
Im aktuellen Spiegel (52/2025, 21.12.2025) findet sich ein sehr lesenswertes Interview mit Inken Schmidt-Voges, Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Philipps-Universität Marburg, über die Familie im Wandel der Jahrhunderte. Sie bestätigt das, was meine eigene, ihrerseits als Ethnologin ausgebildete Schwester schon früher uns drei Brüdern immer wieder erklärt hat: die allermeisten Frauen haben über die Jahrhunderte hinweg in der überwiegenden Mehrheit fast überall innerhalb und außerhalb des Hauses auch Erwerbsarbeit geleistet, sie waren eigentlich kaum je allein auf die unbezahlte Mutter- und Hausfrauenrolle festgelegt.
Drei Zitate aus diesem bemerkenswerten Spiegel-Interview seien hier angeführt :
Zitat 1: „Bei der Ehefrau und Hausfrau lief die Organisation aller Aufgaben und Tätigkeiten zusammen, die die häusliche Wirtschaft betrafen. Kinderbetreuung, Produktion, Vorratshaltung und Buchführung waren bis weit ins 18. Jahrhundert hinein eng miteinander verbunden, in der Landwirtschaft genauso wie im Handelsgeschäft oder im Handwerksbetrieb. Männer brauchten schlicht einen Ersatz auf dieser zentralen Position, weil sie die ganze Organisation in der Regel nicht zusätzlich zu ihren eigenen Aufgaben übernehmen konnten.“
Zitat 2: „Das Ideal der Kleinfamilie verbreitete sich erst mit dem Aufstieg des Bürgertums ab Ende des 18. Jahrhunderts. Bis dahin gehörten auch Angestellte und mitwohnende Verwandte zur Familie, man lebte unter einem Dach und war eine Versorgungsgemeinschaft.“
Zitat 3: „Der Rückzug in die Kleinfamilie war eine Antwort auf den Nationalsozialismus. Zu dessen Ideologie hatte es gehört, die Erziehung der Kinder aus der Familie auszugliedern. In der frühen Bundesrepublik bildete sich gewissermaßen eine Gegenbewegung, man stellte die Familie unter den Schutz des Staates.“
Wen es interessiert: Ich persönlich würde Zitat 3 ganz oben aufs Treppchen stellen, Zitat 1 erhält von mir die Silbermedaille, Zitat 2 nur Bronze.
Das heutige Foto zeigt ein Ausstellungsplakat: Die Frau in Haus und Beruf. Ausstellungshallen Zoologischer Garten, Berlin, 24. Februar bis 24. März 1912. Exponat in der Ausstellung Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne. Jüdisches Museum Berlin, 11. Juli bis 23. November 2025. Fotografische Aufnahme des Vf. vom 29. September 2025
One Response to “Die Frau in Haus und Beruf – etwas ganz Neues?”
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Sehr geehrter Herr Hampel,
daß Einwanderung Krieg ist und umgekehrt, hat der führende
Militärhistoriker Martin van Creveld in seinem Essai „War and Migration“
dargelegt, in: There Will Be War Vol. X: History’s End:
https://arkhavencomics.com/product/twbw10/
Daß die USA untergeht, hat Wang Huning — America vs America — schon in den 80ern erkannt, Vox Day um 2004 herum.
