
https://www.youtube.com/watch?v=Sb4alJQeY1M
Ja! Die Sonne der Liebe und der Gerechtigkeit bricht im Himmel über Berlin hervor! Eitel Freude herrscht in dieser Stadt und sendet eine Botschaft der Liebe und Gerechtigkeit hinaus in die Welt.
An dem triumphalen Wahlerfolg der Linken in Berlin und auch Manuela Schwesigs in Mecklenburg-Vorpommern lässt sich aufzeigen, wie man heute Mehrheiten gewinnt:
- Eine einheitliche klare Botschaft wieder und wieder vortragen. Irgendeine Krise (egal ob sie real oder nur imaginär ist) ausrufen, hier in Berlin also die „Mietenkrise“. Soziale Wohltaten ohne Ende verkünden, Heilung versprechen, Seele streicheln, Gefühle statt Verstand ansprechen!
- Durch die Spitzenkandidatin Sympathie erzeugen, Nahbarkeit vermitteln, möglichst keine Zahlen nennen, Herzen ansprechen, nicht den Kopf!
- Unbewusst Erinnerungen an eine bessere Vergangenheit anklingen lassen, als „es besser war“. Hier also: Mietpreisstopp oder Mietendeckel ausbauen, wie er zuerst im Nationalsozialismus in den dreißiger Jahren in Deutschland eingeführt und in der DDR fortgeführt wurde, als „wir alle so zufrieden leben“ konnten!
- Volle Klaviatur der Manipulation durch Sprache anwenden, also: sage nicht „Enteignung“ oder „Verstaatlichung“ von Wohnungen, sondern sage: „Vergesellschaftung“. Die Medien werden dir willig folgen.
- Nur ja keine Anstrengungen vom Volk verlangen. „Wählt uns – und alles wird gut! Mit uns ziehen Liebe und Gerechtigkeit in diese Stadt ein!“
- Feindbilder hegen und pflegen! „Die anderen, die vertreten den Hass, die Spaltung, den Faschismus. Wir verkörpern die Demokratie, die Brandmauer, den antifaschistischen Schutzwall, die Liebe, die Gemeinschaft, das Glück.„
- „Statt Konflikt, Staat, Streit sind wir Gemeinschaft, Stadt, Liebe. Das sind wir!“ So klappt das. Den anderen Parteien hiermit sehr zur Nachahmung empfohlen. Gratulation und Glückwunsch an die Linke.
Schon Otto von Bismarck sah den gestern tatsächlich eingetretenen strahlenden Sieg der Linken in Berlin voraus. Er hat dies bereits am 26. Juni 1881 gegenüber dem Schriftsteller Moritz Busch so formuliert:
„Es ist möglich, dass unsere Politik einmal zugrunde geht, wenn ich tot bin. Aber der Staatssozialismus paukt sich durch. Jeder, der diesen Gedanken wieder aufnimmt, wird ans Ruder kommen.“
Nachweis des Bismarck-Zitates vom 26.06.1881: Heinrich August Winkler, Der lange Weg nach Westen, Band 1, Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik, 4. Auflage, München 2002, S. 250
Zum Thema soziale Wohltaten, Mietendeckel und Mietpreisstopp sei empfohlen: Götz Aly: Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933-1945, S. Fischer, Frankfurt am Main, 7. Auflage 2025, hier besonders: „Totalitärer Sozialkapitalismus – ein Albtraum“, S. 228-235








