Der Vater sitzt in den Zellen der Ohnmacht

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Okt. 162011
 

Sprich mit Verbrechern, sprich mit Psychiatern, sprich mit Polizisten, sprich mit Soziologen, sprich mit Lehrern! Bei den meisten Schwierigkeiten mit Sucht, Bildungsversagen, Schulabbruch, Lernverweigerung, Krankheit, Kriminalität und Arbeitslosigkeit wirst du in der Ursachengeschichte einen abwesenden, schwachen, prügelnden oder versagenden Vater finden!

Die kulturelle Entmachtung des Vaterbildes ist weiter in vollem Gange. Es ist ein historischer Vorgang ungeheuren Ausmaßes, dessen Zeugen wir seit etwa 1980 werden. Soeben lese ich den Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge. Da ist er wieder, der Vater, wie er seit 1980 wieder und wieder beschrieben wird: dement, inkontinent, hilflos, ein Gegenstand des Mitgefühls und des Mitleids für den Sohn. Lies:

– Mach auf, rief Alexander.
Kurt kam näher, glotzte.
Mach auf!
Aber Kurt rührte sich nicht.

Alexander schloss auf, umarmte seinen Vater, obwohl ihm die Umarmung seit langem unangenehm ware. Kurt roch. Es war der Geruch des Alters. Er saß tief in den Zellen. Kurt roch auch gewaschen und zähnegeputzt.

Erkennst du mich, fragte Alexander.

Ja, sagte Kurt.

Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, September 2011, hier S. 8

An Stelle des versagenden Vaters rückt der mütterliche, der fürsorgliche, der alles-verzeihende, alles-besorgende Staat. Der Staat wird zur Übermutter, an den sich die von allen guten Vätern Verlassenen wenden dürfen.

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Okt. 152011
 

Die üblichen Forderungskataloge zur Bildungspolitik sind heute meist kulturell völlig entkernte Gerippe. Man kann dies Satz für Satz nachweisen. So wird immer wieder „Sprachkompetenz“, „Lesekompetenz“ usw. gefordert, „Sprachstandsmessungen“ zuhauf, eine ganze Bildungs-Vermessungs-Industrie gruppiert sich um Organisationen wie etwa UNESCO. Eine solide Bildungsstudie ist unter 200.000 Euro nicht zu haben! Wie viele männliche Erzieher könnte man dafür einstellen?

Ein „Mindestwortschatz“ von 4000 Wörtern in der Landessprache für Viertklässler wird gefordert. Akribisch werden Häufigkeitsmessungen durchgeführt.

Demgegenüber vertrete ich die Meinung, Kitas und Schulen müssten viel stärker  „kulturelle Leitwerke“ pflegen und die Kinder dadurch bewusst auf ein pädagogisches Leitbild hin erziehen. „Schüler sollten so frühzeitig wie möglich mit kulturellen Leitwerken bekanntgemacht werden“, schrieb es auf Antrag der CDU Kreuzberg-West die Berliner CDU in ihr Wahlprogramm (Punkte 21, Seite 41).

Was sind kulturelle Leitwerke?

Ein Beispiel eines kulturellen Leitwerkes für die frühe Kindheit (ab etwa 2 Jahren) ist der folgende Fingerspielreim:

„Das ist der Daumen,
Der schüttelt die Pflaumen,
Der hebt sie auf,
Der trägt sie nachhaus,
Und der kleine Wuziwuzi isst sie alle auf.“

Hier werden auf idealtypische Weise

  • Sprechen
    akustische Lautbilder
    motorische Fertigkeiten
    Innervationsbahnen der Hand und des Armes
    soziale Fertigkeiten der Kooperation zwischen Gruppenmitgliedern
    Zählen bis zur Zahl 5
    Themen  der sozialen Gerechtigkeit

angesprochen und bildhaft erfahrbar gemacht. Unbedingt müsste man dieses Werk „Das ist der Daumen“ und andere volkstümliche Merkverse in den deutschen Bildungskanon aufnehmen!

Die volkstümlichen Kinderverse, Abzählreime, Kinderlieder, Volkslieder und Grimms Volksmärchen sind kulturelle Leitwerke ersten Ranges. Wir – Eltern und Lehrer – müssen sie wieder unterrichten, singen, erzählen, spielen.

„Zu mir kommen Kinder in die erste Klasse, die wissen nicht, dass sie fünf Finger haben, geschweige denn, wie sie heißen“, vertraute mir einmal eine West-Berliner Grundschullehrerin an.

