Was läuft heute bei „Frost und Sonne“?

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März 122026
 

Passend zur Jahreszeit steht unser heutiger Abend „Frost und Sonne“ ganz im Zeichen des erbitterten, keineswegs gewaltlosen Ringens zwischen den Mächten des Winters und des Frühlings. 

Wie wird dieser Streit ausgehen? Das weiß niemand. Wir werden es ja hören und spüren!

Zeit und Ort: 12. März 2026, 19.00 Uhr, Salon Kontakte, Feurigstr. 68, 10827 Berlin-Schöneberg 

Mitwirkende:

Johannes Hampel, Tenor und Moderation
Sergey Neller, Klavier

Programm:

– Lieder und Arien von Franz Schubert (4 Lieder aus Winterreise), Tschaikowski (Lenskis Arie aus Eugen Onegin), Richard Wagner (Winterstürme wichen dem Wonnemond aus Walküre), Richard Strauss (Freundliche Vision)

– Klaviersonate op. 22 von Nikolai Medtner

– Lyrik von Francesco Petrarca, Alexander Puschkin, Wilhelm Müller, Richard Wagner, Otto Julius Bierbaum, Ernst Stadler

Gibt es noch Karten?

Hier gibt es Karten online:

https://www.eventim-light.com/de/a/69ab32472a1b6440e5be99a6/e/69aefc042a1b6440e5c0aa31

Einige Restkarten gibt es wahrscheinlich noch an der Abendkasse ab 18.45 Uhr.

Bild: Frost und Sonne kämpfen um die Vorherrschaft am Teufelssee am Lindengestell im Schlangenfenn beim Großen Ravensberg nahe Bergholz-Rehbrücke im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Aufnahme vom 1. März 2026

 Posted by at 12:46

Barfuß auf dem Eise schwankend bei Frost und Sonne

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März 042026
 

Hier gibt es Karten online:

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Barfuß auf dem Eise
wankt er hin und her

diese Verse aus dem Gedicht Der Leiermann von Wilhelm Müller kommen mir bei Betrachtung dieses Hin und Her zwischen Sonne und Frost in den Sinn. Die Großwetterlage scheint unentschlossen zwischen Winter und Frühling, die Nacht ist zwar sternenklar und kalt, der Tag strahlt in der frühen Märzensonne. Aber es wird nicht wirklich warm.

Man weiß nicht, was noch werden mag – laß gehen dahin!

Hier das gesamte Gedicht von Wilhelm Müller:

Drüben hinter’m Dorfe
Steht ein Leiermann,
Und mit starren Fingern
Dreht er was er kann.

Baarfuß auf dem Eise
Wankt er hin und her;
Und sein kleiner Teller
Bleibt ihm immer leer.

Keiner mag ihn hören,
Keiner sieht ihn an;
Und die Hunde knurren
Um den alten Mann.

Und er läßt es gehen
Alles, wie es will,
Dreht, und seine Leier
Steht ihm nimmer still.

Wunderlicher Alter, 
Soll ich mit dir gehn?
Willst zu meinen Liedern
Deine Leier drehn?

 Posted by at 21:43