Inland – Berliner Morgenpost – Berlin
Konsens ist dagegen, die individuelle Förderung an den Schulen auszubauen. Doch was tut die Politik dafür? Längst nicht genug und oft das falsche.

Eine der teuersten Maßnahmen ist, die Klassengröße zu verkleinern; das ist freilich ein dankbares Wahlkampfthema. Denn 71 Prozent der Bürger glauben, dass sehr große Klassen zu den besonderen Herausforderungen der Lehrer gehören. Die Klassengröße wird stärker problematisiert als schlecht erzogene Schüler.
Mehr personelle Ressourcen

Kleine Klassen sind Lehrern dagegen gar nicht so wichtig, nur 39 Prozent wünschen sie sich explizit. Die Bildungsforschung ihrerseits hat bisher keinen Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und Klassengröße ermitteln können. Für einen Lehrer ist es ohnehin unerheblich, ob er nun 28 oder 25 Schüler betreuen muss, in beiden Fällen ist eine individuelle Förderung illusorisch.

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Apr 012011
 

Sarrazin macht die unanständige, hemmungslose Verwöhnungspolitik der Parteien nicht mit. Dafür mag ich ihn. Er ist den politischen Verwöhnern und Liebedienern unsympathisch, einzelgängerisch, ein Wolf unter Wölfen! Natürlich redet er manchmal auch Unsinn wie wir alle. Aber das meiste hat Hand und Fuß.

Sarrazin und Markus Löning – die beiden zusammen könnten die FDP zu ungeahnten Höhen führen. Sie müssten einander moderieren!

Genialer Aprilscherz, den der Tagesspiegel vom Stapel lässt! Gratulation!

Hoffnung für die Liberalen: Sarrazin kandidiert für Berliner FDP – Landespolitik – Berlin – Tagesspiegel

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Mrz 122011
 

Erschütternde, geradezu rassistische Abwertung und Ausgrenzung erfährt dieser arme Kreuzberger Blogger durch die neueste Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung über die “Abwertung der Anderen”!

So wird etwa in der Befragung bereits die Aussage “Durch die vielen Zuwanderer fühle ich mich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land” als fremdenfeindliche Aussage gewertet (S. 62). Was für ein grotesker Unsinn, den  die Autoren da Satz um Satz vom Stapel lassen. Dann sind Wilhelm Müller und Franz Schubert ebenfalls Rassisten: “Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus …”

Tja, können Gefühle Sünde sein? Ein Fremder im eigenen Land! Das war doch genau mein Gefühl an den Kreuzberger und Schöneberger Kitas und Grundschulen. Bin ich allein dadurch schon ein Rassist, wenn ich es bedaure, dass ich mich mit den meisten Eltern nicht unterhalten kann, weil sie weder Deutsch noch Englisch lernen wollen – bin ich ein verdammter dreckiger Fremdenfeind, weil ich kaum Türkisch, kaum Arabisch kann und weiterhin die Meinung vertrete, die in Deutschand lebenden Eltern sollten Deutsch lernen und den Kontakt zu uns Restdeutschen nicht rundweg ablehnen?

Man wird von den wohlbestallten Wissenschaftlern als fremdenfeindlich beschimpft, nur wenn man sich unwohl fühlt, wenn man sich nicht mehr unterhalten kann.

Ach! Diese lächerlichen Sesselforscher an ihren golden gefütterten EU-Fördertöpfen! An den EU-Fördertröpfen!

Diese Studien werden in Serie produziert, um die eigene Forschertätigkeit als unverzichtbar herauszustellen!  “Da geht immer noch was!” Da springt noch ein Lehrstuhl zur Erforschung der Fremdenfeindlichkeit, noch einige Dutzend Zeitverträge für Assistenten und Hiwis heraus! Und Stellen für Soziologen und Politologen in Hülle und Fülle, Gelder für Antifa-Initiativen en masse!

Die lesenswerte Studie findet ihr hier: Lest!

FES-Studie+Die+Abwertung+der+Anderen.pdf (application/pdf-Objekt)

Geht in euch! O Menschen in Deutschland! Deutsche! Türken! Araber! Humanisten! Atheisten! Muslime! Christen! Erkennt, dass ihr alle Fremdenfeinde und Rassisten seid!