Kulturelle Leitwerke für die Größeren wären:

Tierfabeln (ab Klasse 1)
Goethes Kindergedichte (ab Klasse 1)
Schillers Balladen (ab Klasse 3)
die biblischen und koranischen Erzählungen, etwa die über Josef/Yussuf (alle Altersstufen)
die Gleichnisse des Neuen Testaments (alle Altersstufen)
gesungene Kanons
ein Grundbestand an etwa 300 Gedichten deutscher Sprache aus 4 Jahrhunderten
weitere Volkslieder
Wanderlieder wie etwa Das Wandern ist des Müllers Lust
sicherlich auch möglichst viele von Goethes Werken in ausgewählten Beispielen und altersgerecht zubereiteten Fassungen
Mythen und Sagen der griechisch-römischen Antike
Klassiker der Kinderliteratur wie etwa Emil und die Detektive oder Gullivers Reisen. 

 Posted by at 14:36

Brauchen wir mehr Meister Eckart oder mehr Hirnforschung in der Pädagogik?

 Antike, Entkernung, Homer, Jesus von Nazareth, Kanon, Kinder, Tugend, Vorbildlichkeit, Was ist europäisch?  Kommentare deaktiviert für Brauchen wir mehr Meister Eckart oder mehr Hirnforschung in der Pädagogik?
Okt. 142011
 

Recht treffend fand ich die Einwände, die Bildungsministerin Schavan vor wenigen Tagen im Konrad-Adenauer-Haus gegenüber den bildungspolitischen Grundsatzdebatten in die Runde warf. Sie sagte nämlich,

– es gebe viel zu wenig Debatten über Sinn und Inhalt von Bildung

– dabei hätten wir in Deutschland seit Meister Eckart eine reiche Tradition des Bildungsdenkens

– wir müssten und sollten also auch über den Kanon und Kanonbildung nachdenken.

Alle drei Einwände treffen meines Erachtens noch weit stärker zu, als eine aktive Politikerin dies aussprechen darf. In dem ganzen Gerede und Gestreite über Strukturen, Curricula, Quantensprünge der Didaktik, „gehirngerechtes Lernen“ ist in der Tat fast völlig aus dem Blick geraten, wohin wir die Kinder „ziehen“ oder erziehen wollen.

Es fehlt ein Leitbild der Erziehung. Es ist durch normgerechte „Kompetenzen“ ersetzt.

Es fehlt in Deutschland ein Kanon. Deshalb wachsen viele Kinder in der kulturellen Steppe auf. Gerade bei uns in Kreuzberg ist dieses kulturelle Niemandsland mit Händen greifbar.

Die reiche, prägende, vorbildhaft weisende Tradition des europäischen Bildungsdenkens seit den Tagen eines homerischen Achilles, eines Odysseus, eines platonischen Sokrates, eines Jesus Christus, eines Cicero droht verlorenzugehen. Diese kulturellen Tragwerke Europas drohen vergessen zu werden. Die Wüste wächst!

Armes Kreuzberger Blog » Blog Archive » Stop the war!

 Posted by at 14:45
Okt. 132011
 

Vor zwei Tagen besuchte ich die sehr beeindruckende Veranstaltung „Bildungsrepublik Deutschland“. Ein vorbildliches Beispiel für das, was ich gern „Die lernende Volksparteinenne! Ich hörte mir aufmerksam lauschend neben einem überlebensgroßen Porträt Konrad Adenauers sitzend all die profunden Beiträge von Generalsekretär Gröhe, Bildungsministerin Schavan, Handwerkspräsident Otto Kentzler und Kultusminister Roland Wöller MdL an.

„Leider sind ja die Kopfnoten [für Fleiß und Betragen] gestrichen worden, sie waren für uns bei der Einstellung von Auszubildenden ein wichtiger Hinweis.“ So äußerte sich Otto Kentzler, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.  Was meinte Herr Kentzler damit? Ich glaube, er gab das wider, was auch mir immer wieder Berliner Ausbilder und Handwerker berichten: Die Jugendlichen kommen oder tanzen heute oft ohne die richtige Grundeinstellung an: Es fehlt ihnen oft an Durchhaltevermögen, an Sorgfalt, Beharrlichkeit, Fleiß, Pünktlichkeit.

„Wenn sie dann die Ausbildung im Handwerk abgeschlossen haben, sind sie gewandelte Persönlichkeiten geworden.“ So erneut Kentzler! Die Handwerksausbildung holt also in gewissem Umfang das nach, was Elternhaus und Schule vorher versäumten: Persönlichkeitsbildung, Einübung von Tugenden wie Fleiß, Höflichkeit, gutes Benehmen. Für Kreuzberg kann ich diese Erkenntnis nur bestätigen.

