„Veni Emmanuel!“ Adventskonzert am Sonntag in St. Bonifatius

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Dez. 162017
 

Adventskonzert_Rufina[1]

Eine einhüllende Dunkelheit wird zerspalten durch den Ruf den Ruf: „Veni Emmanuel!“ Es wird Licht. Der dämmrige Kirchenraum wird bespielt, er erwacht zum Leben. Hirtenfeuer flackern auf! Empfindungen der Einkehr und der Heimkehr erwarten uns morgen bei dem gemeinsam gestalteten Adventskonzert, zu dem ich als Musikant eingeladen worden bin und zu dem ich euch einlade. Kommt, denn alles ist bereitet!

Sonntag, 17. Dezember 2017, 18.00 Uhr, St.-Bonifatius-Kirche, 10965 Berlin-Kreuzberg, Yorckstr. 88C
Rufina Kalschnee: Sopran
Klara-Maria Kalschnee: Mezzosopran
Instrumentalensemble der St. Bonifatius-Kirche
Stefano Barberino: Orgel

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Leuchtet, ihr strahlenden Nachtkerzen des Gesanges!

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Sep. 302017
 

Höre! Hannah Arendt, die 1906 im niedersächsischen Linden geborene große deutsche Philosophin sagt:

Im Deutschen gerade liegt das Volkslied aller Dichtung zugrunde, wenn auch in der eigentlich großen Dichtung so transformiert, daß es kaum noch kenntlich ist. So klingt die Stimme der Dienstbotengesänge durch viele der schönsten deutschen Gedichte.“

Höre! Unwillkürlich kommen dir diese Worte dieser großen jüdischen Philosophin in den Sinn! Denn soeben erreicht dich eine Einladung zu einem verheißungsvollen Konzert, das die 1975 in New York verstorbene große US-amerikanische Philosophin Arendt sicherlich besucht hätte, wenn sie denn noch lebte und zufällig gerade in Berlin weilte:

 

Samstag,  30. September 2017 – 19 Uhr
Gemeindesaal der Jesus-Christus-Kirche Berlin-Dahlem, Thielallee 1-3
Freier Eintritt

Deutsche Volkslieder in Melodie und Geschichte

Projekt-Chor Roland Bader
Mitglieder des früheren Chors der St. Hedwigs-Kathedrale, des Karl-Forster-Chores und Gäste
Leitung und Moderation: Roland Bader
Am Flügel Michael Cohen-Weißert

Die Texte der Lieder liegen offen vor mir. Ich nippe kurz an den Worten wie an einem schäumenden Kelche:

Brüder reicht die Hand zum Bunde Ännchen von Tharau ist’s die mir gefällt rede Mädchen allzu liebes das mir in die Brust die kühle hat geschleudert mit dem Blicke diese wilden Glutgefühle wie sanft sich die Quelle durch die Wiese windet nicht wandle mein Licht dort außen im Flurbereich ich wollt meine Lieb ergösse sich all in ein einzig Wort abends wenn ich schlafen geh in einem kühlen Grunde da steht ein Mühlenrad

Das ist ja jene bunte, abendlich strahlende, wilde und betörende Klanglandschaft, welche einst in deutscher Sprache erklang und erscholl, welche einst Hannah Arendt, Heinrich Heine, der Sänger und Schubert-Herausgeber Max Friedlaender, der Zeichner und Komponist Felix Mendelssohn, der Philosoph Walter Benjamin so beredt priesen und rühmten.  Kehrt doch wieder alle alle! Ihr sollt auferstehen und leben!

Wer kennt die Namen dieser Dichterinnen und Dichter heute noch? Kennst du sie wohl? Adelheid Wette, Wilhelm Ganzhorn, Heinrich Heine, Georg Friedrich Daumer, Adalbert von Chamisso, Fanny Hensel, Johann Gottfried Hientzsch, Joseph von Eichendorff?

Nun, nach dem einen ist immerhin noch (noch!) eine Universität in Düsseldorf benannt, nach einem anderen immerhin noch (noch!) eine Gasse am voll durchkommerzialisierten Potsdamer Platz in Berlin, noch nach einer anderen eine Grundschule in Kreuzberg, und nach einem anderen ein voll im Gentrifizierungswahn lebender Kiez in Kreuzberg.

Aber wer kennt diese Lieder noch? Wer singt sie noch? Seid ihr alle verweht, vergessen, verschollen? Nein! Kehrt doch wieder!