Der Herausgeber Vox Day, Autor u. a. von „The Irrational Atheist“
und „Cuckservative. How ‚Conservatives‘ Betrayed America“, ist noch
deutlicher:
https://voxday.net/2025/07/18/they-hate-their-people/
https://voxday.net/2025/11/15/get-them-out-now/
https://voxday.net/2024/09/19/the-economic-decline-of-germany/
https://voxday.net/2024/02/12/the-third-economic-destruction-of-germany/
https://voxday.net/2025/07/20/10-civilizational-blind-spots/
https://voxday.net/2025/11/29/on-reverse-migration/
https://voxday.net/2024/02/08/communism-clown-world/
https://voxday.net/2024/10/05/illiteracy-is-good-for-the-economy/
https://voxday.net/2024/01/29/lee-kuan-yew-warned-you/
https://voxday.net/2024/02/02/identity-ideology/
Das sind allesamt kurze Blog-Beiträge, die lesenswert sind. Ich wurde von
Muslimen Anfang der 2000er aus der Neunten einer „bunten“ Gesamtschule
gemobbt. Lebe seitdem von Sozialgeld, bin introvertierter Asperger. Wo
war das fair? Die Türkei wollte die Anataolier selbst nicht haben, wie
Helmut Schmidt schrieb. Mein Schicksal kümmerte eh niemanden, da ich
„Biodeutscher“ bin. Passiert heute noch häufiger:
https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund-west/mobbing-schopenhauer-grundschule-dortmund-schueler-muslim-religion-eltern-w986803-2001533558/
Die Japaner haben das richtige Modell der Einwanderungsvermeidung
gewählt, siehe Jan Moldenhauers Studie: „Alternative Politik : Die
japanische [Re-]Migrationsstrategie als Vorbild für Deutschland“
Hinzu kommt, daß die grassierende Vaterlosigkeit uns weiteren Schaden
zufügt; auch säkulare Psychiater geben dies zu:
http://www.dfuiz.net/anhaenge/artikel/Familienproblem_kap.htm
https://www.bptk.de/neuigkeiten/trennung-der-eltern-fuehrt-zu-haeufigeren-psychischen-auffaelligkeiten
https://www.wirindortmund.de/aplerbeck/vortrag-vaterlosigkeit-und-ihre-folgen-stiess-auf-grosses-interesse-66988
https://www.wirindortmund.de/aplerbeck/forum-gesundheit-die-fogen-von-vaterlosigkeit-fuer-die-psychische-gesundheit-64241
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article6075167/Klassische-Familien-sind-besser-meistens.html
https://www.t-online.de/gesundheit/kindergesundheit/id_76503654/kinder-mit-nur-einem-elternteil-sind-haeufiger-psychisch-krank.html
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wenn-getrennt-lebende-vaeter-keinen-unterhalt-zahlen-15288366.html
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/staat-kann-unterhaltsvorschuss-meist-nicht-zurueckholen-16369932.html
Die Clown-Welt funktioniert halt nicht, zehrt von der Leistung unserer
Vorfahren. Ist nichts anderes als ein Gottersatz, der aber Christus
Jesus ist, ohne den das Problem des Bösen nicht gelöst werden kann,
wie Vox Day in einer Debatte mit einem promovierten Philosophen, der,
sehr bezeichnend, nicht einmal Kinderbuchwissen — z. B. Chroniken von
Narnia — über das, was er ablehnt, besaß:
https://voxday.net/2009/09/22/letter-to-common-sense-atheism-i/
https://voxday.net/2009/10/03/letter-to-common-sense-atheism-ii/
https://voxday.net/2009/10/15/letter-to-common-sense-atheism-iii/
https://voxday.net/2009/10/23/letter-to-common-sense-atheism-iv/
https://voxday.net/2009/11/04/letter-to-common-sense-atheism-v/
https://voxday.net/2009/12/06/letter-to-common-sense-atheism-vi/
https://voxday.net/2009/10/01/letter-from-common-sense-atheism-ii/
https://voxday.net/2009/10/19/letter-to-vox-day-iv/
https://voxday.net/2009/10/29/letter-to-vox-day-v/
https://voxday.net/2004/02/29/problem-of-evi/
https://voxday.net/2013/08/08/a-fallen-atheis/
Zum Schluß ein passendes Zitat Paul Colliers: „Das Wunder des
Nationalstaats ist, dass er eine gemeinsame Identität schafft,
die Solidarität ermöglicht. Zu viel Einwanderung gefährdet dieses
Arrangement.“
Da Sie Akademiker sind, erwarte ich, daß Sie sich in Kontakt
setzen mit Vox Day oder Martin van Creveld, um Ihre Vorurteile
bezüglich Einwanderungsvermeidung zu überdenken und schlußendlich
zu überwinden. Denn ich bin zwar glimpflich davon gekommen — pro Tag
werden zwei Frauen gruppenvergewaltigt –, doch ist mein Leben auch im
Eimer der Einwanderung wegen. Das wäre ja frech, wenn Sie’s verteidigten.
Mit freundlichen Grüßen
Ein Opfer von Islammobbing, das sich umbringen würde, wenn ich nicht
an Gottvater glaubte, auf Christus Jesus vertraute und nicht die ewige
Verdammnis fürchtete