„Nicht alles, was vor 1980 für die frühkindliche Bildung ersonnen wurde, war falsch. Lieder wie Wer will fleißige Handwerker sehn, oder Kinderreime wie Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen sollten unbedingt weiter gepflegt werden!“ So lakonisch kommentierte ich selbst in einer klitzekleinen Fußnote die Debatte. Zu diesen heute weithin unterschätzten Einsichten gehört neben jener in die Wichtigkeit der Märchen, der Erzählungen, der Kinderreime und Kinderlieder auch jene in die unersetzbare Rolle persönlicher Vorbilder.

„Bildung braucht Bindung“, – betonte Ministerin Schavan zwei Mal. Bindung bedeutet eben die dauernde, verlässliche emotionale Verbundenheit mit einem als verlässlich und vorbildlich erlebten Menschen – üblicherweise Mutter oder Vater.

In der Tat: Kinder brauchen in Kindheit und Jugend Vorbilder, denen sie nacheifern können – und zwar vorzugsweise innerhalb der Familie! Einen wunderbaren, mich persönlich anrührenden Beleg für diese Grundeinsicht liefert wieder einmal – Klaus Wowereit, der immer wieder die prägende Rolle seiner Mutter hervorgehoben hat. Die Eltern – also Mutter oder Vater – sind die entscheidenden Anreger für das Wachsen und Reifen der Persönlichkeit.

Fundamental ist auch Wowereits Einsicht in die anspornende Kraft der Armut, der dürftigen, bescheidenen Verhältnisse, der Erfahrung der Kränkung, des Zurückgesetztseins, aus denen sich die nächste Generation hervorarbeiten will und soll.

Um wieviel anders ist heute die Lage unserer Berliner Sozialstaats-Mündelschicht! „Wir haben hier in Deutschland alles, was wir brauchen“, berichten die Menschen immer wieder. Da es also im Gegensatz zu Wowereits Kindheit heute keine echte Armut gibt, da der Druck fehlt, sich aus Dürftigkeit durch eigene Anstrengung emporzuwerkeln, und da deshalb den Kindern auch Vorbilder fehlen, wird „Integration durch Arbeit“ zu so einem furchtbar schwierigen politischen Geschäft der politisch Wohlmeinenden! Die Integration ins deutsche Sozialsystem ist dank einer Batterie an Sozialberatern, Sozialarbeitern, Sozialprogrammen hervorragend gelungen – wozu sollte man sich also noch anstrengen?

Wowereits Lebensgeschichte ist ein leuchtendes Beispiel für gelingende Integration durch die alten Tugenden der „fleißigen Handwerker“: frühes Aufstehen, Fleiß, Fürsorge für die Kinder, Familiensinn, Sparsamkeit.

Lesen!

Exklusiver Vorabdruck: Auch die Wowereits waren Migranten – Berlin – Tagesspiegel
Meine Mutter war mein Vorbild: Sie hat unentwegt gekämpft, als kleine städtische Angestellte, als Mutter von zwei Töchtern und drei Söhnen, einer davon im Rollstuhl. Sie hat jeden Morgen aufs Neue losgelegt, wenn sie noch vor der Arbeit Blumen und Gemüse geerntet hat, um ein paar Mark zusätzlich zu verdienen. Wenn man als Schüler zum Kohlenhändler geht und das Heizöl nicht gleich bezahlen kann und dann jeden Monat wieder hingeht, um jeweils hundert Mark abzustottern, und die Verkäuferin jedes Mal fragt, ob wir uns das denn auch leisten können – dann sind das Erfahrungen, die ein Kind treffen. Aber von meiner Mutter habe ich gelernt, dass man sich nicht hängen lassen darf.

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Okt. 122011
 

Für die außerordentliche schmerzhafte Gewissenserforschung, die unsere französischen Nachbarn seit etwa 3 Jahrzehnten betreiben, sei heute stellvertretend für viele andere das Zeugnis des Widerstandskämpfers und Historikers Jean-Louis Crémieux-Brilhac angeführt:

Vidéo Ina – Révélations sur la deuxième guerre mondiale , vidéo Révélations sur la deuxième guerre mondiale , vidéo Politique Politique internationale – Archives vidéos Politique Politique internationale : Ina.fr

Viele Forschungen, viele Bücher lassen kaum mehr etwas übrig von dem sinnstiftenden Heldenmythos, wonach die Franzosen ein einig Volk von Widerstandskämpfern gewesen seien. Nach dem Überfall durch die Deutschen trat die Zerklüftung der französischen Gesellschaft offen zutage, so erzählt es in diesem Fernsehgespräch Crémieux-Brilhac: Die Kommunisten lehnten den Kampf für den imperialistischen Staat ab, ein großer Teil der französischen Rechten sympathisierte mit den Deutschen und errichtete im unbesetzten Süden einen autoritär-reaktionären Staat, Pazifisten und Defätisten hielten den Krieg für sinnlos.