 

Bild: Romantisches Abendlicht im Natur-Park Schöneberger Südgelände, 29.09.2017, 18.30 Uhr

Zitat Hannah Arendts hier wiedergegeben nach:
Beatrix Brockman: Scherben im Bachsand. Der Nachlass der Lyrikerin Eva Strittmatter kommt in die Akademie der Künste nach Berlin. In: Ars pro toto. Das Magazin der Kulturstiftung der Länder, 3-2015, S. 25-29, hier S. 26

 

 

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Feb. 232017
 

 

 

 

Hinab ins Alte, ins Uralte führte uns kurz vor dem  „UNESCO-Tag der Muttersprachen“ (21. Februar) der Weg. Einige Händler und Köche aus der sudanesischen Sahara haben Zelte mit bunten Luftballons aufgeschlagen und laden zur Eröffnung des neuen Imbisses ein. Palmen aus Pappmachée, Nachbildungen von Tempelsäulen, Farnwedel und der unverwechselbare Geruch von Falafel, Datteln, Bulgur, Erdnuss-Soßen, Magali und Halloumi umfangen uns. Die Köche begrüßen mich – „Wir kennen uns doch aus der Eisenbahnstraße…?“; „Ja!, wir kennen uns!“, stimme ich zu. Ja, wir Wüstenwanderer – „O Traum der Wüste, Durst und Datteln, endlos Sehnen…“ wir erkennen uns.

Schmeckhaft, lecker breiten sich die Gerichte aus. Wir nehmen Platz und tun uns gütlich! Am besten gefällt  mir, dass die Gäste in ihren Muttersprachen das „Willkommen“ an die Wand schreiben dürfen. Ich erkenne eine uralte, mir unbekannte, entfernt an ägyptische Hieroglyphen des 2. Jahrtausends v. Chr. erinnernde Bilderschrift, ferner das Hebräische, das Türkische, das Isländische und ein gutes Dutzend regionaler Sprachen. Ich beschließe ebenfalls in der Sprache meiner Mutter einen besonders herzlichen Willkommensgruß daneben zu setzen, den mich meine Mutter noch gelehrt hat: „Griaß enk!“ Enk, ein alter Dual des Bairischen, im heutigen Bayern nicht mehr geläufig, aber im südlichen Tirol bei Brixen (das ja zur bairischen Sprachenvielfalt gehört) habe ich ihn noch gehört, von jungen Bergwanderern. Und ich lehre die Sudanesen aus Naga, aus Meroe die zwei herrlich klingenden Wörter des Bayrischen und sie lehren mich den Klang und Sang ihrer Muttersprachen.

O Traum der Wüste, Liebe, endlos Sehnen!

Bild: Die Wand des Willkommens. In:  Sahara. Sudanesische Spezialitäten. Aufnahme vom 18.02.2017

 

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Dez. 132016
 

Ein bemerkenswertes Zwiegespräch entfaltete sich vergangenen Sonnabend zwischen den zwei wohl berühmtesten Schriftstellern unserer Zeit. Lassen wir sie doch am Frauenplan im Hause des Geheimen Rathes zusammentreffen. Als Gesprächspartner wählen wir den Kanzler Müller; Berichterstatter sei in diesem kleinen Phantasiestück Johann Peter Eckermann.

Und so lesen wir gleich hinein in die nachträglich angefertigten Notizen des getreuen Eckermann, wobei wir noch vorausschicken, dass der soeben behandelte Gegenstand nichts anderes als die Ode auf den 5. Mai von Alessandro Manzoni gewesen war.

[…] »Euer Exzellenz«, sagte ich, »sprechen große Dinge aus, und ich bin glücklich, Ihnen zuzuhören.« – »Manzoni«, sagte Goethe, »hilft uns zu guten Gedanken.« Er wollte in Äußerung seiner Betrachtungen fortfahren, als der Kanzler an der Pforte von Goethes Hausgarten uns entgegentrat und so das Gespräch unterbrochen wurde. Er gesellte sich als ein Willkommener zu uns, der freilich nicht allein kam, sondern zwei Schriftsteller mitbrachte, die soeben aus dem herzoglichen Theater nachhause kehrten und sich ganz offenkundig in einem angeregten Gespräch über die soeben gesehene Vorstellung befunden hatten.

„Seien Sie uns willkommen in unserer bescheidenen Oberbühne“, grüßte Goethe, der selbst weniger und weniger ins Theater ging. Die drei Männer kamen über das Büstenzimmer in den länglichen Saal, wo die Rouleaus niedergelassen waren und auf dem Tische am Fenster zwei Lichter brannten. Der Kanzler stellte beide in knappen Worten vor: der erste war der aus St. Peter-Ording stammende Autor Michael Hohlbeck, eine angenehme, fast jugendliche Erscheinung von wohl 58 oder 60 Jahren, gepflegt locker mit offenem Hemdkragen erscheinend, aber nicht abgerissen gekleidet, wie es in den Berliner Salons seit Jahren üblich geworden; der andre, Bodo Cimetière, soeben erst aus Reggio Calabria zurückgekehrt, wo er einige Nachforschungen zu seinem jüngsten Roman angestellt, trug noch einen Panama Jenkins, der ihm leider doch etwas Stutzerhaftes verlieh; auf unglückliche Weise verstärkt wurde dieser Eindruck dadurch, dass die Herstellermarke STETSON deutlich an einer geckenhaft flatternden Banderole abzulesen war.