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Jan 312011
 

Militante Gewalt in den großen europäischen Städten scheint sich eine Art Einheitskluft zurechtgelegt zu haben. Schaut man Bilder der “schwarzen Blöcke” an, so kann man nicht erkennen, ob es rechte oder linke Säuberungstrupps sind, ob sie gegen Gentrifizierung oder Überfremdung kämpfen – oder beides zugleich.

Die Staaten des realen Sozialismus waren Nährböden eines recht erbitterten Nationalismus. In allen postsozialistischen Staaten ist diese Saat des nationalen Sozialismus, des “Sozialismus in einem Lande”, wie dies Lenin und seine Genossen nannten, aufgegangen.  Im Gebiet der früheren DDR, in der Slowakei, in Ungarn gab oder gibt es chronische Feindseligkeiten gegen alle, die nicht als der eigenen Nation oder der eigenen Klasse, der eigenen Rasse zugehörig empfunden werden. Am stärksten wurden jedoch nationale Gefühligkeiten in der russisch geführten, russisch dominierten UdSSR gepflegt und aufgebaut.

Hierfür ein zufälliger Beleg:

Rassenhass: Russlands Nationalisten hetzen erbittert gegen Ausländer – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Die Sowjetunion hatte sich die Völkerfreundschaft auf die Fahnen geschrieben und ging maßgeblich an den Nationalitätenkonflikten zugrunde.

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Dez 202010
 

26082009011.jpg Cooler Move von Künast! Sie fühlt sich durch die Anwesenheit des Papstes nicht eingeschüchtert. Ich denke, niemandem bricht ein Zacken aus der Krone, wenn er dem Diener der Diener, dem servus servorum (einer der Titel des Papstes) lauscht.

Volker Beck sollte nicht eingeschnappt sein, nur weil der Papst IHN persönlich für “ungeordnet” hält.

Und Ströbele sollte nicht sauer sein, wenn der Papst sich nicht bei IHM persönlich entschuldigt für das, was einige irrgeleitete Patres vor 400 Jahren den Indios angetan haben. Lest die WELT:

Er „halte davon nichts“, dass der Papst im Bundestag rede, sagte der Berliner Alt-Grüne der „Mitteldeutschen Zeitung“ und kündigte an, bei Benedikts Rede den Saal zu verlassen. „Unserem Heiligen Vater nehme ich besonders übel, dass er sich in Lateinamerika nicht zu seiner Schuld und der seiner Kirche bekannt hat“, sagte Ströbele im Fahrwasser alter Latino-Solidaritätsadressen.

Oder sollte Ströbele sich bei BECK für das entschuldigen, was Fidel CASTRO, der von Ströbele eifrig beworbene CHE Guevara sowie ihre kommunistischen Sturmtrupppen den Schwulen in kubanischen Internierungslagern haben angedeihen lassen? Erkennt Ihr das Bild auf Ströbeles Schal? Welcher gute Freund und fröhliche Mitstreiter Fidel Castros ist das denn?

Was war die kämpferische Grundeinstellung von Fidel Castro und Che Guevara gegenüber Schwulen und Lesben? Für wen errichteten Fidel und Che ihre Internierungslager?

Zitat aus queer.de:

 Homosexualität war zwar vor dem Umsturz durch Castro 1959 bereits illegal, gleich nach der Machtübernahme ließen die neuen Machthaber Schwule aber gezielt verfolgen und in Internierungslager stecken, in denen viele zu Tode kamen. Die Kommunisten begründeten die Verfolgung damals damit, dass es sich bei Homosexualität um eine kapitalistische Ausprägung handelte, die es auszurotten galt. Erst in den 1980er Jahren ließ der Verfolgungsdruck auf Schwule und Lesben nach. Homosexuelle wurden aber bis vor wenigen Jahren noch wegen “antisozialen Verhaltens” verfolgt.

Nicht zuletzt: Die Grünen haben ca. 52.000 Mitglieder. Die Katholiken etwa 1,1 Milliarden.

Papst-Rede: Künast rüffelt Beck – Queer.de
“Da gehen wir hin – und zwar respektvoll.”