Waren die Franzosen ein von den Deutschen gewaltsam unterdrücktes Volk, das rebellisch gegen die fremden Besatzer aufbegehrte? Das Gegenteil ist richtig. Zu keinem Zeitpunkt umfasste die Résistance mehr als 2-3 % der Bevölkerung. Die überwältigende Mehrheit der Franzosen arrangierte sich, kooperierte sowohl mit dem deutschen Besatzungsregime wie auch mit dem im Süden verbleibenden État français des Marschalls Pétain. Dieser Französische Staat erließ aus freien Stücken ohne Aufforderung durch Deutschland im Jahr 1940 rassistische Gesetze, mit denen die Juden aus den öffentlichen Ämtern und aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurden. Die französische Polizei lieferte in systematischer Weise und widerstandslos Juden an die Deutschen zum Abtransport in die Konzentrationslager aus. Die französische Verwaltung blieb von den Deutschen weitgehend unangetastet und kollaborierte in der Regel reibungslos mit den Besatzern. Wichtige Industriebetriebe wie etwa die Renault-Werke, die ihren Umsatz von 1940 bis 1944 verfünffachten, machten während des Krieges prächtige Geschäfte mit den Deutschen und mit anderen Ländern, insbesondere den Amerikanern.

Die quälende, nachholende Aufarbeitung dieser bereitwilligen Unterwerfung und In-Dienststellung der überwältigenden Mehrheit der Franzosen unter die nationalsozialistische Verbrechensmaschinerie hat viel Ringen und Kämpfen innerhalb der französischen Gesellschaft erfordert. Doch nur so kann die Résistance als das gewürdigt werden, was sie war: ein Akt der verzweifelten Auflehnung weniger Kämpferinnen und Kämpfer gegen die willfährige Mehrheit der Franzosen, ein Ausgreifen in die Idee der Freiheit und Würde, auf der ein Neubeginn nach 1945 möglich wurde.

Als Gründungsmythos der Vierten Republik war die legendenhaft überhöhte Erzählung der Résistance gleichwohl ein wichtiges Element! Man fühlt sich an Nietzsches Spruch erinnert: „Das hast du getan, sagt meine Erinnerung. Das kannst du nicht getan haben, sagt mein Gewissen. Erinnerung und Gewissen, Erinnerung und Selbstachtung kämpfen. Endlich gibt die Erinnerung nach.“ Diese Erkenntnis gilt nicht nur für einzelne Menschen, sondern auch für ganze Völker.

Es wäre ein Fehler, nur von der Résistance zu erzählen und den État français, die französischen Rassengesetze und überhaupt des ganze riesige Ausmaß der europäischen Zusammenarbeit mit dem deutschen Verbrechensregime zu verschweigen oder zu beschönigen.


 Posted by at 22:18

Müssen Radfahrende jetzt rot- oder schwarzsehen?

 Fahrrad, Friedrichshain-Kreuzberg  Kommentare deaktiviert für Müssen Radfahrende jetzt rot- oder schwarzsehen?
Okt. 122011
 

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Unser Bild zeigt einen neu angelegten Radfahrstreifen in der Wilhelmstraße, den ich gestern aufnahm. Das bringt uns zur Aktuellen Debatte! Zittern und Zagen bricht aus in so manchen Stammtischgesprächen. Wie wird es unter dem neuen Senat für 1.-Mai-Demonstranten, für Radfahrer weitergehen? War bisher alles gold für Radfahrende in der Radlerstadt Berlin?

Ich meine: Zur Verzweiflung besteht kein Anlass! Statt des üblichen CDU-Verprügelns sollte man also mal kucken, was die anderen regierenden Parteien in ihren Bezirken und in der Stadt bisher so zustande gebracht haben. Und es war – milde gesagt – nicht alles erfreulich,
was in radverkehrspolitischer Hinsicht über uns hereingebrochen ist in den
letzten 10 Jahren.

Ist umgekehrt die CDU radfahrfeindlich und betonfreundlich? Sollen gar etwa
jetzt alle Radverkehrsanlagen betoniert oder klimaschädlich asphaltiert werden, statt im schnuckeligen Katzenkopfpflaster oder in der lustig spritzenden, klimaschmeichelnden wassergebundenen Wegedecke ausgeführt zu werden?

Kucken wir genauer hin! Bereits im ersten ihrer Programmpunkte fordert die
CDU „großzügige Wegeanlagen für den Fuß- und Radverkehr“, sie fordert
„breitere Radverkehrsanlagen“ (Programm Punkt 8), ein „gut ausgebautes Netz
der kurzen Fuß-Wege“ (Programm Punkt 10). Die CDU beklagt, dass „Radfahren
in Berlin gefährlicher als in Polen ist“, und diagnostiziert unerbittlich:
„Anstelle einer durchdachten Radverkehrspolitik beschränkt sich der Senat
oft auf Symbolpolitik.“ Das Wahlprogramm der Berliner CDU liest sich fürwahr
stellenweise so, als hätten Radfahr-Aktivisten mitgeschrieben.