Wir setzten uns um den Tisch, der Hausherr schenkte in die bereitstehenden Gläser reichlich aus der bereits geöffneten Flasche „Würzburger Stein“ ein und fragte Hohlbeck: „Sie kommen aus dem Theater? Wurde da heute nicht Ihre „Unterwerfung“ gegeben? Ich habe Ihren Roman mit Gewinn gelesen, und möchte wohl wissen, wie unser Schauspieldirektor Ihre vielfach verwinkelte, tolldreiste Geschichte in ein Theaterstück umgemodelt hat?“

„Nun, ich war selbst äußerst gespannt, habe den Theatermachern aber völlig freie Hand gelassen“, wich Hohlbeck aus, indem er sich eine Zigarette ansteckte und an seinem Weinglas nippte. Einen kurzen Moment herrschte Schweigen. Goethe zeigte eine Regung von Ungeduld und forderte uns auf, mehr zu erzählen.

„Die ganze Handlung des Romans wird in ein Lazarett verlegt“, schaltete sich unvermittelt der Kanzler ein, „ein genialer Schachzug, wie er eigentlich nur einem so bedeutenden Theatermann wie unserem guten ***** einfallen konnte. Der Held des Romans erlebt die gesamte Handlung wie in einem Fieberwahn. Ihn plagt eine hartnäckige Fußpilzerkrankung, und während um ihn herum in ganz Frankreich ein islamischer Präsident das Leben grundhaft umgestaltet, erfährt unser Held im Krankensaal jede nur erdenkliche Zuwendung durch seine Pflegerin und einen Kollegen von der Académie!“

Goethe setzte, als hätte ihn ein bislang versteckter Groll ergriffen, sein Glas ruckhaft heftig auf und begann also mit sich allmählich steigerndem Unmut: „Die heutigen Schriftsteller schreiben alle, als wären sie krank und die ganze Welt ein Lazarett. Alle sprechen sie von dem Leiden und dem Jammer der Erde und von den Freuden der Zukunft, und unzufrieden, wie schon alle sind, hetzt einer den andern in noch größere Unzufriedenheit hinein. Das ist ein wahrer Mißbrauch der dramatischen Kunst, die uns doch eigentlich dazu gegeben ist, um die kleinen Verhältnisse des Lebens kraftvoll zu steigern und den Menschen mit der Welt bekannter zu machen, ja ihn letztlich zu ermutigen, die Welt, wie sie nun einmal ist, kräftig wirkend und strebend zu verändern.  Aber die jetzige Generation fürchtet sich vor aller echten Kraft, und nur bei der Schwäche ist es ihr gemütlich und poetisch zu Sinne; echte Dramen, wie sie uns Schiller mit seinem Wallenstein geschenkt, werden schon lange nicht mehr geschrieben.“

Hohlbeck, Cimetière, der Kanzler und ich wussten darauf vorderhand nichts darauf zu erwidern. Wir saßen stumm da und sagten nichts.  »Euer Exzellenz«, sagte ich endlich, um das betretene Schweigen zu brechen, »sprechen etwas Wahres aus, und wir sind glücklich, Ihnen zuzuhören.«

»Ich habe ein gutes Wort gefunden,« fuhr Goethe fort, »um diese Herren zu ärgern. Ich will ihre Schauspiele die ›Lazarett-Dramatik‹ nennen; dagegen die echt ›tyrtäische‹ diejenige, die nicht bloß Schlachtlieder auf offener Bühne singt, sondern auch den Menschen mit Mut ausrüstet, die Kämpfe des Lebens zu bestehen.«

Goethes Worte erhielten meine ganze Zustimmung. Cimetière, der Kanzler und Hohlbeck hingegen erkannten wohl, dass mit dem Alten heute Abend kein einvernehmlicher Diskurs mehr zu führen war.

Wir tranken, nachdem wir uns mit stummen Blicken ausgetauscht, unseren Würzburger Stein aus, wussten das Gespräch auf unbedeutende Zeitung zu lenken, etwa das Verbot der Pferdedroschken, das die neue Berliner Stadtregierung am Pariser Platz einzuführen gedachte, sowie auch den Literaturpreis, den Cimetière von der Leipziger Buchmesse soeben erhalten hatte. So konnte nicht der Eindruck entstehen, der Abend habe mit einem Mißklang geendet.

