Sep 162010
 

Etwa 31.000 Euro je Bezirk würde das neue Integrationsgesetz des Berliner Senats kosten. Der Staat würde also wieder einmal in Vorleistung gehen und die Integration der Zugewanderten erst einmal mit staatlichem Geld befördern. Neue Posten, neue Stellen werden eingerichtet, insbesondere das Amt des bezirklichen Integrationsbeauftragten.

Etwa 1,1 Millionen Euro stellen der Staat (Universitäten FU, HU) und Stiftungen (Zeit- und Hertie-Stiftung) zusätzlich bereit, um das entstehende Netzwerk migrantischer Lehramtsstudenten zu fördern. Eine Arbeitsstelle wird geschaffen, die unermüdlichen Befürworter der „Integration von oben“ haben für sich weitere Posten, Pöstchen und Pfründe geschaffen. So berichtet es heute die FAZ auf S. 2 unter dem Titel „Vorbilder dringend gesucht“.

Ein gigantischer Irrweg?

Posten, Pöstchen, Pfründe, die mit viel staatlichem Geld hochgezogen werden: das ist das Webmuster der staatlich beförderten Integration seit etwa 2 Jahrzehnten.

All die Inhaber der Posten, Pöstchen und Pfründen können kein Interesse daran haben, sich überflüssig zu machen.

Ich hege Zweifel, ob das Ganze funktioniert.

Ich wünsche mir die Anstrengung der Zuwanderer. Wollen sie sich integrieren oder wollen sie es nicht? Wollen sie arbeiten oder wollen sie es nicht?

Ich habe keine Lust mehr, meine Steuergelder bereitzustellen für etwas, was erkennbar von den zu Integrierenden nicht gewollt ist.

Ich sehe fast keinen Willen zur Integration bei den zu Integrierenden. Wieso sollen wir ihnen etwas aufdrängen? Sie haben es doch so gut.

Soll man ihnen noch das Geld hinterherwerfen?

Ich meine: Alles Integrationsdienliche ist gut, sofern es kein staatliches oder öffentliches Geld kostet.

Integration ist eine Leistung der Menschen.

 Posted by at 10:54

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