„Das Radroutennetz ist ein Flickenteppich, der in vielen Fällen im Nichts
endet“ (CDU-Wahlprogramm, Punkt e45, S. 60). Nebenbei: Die Fahrradunfälle
sind 2010 im äußerst CDU-armen, grün regierten Friedrichshain-Kreuzberg –
stärker als der Radverkehrsanteil – um satte 9% gestiegen (Morgenpost
09.10.2011). Wir sind also nach Mitte der zweitgefährlichste Bezirk für die
Radfahrer, wir haben gerade hier bei uns im Bezirk trotz aller vollmundigen
Bekenntnisse keine überzeugende Radverkehrspolitik der linken und grünen
Volksparteien.

Der Berliner CDU-MdB Karl-Georg Wellmann hat wiederholt geäußert: „Das Auto
macht die Stadt kaputt.“ Und so einer sitzt für die CDU im Bundestag?!
Die Gutachten zur A100, mit denen die A100-Gegner argumentierten, waren zum
Teil völlig falsch, ein Verkehrs-Gutachten musste komplett eingestampft
werden, das Ingenieur-Büro hat das Honorar zurückgezahlt (siehe taz
19.02.2010). Der Widerstand der Grünen gegen die A100 war zuletzt nur noch ein Stellungskrieg in einem Glaubenskampf, der wie alle Glaubenkämpfe rational nicht mehr vermittelbar war.

Ich meine: Es kann für den Radverkehr unter dem neuen Senat nur besser werden.

Also habt keine Angst! Es gibt für Radfahrende keinen Grund, einseitig rot zu
sehen oder einseitig schwarz zu sehen.

Konkrete Mitarbeit an den Einzelproblemen ist gefragt. Wo haben in den
letzten 5 Jahren regierende SPD, regierende Grüne und regierende Linke der
Sache des Radverkehrs besonders geschadet? Was sollte der neue Senat, das
neue Bezirksamt besser machen? Hierzu sollten und werden wir überzeugten
Radfahrer uns vernehmlich machen!

 Posted by at 17:21
Okt. 102011
 

Wann begann für die Sowjetunion der 2. Weltkrieg? Dumme Frage, werdet ihr sagen – natürlich am 22. Juni 1941! Damals überfiel das Deutsche Reich aus heiterem Himmel die Grenzen zur stets friedliebenden Sowjetunion und brachte Massenmord, Vernichtung, Ausplünderung in das bis dahin wahrhaft menschenfreundliche kommunistische Reich.

So haben es Generationen von russischen und deutschen Schülern gelernt, so wird es auch heute noch sehr oft dargestellt. Ist das wirklich so, dass die Sowjetunion wider Willen in einen Weltkrieg hineingezogen wurde, mit dem sie bis zum 22.06.1941 nichts zu tun hatte?

Es nimmt mich schon nicht mehr wunder stets von neuem zu sehen, dass der Überfall der Sowjetunion auf Polen vom 17. 09.1939 und die anschließende Annexion Ostpolens im öffentlichen Bewusstsein unserer Länder (Deutschlands und Russlands) ebenso vergessen ist wie die sowjetrussischen Überfälle von 1939 auf die anderen Staaten im Ostseeraum, also auf die Staaten Litauen, Estland und Lettland, die von der friedliebenden Sowjetunion gewissermaßen verschluckt wurden, während das 1939 ebenfalls von der Sowjetunion angegriffene Finnland immerhin unter Abtretung eines Teilgebietes die staatliche Eigenständigkeit behielt. Wer kennt diese Tatsachen heute noch außer einigen wenigen Historikern – und den damals von der Sowjetunion friedlich verschluckten Völkern der Polen, Esten, Litauer und Letten?

Man ignoriert die außenpolitischen und militärischen Großtaten der Sowjetunion vor 1941 und lässt ansonsten Stalin weiterhin einen guten Mann sein. Völlig vergessen wird, dass die Sowjetunion ab 1939 sofort nach der Besetzung der genannten Länder einen unerbittlichen Terrorapparat mit Massenhinrichtungen (Stichwort Katyn), Arbeitslagern und grausamer Bekämpfung aller vermuteten oder echten Widerstandskämpfer und vermuteter oder echter Partisanen installierte.