Wir verabschiedeten uns artig mit einigen französischen Wendungen, verließen den länglichen Saal, gingen die Stiege hinab und nahmen die am Frauenplan bereitstehende Pferdedroschke, um jedes möglichst rasch nachhause zu gelangen, während Goethe oben noch seinem Würzburger Stein beim Schein der beiden am Fenster herabbrennenden Kerzen zusprechen mochte.

Hinweis:
Das vorstehende frei erfundene  „Phantasiestück“ verwendet freizügig unterschiedlichste Stoffe aus folgenden Quellen:

Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. Mit erläuterndem Register besorgt von Hans Jürgen Meinerts. Im Bertelsmann Lesering 1960,  S. 190-192 (=Einträge vom 23. Juli 1827 / 24. September 1827)

Unterwerfung. Nach dem Roman von Michel Houellebecq. Regie: Stephan Kimmig. Deutsches Theater, Berlin, Aufführung gesehen im Dezember 2016

Michel Houellebecq:  Soumission, Flammarion, Paris 2015

Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis. Eine Novelle, Frankfurt 2016, hier insbesondere S. 174

Foto:

Ein Blick aus dem Saal im Wohnhaus Goethes auf den Garten, Weimar, Radtour vom 19.07.2015

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Zwingt die Saiten in Cythara

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Dez. 022016
 

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Zwingt die Saiten in Cythara
Und lasst die süße Musica
Ganz freudenreich erschallen

Wer dächte nicht an diese schönen Verse aus Bachs Kantate „Schwingt freudig euch empor“, wenn er eine so nette Einladung wie die folgende erhält? Ich jedenfalls zögere nicht, die mir zugesandte Einladung zu veröffentlichen!

Die Sänger, Musiker, Schauspieler  laden euch herzlich zu ihrem Adventskonzert am Samstag, den 10. Dezember 2016 um 19:30 Uhr in der Kirche St. Bonifatius, Yorckstr. 88/89, 10965 Berlin, ein.

Zusammen mit dem Konzertorganisten Stefano Barberino am Piano, der Sopranistin Sandra Barenthin, der Altistin Irina Potapenko, dem Tenor Claudio Stirpe, dem Schauspieler Sebastian Zett, mit Ivan Hampel (Violine) u.a. wollen sie euch mit (vor-)weihnachtlichen Melodien auf die (Vor-)Weihnachtszeit einstimmen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Kommet zuhauf, denn:

Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen
Wird Gottes Majestät verehrt.
Denn schallet nur der Geist darbei,
So ist ihm solches ein Geschrei,
Das er im Himmel selber hört.

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Marmorstirn. Cremona. In aller Frühe

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März 152016
 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Singst du mir ein Lied zum heutigen Geburtstag?“
Ja, ich singe Dir ein Lied zu deinem heutigen Geburtstag, – ein Reiselied, das ein anderer geschrieben hat!

Hier ist es:

Wasser stürzt, uns zu verschlingen,
Rollt der Fels, uns zu erschlagen,
Kommen schon auf starken Schwingen
Vögel her, uns fortzutragen.

Aber unten liegt ein Land,
Früchte spiegelnd ohne Ende
In den alterslosen Seen.

Marmorstirn und Brunnenrand
Steigt aus blumigem Gelände,
Und die leichten Winde wehn.

Marmorstirn, Marmorstirn? Was steckt hinter diesem Wort? Zweifellos – die Fassade. Marmorstirn ist ein anderes Wort für Fassade. Fassaden sind Stirnseiten von Gebäuden aus Marmor, wie hier diese Fassade des Domes in Cremona.

Marmorstirn und Brunnenrand, in diesen beiden Worten fügte Hugo sein Italien-Erlebnis zusammen. Siehst du es? Der Stein wird so leicht, dass Vögel ihn forttragen könnten.

Wir besuchten ihn am vergangenen Sonntag in aller Frühe in voller Nüchternheit. Die Marmorstirn lächelte uns entgegen. Sie war geöffnet. Die Türen standen offen und wir traten ein.

„Non ricordate più le cose passate,
Non pensate più alle cose antiche!
Ecco, faccio una cosa nuova:
proprio ora germoglia, non ve ne accorgerete?“

scholl die Stimme uns laut und deutlich aus den alten geöffneten, ewig jungen Mauern  entgegen.  Schaut nicht in die Vergangenheit, sondern blickt nach vorne! Diese alte Fassade lädt dazu ein, mutig und froh nach vorne zu schauen.

