Feb 092010
 

Hans-Christian S. kaufte sein gestohlenes Rad für 15 Euro zurück. Das spiegelt den wahren Wert nicht wider. Ich meine: Ein gutes Fahrrad hat seinen Preis, es hat seine laufenden Wartungskosten. Es kostet Versicherung, daneben lohnt es sich, beim ADFC Mitglied zu werden. Kurzum: Das Fahrrad kann wirtschaftliche Wachstumsimpulse setzen. Allein all die alten Mühlen zu ertüchtigen oder durch neue Velos zu ersetzen, wird Hunderttausende von Euros kosten.

Die sinkenden Krankheitskosten, die höhere Lebensqualität sind weitere Argumente. Und dann die vielen tausenden Fahrradabstellmöglichkeiten, die jetzt noch fehlen! Kreuzberger Bügel, Fahrradparkhäuser, Boxen – alles ist denkbar! Ums Rad herum wird eine Fülle an Infrastrukturmaßnahmen nötig. Das kostet Geld. Geld, das gut angelegt ist. Heute berichtet die Berliner Zeitung:

Berliner Zeitung – Aktuelles Berlin – Fahrradbranche will mit Neuheiten wachsen
Mit Innovationen wie dem Elektro-Bike und hohen Qualitätsstandards will der Fahrrad-Fachhandel seinen Umsatz weiter ankurbeln. Im gehobenen Segment seien die Erlöse 2009 um 10,2 Prozent gestiegen, sagte der Geschäftsführer des Verbundes Selbstverwalteter Fahrradbetriebe (VSF), Albert Herresthal, am Dienstag in Berlin. Insgesamt habe die Branche im vergangenen Jahr rund 4,3 Millionen Räder in Deutschland verkauft. Im Fachhandel liege der Durchschnittspreis bei mehr als 500 Euro, Tendenz steigend.

 Posted by at 17:20

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