Ein kürzlich erschienener Aufsatz von Irina Scherbakowa bringt mir einige dieser heute weithin vergessenen Tatsachen wieder ins Blickfeld. Die russische Historikerin berichtet darin auch von der heute längst vergessenen Русская освободительная армия РОА, der regulären „Russischen Befreiungsarmee“, die nach Angaben der russischen Wikipedia mit immerhin 350.000 Mann, also fast mit doppelter Stärke der heutigen Bundeswehr, Seit an Seit mit den deutschen Truppen gegen Stalin kämpfte. Waren dies alles Vaterlandsverräter? Die Befreiung Russlands von der Geißel des Stalinismus schien diesen Freiwilligen so wichtig, dass sie den Pakt mit dem Teufel Hitler eingingen.

Mein persönliches Zwischenergebnis: Europa leidet weiterhin an an einem höchst beunruhigenden Gedächtnisverlust. Man könnte es mit einem Ausdruck Jorge Sempruns auch „Doppelgedächtnis“ nennen, Teil-Amnesie, Phantom-Vergesslichkeit … wie auch immer: Mit derart einseitiger Historiographie wird bis zum heutigen Tage massive Geschichtspolitik betrieben. Daraus werden bis zum heutigen Tage Ansprüche gegenüber Deutschland begründet. Und diese Ansprüche leiten sich von der weithin geteilten Annahme her: Da Deutschland und nur Deutschland dem gesamten Kontinent einen Krieg aufgezwungen habe, müsse auch Deutschland und nur Deutschland die gesamten Kriegsfolgekosten tragen. Unterbewusst läuft dieser Film in einer Endlosschleife überall ab.

Auch die Griechen scheinen es aktuell – ebenso wie die Italiener selbst – vergessen zu haben, dass es Italien und nicht Deutschland war, das Griechenland am 28.10.1940 überfallen und in den Krieg gezogen hat. Und deshalb erinnern die heute gegen Deutschland demonstrierenden Griechen an den Plätzen gerne an Hitler, aber gar nicht an Mussolini.

Irina Scherbakowa: Vaters Wahrheit. Wie der Große Vaterländische Krieg das Leben der Russen bis heute prägt. In: Die ZEITGeschichte. Heft 2/2011: Hitlers Krieg im Osten, S. 26-33.

Zu diesem Thema des „geteilten Gedächtnisses“ erreicht mich auch soeben ein frisch erscheinender, höchst lesenswerter Band aus dem Wallstein Verlag:

Freiheit, ach Freiheit …

Vereintes Europa – geteiltes Gedächtnis

Freiheit, ach Freiheit ...

Herausgegeben von Zsuzsa Breier und Adolf Muschg

Wallstein Verlag Göttingen · Freiheit, ach Freiheit …

 Posted by at 14:35
Okt. 102011
 

Oha, das Internet erwacht jetzt auch schon und nimmt sich des neuen Parks am Geisdreieck an. Mich soll’s freuen. Bin ohnehin für mehr direkte Bürgerbeteiligung. Werd heute mal den Park bei Regen genießen, selbstverständlich nicht ohne im Geiste des Turnvaters Jahn und der Turnmutter Jane Fonda etwas für die körperliche Ertüchtigung zu tun.

Soll der Park am Gleisdreieck bei Dunkelheit geschlossen werden? (poll 5571423) | Polldaddy.com

 Posted by at 12:10

„Qualifizierter Abschluss“ oder: Deutsch-deutsche Übersetzungsprobleme

 Deutschstunde, Gouvernance économique, Sprachenvielfalt  Kommentare deaktiviert für „Qualifizierter Abschluss“ oder: Deutsch-deutsche Übersetzungsprobleme
Okt. 052011
 

Brauchen PolitikerInnen Nachhilfe in klaren Formulierungen? Angeblich handelt es sich etwa bei „Wirtschaftsregierung“/“economic governance“  um Übersetzungsprobleme. Gubernare hieß ja mal „steuern“ im Lateinischen, und davon stammt das englisch „govern“ … governance ist also nicht „Regierung“, sondern eher eine Art Globalsteuerung durch Euro-weite gemeinsame Leitzinsen, Euro-weite Verschuldenskriterien … alles halb so wild!

Andere harte Nuss: Was bedeutet „qualifizierter Abschluss der Autobahn A 100“, an dem die Berliner Koalitionsverhandlungen scheiterten? Erneut liegt hier eine Einblendung vor, diesmal des englischen „qualified“. Die im globalen Englischen meist recht gut beschlagenen Grünen verstanden darunter einen „eingeschränkten, auf 900 m begrenzten Abschluss“, etwa wie bei „The proposal received qualified (=limited) approval“.

Und die Arbeiter und Bauern der Arbeiterpartei SPD verstanden darunter eine „hervorragend qualifizierte Beendigung“, also den Zu-Ende-Bau mit allen Extras wie etwa breiten säumenden Radwegen …

Herrlich, herrlich!