Ja! Schau hier, ich mach was Neues! Wir dürfen aufschauen, dürfen und sollen nach vorne schauen. Jeder Tag mit dieser Wahrheit ist ein Geburtstag, ein ganz schöner wie der deine heute, hier und jetzt. Das bedeutet kein Vergessen oder Verleugnen dessen, was vergangen ist. Wie könnten wir all das Schöne, all das Schreckliche der Vergangenheit vergessen?

Aber wir lassen das Licht des Kommenden herein, das gerade jetzt aufkeimt, wir erwarten, wir eilen, wir gehen nach vorne!

Bemerkt ihr dies nicht?

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„aber die Liebe ist die größte unter ihnen…“ – μείζων δὲ τούτων ἡ ἀγάπη.

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Feb. 132016
 

„aber die Liebe ist die größte unter ihnen…“
μείζων δὲ τούτων ἡ ἀγάπη.

Der Beethoven-Elternchor ruft, da muss ich hin! Und da werde ich auch hin!

Abendgottesdienst zum Valentinstag
am 14.02.2016 um 18 Uhr

in der Dorfkirche Lankwitz
(Alt-Lankwitz (Dorfaue) 12247 Berlin)

Ein Gottesdienst bei Kerzenschein
mit besonderer Musik für alle,
die mit uns nachdenken möchten
über ihre junge oder alte Liebe,
über das Verliebtsein
und über die Sehnsucht des Menschen
nach Liebe.

Pfn. Miehe-Heger und Team
mit dem Elternchor der Beethovenoberschule
unter der Leitung von Katrin Pinkert

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„Grenzen sind nichts Schlimmes“. Der berechtigte Einwurf des Rafik Schami

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Nov. 012015
 

http://www.derwesten.de/kultur/autor-rafik-schami-grenzen-sind-nichts-schlimmes-id11234193.html

Erstaunlich, dass in all dem aufgeregten Durcheinander fast nie diejenigen zu Wort kommen, die mit arabischen Bürgerkriegsflüchtlingen seit vielen Jahren auf engem Raum zu tun hatten und zu tun haben – wie etwa der hier Schreibende, wie vor allem die Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen in den mehrheitlich oder wesentlich arabisch geprägten Schulklassen und Stadtvierteln.

Die ganze Debatte hat in Deutschland in höchstem Maße hysterische Züge angenommen. Am ehesten stimmt das, was immer wieder einmal der aus Syrien stammende Autor Rafik Schami zur Flüchtlingsthematik sagt, mit dem überein, was auch ich seit vielen Jahren und so auch in diesen Tagen mit den aus arabischsprachigen Gesellschaften teils regulär und teils irregulär Zuwandernden erlebe.

Auch fragt niemand die Flüchtlinge: Wollt Ihr hierbleiben, auch wenn wieder Friede in Euren Herkunftsländern einkehrt? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Was seid ihr bereit zu tun? Seid Ihr bereit, Pflichten zu übernehmen?

Im wesentlichen stellt Deutschland tatsächlich eine Art Paradies dar. Hier gibt es den Rechtsstaat, nur hier in Deutschland ist man auf Lebenszeit vor ungerechter Verfolgung, vor Willkür, vor Hunger und Elend geschützt.

Damals, und das ist der Unterschied zu heute, damals in den 90er Jahren wanderten in einem Jahr etwa 200.000 Menschen als arabischsprachige Bürgerkriegsflüchtlinge mit diesen berechtigten Erwartungen eines irdischen Paradieses zu, damals überwiegend aus bzw. über Libanon. Heute ist es ein Vielfaches davon, und zwar aus vielen Ländern.

Man sollte sich sehr genau durchlesen, was Rafik Schami sagt.

 Posted by at 14:00

„Kommt ihr alle!“ Die hymnische Glücksverheißung der Bundesrepublik Deutschland

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Sep. 022015
 

„Kommt ihr alle!“, dichtete Goethe einst in seinem Hymnus Mahomets Gesang. In Goethes Sicht verkörperte der Prophet Mohammed diese umfassende Erlösungssehnsucht, verknüpft mit einem schaffenden, städtebauenden, kulturschaffenden Impuls:

Kommt ihr alle! –
Und nun schwillt er
Herrlicher; ein ganz Geschlechte
Trägt den Fürsten hoch empor!
Und im rollenden Triumphe
Gibt er Ländern Namen, Städte
Werden unter seinem Fuß.