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Nov 262010
 

251120100801.jpg Gestern berichtete mir wieder einmal ein Bürger unseres Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, ihm sei kürzlich das Fahrrad gestohlen worden. Vor dem Rathaus, direkt von einem jener berühmten Kreuzberger Bügel weg. Ärgerlich! Und ebenfalls gestern beobachtete ich am Nachmittag, wie zwei Drogenhändler an dem Spielplatz in der Obentrautstraße kleine Päckchen Rauschgift an Jugendliche verkauften. Ärgerlich – zumal einige Eltern meiner Nachbarschaft sich nachdrücklich und in vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit für die Gestaltung des Spielplatzes in der Obentrautstraße eingesetzt haben. Wenn jetzt die Drogenhändler wiederkommen und sich das herumspricht, geht der Spielplatz den Kindern und Eltern als Aufenthaltsort verloren. Und gegenüber diesem Spielplatz gibt es eine Schlecker-Filiale, die geradezu regelmäßig von bewaffneten Räubern überfallen und ausgeraubt wird. Ärgerlich! Und seit drei Tagen versperrt in eben dieser Obentrautstraße ein Sofa den Fahrradweg (siehe Foto). Ärgerlich!

Und hinter meiner Wohnung hat ein Jugend-Hostel seine Diskothek eingerichtet. Wir hören oft noch spät die wummernden Bässe in unserer Küche. Und genau das – stört mich persönlich nicht! Dennoch hat gerade zu letzterem die BVV Friedrichshain-Kreuzberg  am Mittwoch einen Beschluss zu “verschärften Bedingungen für die Ansiedlung von Beherbergungsbetrieben” gefasst. O Schreck! Die taz berichtet heute auf S. 21 darüber.

Machen wir eine Liste der Dinge, die den Bürger in meiner Straße stören oder stören könnten:

– viele Fahrraddiebstähle
– offener Drogenhandel auf dem Spielplatz
– viele Raubüberfälle auf den Drogeriemarkt
– 1 Sofa auf dem Radweg
– 1 Jugend-Hostel

Ich ordne mal nach Schwere der Störung! Am meisten stört mich die Serie an Raubüberfällen auf den Drogeriemarkt, danach kommt der offene Drogenhandel auf dem Spielplatz, dann die sehr häufigen Fahrraddiebstähle, dann das sehr seltene Sofa auf dem Radweg.

Ganz raus fallen lasse ich die Ruhestörung durch Hostels. Ich finde Hostels in Friedrichshain-Kreuzberg gut, ich freue  mich, wenn ich junge Menschen aus aller Herren Länder hier sehe. Die Lärmbelästigung finde ich nicht so schlimm, obwohl ich wie angeführt in meiner Wohnung persönlich betroffen bin. Mir sind Hostels tausendmal lieber als die berüchtigten Spielsalons, die häufig der Geldwäsche dienen.

Wozu ich das schreibe? Um nachzuweisen, dass der Bürger an verschiedenen Dingen Anstoß nimmt. Raubüberfälle und Drogenhandel auf Spielplätzen finde ich persönlich schlimmer als Fahrraddiebstähle, Fahrraddiebstähle wiederum schlimmer als Sofas auf Radwegen.

Hostels finde ich gar nicht schlimm, sondern gut.

Ich bin ja nur nur ein einfacher friedliebender Bürger dieses Bezirks. Ich fordere also die verehrten Damen und Herren Politiker zu etwas mehr Toleranz gegenüber Hostels und nächtlicher Ruhestörung, hingegen zu deutlich weniger Toleranz gegenüber offenem Drogenhandel, Raubüberfällen und Fahrraddiebstählen auf.

Es geschieht alles in dieser Straße!

Bezirk erschwert Hotelneubauten: Schlaf gut, Friedrichshain! – taz.de

 Posted by at 12:58
Okt 122010
 

Einer der interessantesten Beiträge zur Mesut-Özil-Auspfeif-Debatte erreichte dieses Blog am 10.10.2010. Wir fügen ihn hier unverändert (wenn auch mit redaktioneller Kommentierung und stillschweigenden Rechtschreibkorrekturen) ein. Danke an Martin!

“Das ist nicht unsportlich … das ist Fankultur … auch wenn sie nicht gefällt. Dieselben, die da gepfiffen haben, werden ihm zujubeln, wenn er mit Real Madrid die CL [Champions League, Anm. der Red.]  gewinnen würde.

Ein Olli Kahn ist auch überall in der Bundesliga ausgepfiffen worden und mit Affengebrüll (dass das zu diesen Fans passt, brauch ich nicht zu erklären), das aber nur, wenn er im Bayerntrikot da war, im Nationaldress haben sie dann im gleichen Stadion Olli-Olli gerufen.

So ist das nun mal da draußen … in den Weiten des Stadion und des Sports.”

 Posted by at 14:00