Man möchte sagen: Euch fehlte ein qualifizierter deutsch-deutscher Dolmetscher, oh hoffnungsfrohe Koalitionäre! Oder wolltet ihr euch in diesen hochqualifizierten Missverständnissen festfahren?

Gescheiterte Koalitionsgespräche: Spiel um einen Satz und niemand siegt – Berlin – Tagesspiegel
Die Grünen wollen den „qualifizierten Abschluss“ des Autobahnbaus an der Neuköllner Sonnenallee so verstanden wissen, dass dies das endgültige Ende des Autobahnbaus sei.

 Posted by at 18:55
Okt. 052011
 

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Studie: „Irritierendes Verhalten vieler Migrantenkinder“ – Politik – FAZ

Ahmet Toprak und Aladin El-Mafaalani haben sich gefragt: Woran hakt’s zwischen deutscher Schule und muslimischem Elternhaus? Uta Rasche berichtete darüber gestern in der FAZ. Äußerst lesenswert sind sowohl Artikel als auch Studie selbst – auch für diejenigen, die das ohnehin schon im Alltag am eigenen Leib erfahren haben.

„Muslimische Kinder und Jugendliche in Deutschland“, lautet die Studie, die auch online abrufbar ist. Gut, dass hier im Titel nicht von den Migrantenkindern gesprochen wird, sondern von den muslimischen Kindern und Jugendlichen. Denn die hier seit Generationen ansässigen muslimischen Familien stellen an vielen Schulen in Großstädten die Mehrheit der Kinder. Sie bringen aus ihren Herkunftsländern unverändert ein spezifisch muslimisches, über Jahrhunderte entwickeltes  Familien- und Menschenbild mit, das die Autoren zurecht, wie ich meine, unter folgenden Stichworten fassen: Vorrang des Kollektivs vor der Einzelpersönlichkeit, Vorrang des Älteren vor dem Jüngeren, Vorrang des Sohnes vor der Tochter, Abgabe der Hauptverantwortung für die gesamte Erziehung und Bildung der Kinder an den Staat und an die muslimische Religion.

Fast alle muslimischen Kinder und Jugendlichen, die ich kennengelernt habe, würden wahrscheinlich bedenkenlos diese Beschreibungen bejahen. Ich fasse diese Grundhaltungen der muslimischen Familien so zusammen: „Im Zweifelsfall entscheidet der Mann. Im Zweifelsfall entscheidet der Ältere, nicht der Jüngere. Im Zweifelsfall bestimmen die Interessen der Familie, nicht die des Einzelnen, nicht die der deutschen Gesellschaft. Zusammenhalt ist wichtiger als Freiheit. Ein Mann hat mehr zu sagen als eine Frau.“

Die Autoren raten zu längerem gemeinsamem Lernen – also etwa 6 Jahre gemeinsame Grundschule. Das ist interessant und bringt mich zum Lächeln! Die Autoren raten also zur Berliner Lösung. Sie empfehlen das, was Berlin schon hat! Lest einen Abschnitt aus dem FAZ-Artikel von Uta Rasche:

Um der Schulmisere zu begegnen, plädieren die Autoren dafür, dass die Grundschule nicht mehr davon ausgehen solle, zu Hause „vorgebildete“ Kinder zu unterrichten, sondern sich noch stärker auf heterogene Lerngruppen einstellen solle. Auch müssten der gewaltlose Umgang mit Konflikten und das in der Schule erwünschte Sozialverhalten dort erst eingeübt werden, damit Kinder, die zu Hause andere Konfliktlösungsmuster gelernt haben, nicht dauernd anecken. Ganztagsschulen böten dazu bessere Gelegenheit als Halbtagsschulen. Auch plädieren die Autoren – und das ist für eine Studie der Adenauer-Stiftung mehr als ungewöhnlich – für längeres gemeinsames Lernen, also für die Grundschule bis zur sechsten Klasse, damit Migrantenkinder mehr Zeit hätten, ihre Defizite auszugleichen.

Und staun, staun! Was haben wir hier in Berlin, etwa in Kreuzberg? Haben wir das gemeinsame Lernen – oder haben wir die typische Kreuzberger Grundschule der langen Wege?

Dreierlei empfehle ich:

1) Typische Berliner BildungspolitikerInnen sollten ihre Kinder für mindestens 6 Jahre in typische Berliner Kitas und Grundschulklassen mit den typischen absoluten muslimischen Mehrheiten schicken – zugunsten des gemeinsamen Lernens. Gemeinsames Lernen ist eine feine Sache!

2) Typische Berliner Bildungsexperten sollten die profunde Studie von Ahmet Toprak und Aladin El-Mafaalani zur Kenntnis nehmen. Ich empfehle sie nachdrücklich.