Als ungeheuerliche, umfassende Glücksverheißung, als umfassende Einladung an alle Menschen, nach Deutschland zu kommen, ist die Pressekonferenz der Bundeskanzlerin vom vergangenen Montag in der internationalen Flüchtlingsbewegung aufgenommen worden. Der staatliche Fernsehsender RAI sprach gestern am Nachmittag um 17 Uhr ganz wörtlich von der „Einladung“, dem „invito“  Angela Merkels an alle Asylsuchenden; „alle sind nach Deutschland eingeladen!“ Wie ein Lauffeuer machte diese Botschaft die Runde; die bedingungslos zugesagte Hilfe der Bundesrepublik Deutschland für alle löst einen Taumel der Hoffnung bei allen Menschen aus, die endgültige Befreiung von irdischer Mühsal, Not, Elend und Armut ersehnen. Zweifellos hat die Bundeskanzlerin dies nicht ganz so gemeint und nicht ganz so gesagt – entscheidend ist, dass die Medien bei den des Deutschen, ja meist auch des Englischen oder Französischen unkundigen Flüchtlingen es so dargestellt haben. Den Flüchtlingen wird jetzt mehr denn je das Blaue vom Himmel herunter versprochen.

In manchem erinnert das grandiose Grundgefühl der aus aller Herren Ländern heraneilenden Flüchtlinge an die Stunden des 09.11.1989, die der Maueröffnung vorangingen.

Wer dächte nicht an den Ausruf „Seid umschlungen Millionen“! Diese Worte aus Schillers Hymne an die Freude inspirierten Beethoven zum Schlusschor „An die Freude“, der nicht zufällig zur offiziellen Hymne der Europäischen Union erwählt worden ist.

Die Hilfe der Bundesrepublik Deutschland wird allen Menschen, die die Grenze der EU überqueren, wird nach allgemeiner Darstellung allen Flüchtlingen ohne Bedingungen in Aussicht gestellt und gewährt, sie brauchen keine Gegenleistung und keinen Beweis der Bedürftigkeit mehr zu erbringen. So war es zwar nicht gesagt, so wird es aber dargestellt, so wird es praktiziert. Wie sollte man auch die Bedürftigkeit nachweisen? Genügt es doch offenkundig zu sagen, „from Syria“, und schon erhält jedermann bedingungslos das Bleiberecht.

Und wer dächte nicht an die Einladung Jesu Christi an alle, die er bei Matthäus anspricht:

Δεῦτε πρός με πάντες οἱ κοπιῶντες καὶ πεφορτισμένοι, κἀγὼ ἀναπαύσω ὑμᾶς …

„Kommt ihr alle, die ihr euch abplagt und beladen seid, ich will euch erleichtern. Nehmt [wir ergänzen: statt eurer bisherigen schweren Last] mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanft und im Herzen demütig, und ihr werdet Erholung  für eure Seelen finden. Denn mein Joch ist brauchbar, und meine Last ist  geschmeidig“ (Mt. 11,28-30).

Erstaunlich ist, dass Jesus keineswegs das Ende aller Mühsal verspricht; er verspricht nur eine Erleichterung, ein leichteres Joch, kein Paradies auf Erden. Er verspricht nicht wie die Bundesrepublik Deutschland das Ende aller Not, das Ende aller Unterdrückung. Jesus verlangt im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland sogar etwas, zunächst einmal eine Entscheidung, dann eine Nachfolge, und dann auch die Bereitschaft, sich lernend einzubringen und Verpflichtungen einzugehen.

Die hymnische, grandiose Machtverheißung Mohamets, das universale, menschheitserlösende Glückspathos der Hymne der Europäischen Union, die umfassende Einladung der sich in geradezu romantischem Sinne entgrenzenden, sich aufopfernden Bundesrepublik an alle Menschen weltweit – diese drei großartigen, universal gültigen Verheißungen kontrastieren auffällig mit dem deutlich bescheideneren, mehr auf menschendienliche Erleichterungen bedachten Arbeitsethos Jesu Christi.

 

 

 Posted by at 20:14
Aug. 272015
 

Hochablass 20150822_143128

Letztes Wochenende süffelte ich zusammen mit meinem Bruder ein Weizenbier im Vereinslokal des DJK Augsburg Hochzoll in der Zugspitzstraße. Der kurzgeschorene Rasen lag ausgedörrt in der Sonne, die Zunge klebte ebenfalls ausgedörrt am Gaumen. Es stand 1:0 beim Spiel des FCA gegen Frankfurt. Würde Frankfurt noch den Ausgleich schaffen? Es war so heiß, das Reden fiel mir schwer. Alte Erinnerungen stiegen hoch. War es nicht hier? Hier hatte ich doch damals mit der Schülermannschaft des TSV Firnhaberau ein Fußballspiel ausgetragen, hier hatte ich doch unter sengender Hitze das blechern klingende Lied „Ein Student aus Uppsallallala“ aus dem Stadionlautsprecher gehört, oder täuschte ich mich? Wir verloren, wie hoch? Das habe ich vergessen. Nicht vergessen habe ich „Ein Student aus Uppsala“!