3) Typische Berliner Bildungs- und Integrationsexperten sollten das Gespräch und das Bündnis mit Lehrern vor Ort und mit freiwilligen Helfern, etwa dem Neuköllner Netzwerk Schülerhilfe Rollberg suchen.

Bild: Sonnenblumenfeld in Sachsen-Anhalt, aufgenommen am Tag der deutschen Einheit

 Posted by at 11:25
Okt. 042011
 

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Das Rätsel des gestrigen Tages harrt der Lösung.

Sehr feinfühlig haben an diesem Tag bereits die Online-Redakteure des Tagesspiegels reagiert und den kleinen Schnitzer berichtigt:

Rot-Grün in Berlin: Es ist zum Politikverdrossenwerden – Meinung – Tagesspiegel
Es ist zum Politikerverdrossenwerden.

So ist es richtig, danke!

Denkbar ist auch: Es ist zum Politiker-verdrossen-Werden, oder: Es ist zum Politikerverdrossen-Werden.

Wie kann man die StVO von ihren Schreibfehlern erlösen? Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

Das Nebeneinanderfahren ist den Radfahrenden auf Fahrradstraßen erlaubt.

Oder: Das Nebeneinander-Fahren ist den Radfahrenden auf Fahrradstraßen erlaubt.

Merke: Der substantivierte Infinitiv ist stets groß zu schreiben, bei mehrteiligen Fügungen ist entweder durch Bindestriche durchzukoppeln oder zusammenzuschreiben.

Näheres dazu: Amtliche Regelung der deutschen Rechtschreibung § 57 (2) Abs. 2 in Verbindung mit § 37 (2) ebenda

Bild: Der neue Park am Gleisdreieck ist das Richtige zum Politikerverdrossenheits-Abwerfen und zum Neue-Kraft-Schöpfen!

 Posted by at 23:29

Dem kippenden Kiez Kunst entgegensetzen!

 Friedrichshain-Kreuzberg, Nahe Räume, Positive Kommunikation  Kommentare deaktiviert für Dem kippenden Kiez Kunst entgegensetzen!
Okt. 042011
 

Eine kulturell hochbedeutsame Woche hat für den Blogger geschlagen. Werft hier einen Blick in die Kette der Pflichten und Freuden:

Donnerstag, 06.10.2011, um 15 Uhr: Bei der ÖKOTUSSI, Großbeerenstraße 11, Kreuzberg-West, spielen unsere 3 kurzen Geiger (6 bis 9 Jahre alt) ein kurzes Konzert! Eintritt frei, Spenden unzulässig

Donnerstag, 06. Oktober 2011, 17.00-18.00 Uhr: Jahn trifft Jane. Der neue Kreuzberger Gleisdreieck-Park ermuntert zu körperlicher Ertüchtigung, zu Gemeinsinn und Leistung. Wir treffen uns im Geiste des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn und der Fitnessmutter Jane Fonda zu Parkbesichtigung, bürgerlichem Platzputz und präventiver Rückengymnastik. Treffpunkt: Haupteingang an der Hornstraße

Anschließend ab 18 Uhr, Wirtschaft Stresemann, Stresemannstraße 48:  Einläuten des Schreibwettbewerbs „Was mir am neuen Gleisdreieck-Park gefällt und was ich dafür tun möchte, dass es so bleibt“.

Samstag, dem 8. Oktober 2011, Konzert um 18 Uhr im Fachwerkhof, Solmsstraße 30 (Bergmannkiez Kreuzberg). Zwei Sopranistinnen, Irina Potapenko und Angelina Billington, werden in Begleitung von Lala Isakova (Piano) Werke des 18. und 19. Jahrhunderts aufführen.

Bild: die wenige Wochen alte Parkbank, auf der die jugendlichen Kreuzberger Skater ihr Geschick erprobten. Mitverantwortung an der begonnenen Zerstörung des öffentlichen Eigentums trägt der hier schreibende Blogger, denn er wagte es nicht dazwischenzugehen, als er die Jugendlichen die Bank mit ihren Skates so misshandeln sah. Ich hätte es tun müssen.

Interessant: Alle Tags, alle Graffiti-Schmiereien an den Bänken werden offenbar täglich durch Abschleifen des Holzes schnell wieder entfernt. Die Schmierereien an den Mülltonnen werden überstrichen. Aber die Kreuzberger sind schneller! In den letzten Jahren hat das Ausmaß der Schmierereien  hier in Kreuzberg-West sehr zugenommen, die Gegend droht zu kippen.

Mechanische Zerstörungen wie die hier beobachtete blieben selbstverständlich erhalten.

 Posted by at 20:18