Doch, das war so. Und das Lied „Ein Student aus Uppsala“ prägte sich mir unauslöschlich ein.  Gesungen hat es die Kirsti mit ihrer bezaubernden Stimme. Viele Verse daraus kann ich heute noch auswendig. Warum?

Kirsti hatte die Gabe, jedes einzelne Wort und jeden einzelnen Satz so zu singen, dass sie über Jahre und Jahrzehnte haften blieben. Kirstis Aussprache des Deutschen war vorbildlich. Kirsti hatte offenbar eine sehr gute Schulung durchlaufen.

Ebenso unvergesslich: Der „Surabaya Johnny“, das Lied von Bert Brecht und Kurt Weill, gesungen von Lotte Lenya. „Nimm doch die Pfeife aus dem Mund, du Hund!“ Hier stimmt jedes Wort, hier stimmt jeder Satz, man sieht gewissermaßen, man erlebt mit, wie Lotte Lenya diesem unverwüstlichen, unsympathischen und doch unwiderstehlichen Surabaya Jonny die Pfeife aus dem Mund schlagen möchte!

Hört man solche und andere ältere Aufnahmen von deutschsprachigen Songs, Schlagern, Liedern und Opernarien an, so stellt man immer wieder fest, dass jedes einzelne Wort noch Jahrzehnte später klar, frisch und eindeutig zu verstehen ist.

Die Norwegerin Kirsti Sparboe, die Wienerin Lotte Lenya, der niederländische Kinderstar Heintje  … die Reihe lässt sich fortsetzen:   die Italienerin Milva, der Tscheche Karel Gott, der Österreicher Peter Alexander – sie alle verfügten noch über das, was heute bei deutschsprachigen Schauspielern und Sängern fast nicht mehr zu finden ist, weder im Pop noch im Rap, weder in der Unterhaltungsmusik noch auf der Sprechbühne noch in der sogenannten E-Musik: eine bestechend klare, fest sitzende, das Verständnis der Worte und Wörter sichernde Aussprache des Deutschen – oder auch des Englischen.

Diese hohe Kultur des Sprechens und Singens droht heute mindestens in Deutschland nach meinen Eindrücken verlorenzugehen, und zwar durch die Bank bei Sängern, Schauspielern, Chören, bei Profis und bei Laien, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fast gleichermaßen.

Der European Song Contest liefert Jahr um Jahr besonders schlagende Belege dafür. Viele Texte (in diesem Fall in Englisch) sind gerade bei deutschen Teilnehmerinnen nur halb verständlich, es wird genuschelt, gemümmelt, gedrückt und gesäuselt, was das Zeug hält. Technische, computertechnische, ja pyrotechnische Effekte beherrschen die Szene, die Show überwiegt, das gesungene Wort verschwimmt und verschwindet. Und viele besonders erfolgreiche  Sänger könnten eindeutig auf offener Bühne gar nicht mehr ohne technisches Backup oder Playback singen.

Woran liegt das? Vielleicht daran, dass von Kindesbeinen an nicht mehr so viel gemeinsam gesungen wird? Vielleicht daran, dass es keine gemeinsamen Texte, keinen gemeinsamen Kanon an Liedern, Märchen und Geschichten mehr gibt?

Wie auch immer. Abfinden sollte man sich damit nicht!  Ich denke, gerade wenn wir jetzt 800.000 Menschen, 800.000 neue Mitbürger ohne jede Kenntnisse der Landessprache Deutsch in einem einzigen Jahr in Deutschland integrieren wollen, was ja löblich ist, was ich gutheiße, müssen wir unbedingt unsere Muttersprache Deutsch mehr achten und pflegen. Und wir sollten bei uns, bei unserem Sprechen damit anfangen.

Kirsti, Milva, Lotte, Heintje, Peter, Karel … sie alle können uns lehren, dass gutes, klingendes, verständliches, beseeltes Deutsch möglich und nötig ist, wenn wir es wollen. So wahnsinnig schwer ist es auch wieder nicht! Und es macht Spaß!

Das Motto der Arbeit ergibt sich zwanglos beim Betrachten eines beliebigen Bildes, hier zum Beispiel: der Hochablass in der Brecht-Stadt Augsburg, aufgenommen in Hochzoll am 22. August 2015.
Nimm doch die Pfeife aus dem Mund!
Sei doch kein knurrender Hund!
Höre das Rauschen des tosenden Lechs,
wie er hinabstürzt über den Hochablass!
Kiesel um Kiesel nimmt er mit sich.
Wer kann dem tosenden Fluß widerstehen?
Wer könnte, wer wollte sich diesem Fluß entgegenstemmen?
Ich nicht! Du nicht! Schwimme mit mir!
Aber noch einmal sage ich’s dir:
Nimm doch die Pfeife aus dem Mund.
Sei doch kein knurrender Hund.

Eine schöne Handreichung zur eigenen Arbeit an guter Aussprache möchte ich abschließend noch empfehlen:

Klaus Heizmann: So spreche ich richtig aus. Eine Hilfe für Redner, Chorleiter und Sänger. Schott Verlag Mainz, 2. Aufl. 2011

 

 Posted by at 13:54
Aug. 162015
 

Aufschlussreiche Preisverzeichnisse aus der weitverzweigten globalen Migrationsindustrie, und zwar aus der Branche, die sich auf die Route Italien – Frankreich – Großbritannien verlegt hat, gestern in der Monde auf S. 6!

Folgende Preise werden derzeit durch verschiedene Schlepperorganisationen auf dieser Route von den Migranten verlangt und bezahlt:
€ 500.- für Einreise aus Eritrea ins EU-Gebiet
€ 900-1.500 zahlen Iraker für die Einreise in die EU
€ 6.000-8.000 zahlen Albaner, Inder und Syrer
€ 15.000 bis 19.000 sind zu bezahlen für die Migration mit besonderem Service: gefälschter Britischer Pass, hergestellt in Thailand, sowie das Recht, auf dem Beifahrersitz des LKW mitzufahren.

Grundsätzlich gilt, dass man mehrere Versuche frei hat, falls man ein erstes Mal beim Einreiseversuch abgewiesen wird.

Erstaunlich demgegenüber der Spottpreis, mit dem „eine Nummer“, „une passe“ von den zur Prostitution gezwungenen Frauen verkauft wird: 3-5 Euro.   Ärzte von „Médecins du monde“ berichten von einem Anstieg der Abtreibungen nach Vergewaltigungen und als Folge der Zwangsprostitution im „Dschungel“ von Calais.

Die verschärften Kontrollen der britischen und französischen Polizei wirken preistreibend im Geschäft der Schlepper mit Menschenschicksalen.

Einen guten Ruf als Ausweichland hat sich deshalb bei Migranten mittlerweile Deutschland erworben.  Es gilt – so stellt es Le Monde dar – mittlerweile als El Dorado der Migranten weltweit.

Den Anstieg der Migrantenzahlen um 108% in nur einem Jahr erklärte Le Monde gestern als Folge der vergleichsweise guten Aufnahme der Migranten und der niedrigschwelligen Zugangshürden in Deutschland.

Nach und nach spricht es sich weltweit herum, wie man nach Deutschland gelangt, was man sagen muss, um anerkannt zu werden oder doch zumindest ein vorläufiges Bleiberecht zu erhalten oder vorerst geduldet zu werden. Irgendwas geht immer, man muss es nur bezahlen können. Alle Migranten erhalten von den Organisatoren und Netzwerkern laufend über Handy und Internet genaue Handlungsanweisungen, wo sie sich zu melden haben, wo sie Kontakte finden, was sie bei den Behörden erzählen müssen, wie sie sich vernetzen können, was sie zu tun und zu lassen haben. Die Vorteile der großen Zahl werden systematisch ausgenutzt, da Deutschland im Gegensatz zu Frankreich, Italien oder Großbritannien nicht die Kontrollen verschärft, sondern die nötigen Aufnahmekapazitäten ausbaut.

Quelle:

Le Monde, 14 août 2015, Seite 6

http://www.lemonde.fr/immigration-et-diversite/article/2015/08/13/a-calais-le-tres-lucratic-trafic-de-migrants_4723718_1654200.html?xtmc=calais&xtcr=5
http://www.lemonde.fr/immigration-et-diversite/article/2015/08/13/dans-la-jungle-de-calais-l-ombre-de-la-prostitution_4723112_1654200.html?xtmc=prostitution&xtcr=2

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Den Garten des Paradieses mit den Ohren betreten! Ein Konzert mit Kindern am 16.11.2014

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Nov. 112014
 

„Kinder helfen Kindern“

Wann: Sonntag, 16.11.2014 – 15.00 Uhr

Wo:     Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin – Köpenick, Hofkirche Bahnhofstraße 9

 

Es musizieren:

Schülerinnen und Schüler von

Tamara Prishepenko

(Mutter von Natalia Prishepenko –von 1994 – 2012 Primargeigerin im Artemis Quartett)

 

Es erklingen Werke von:

Mozart, Schumann, Massenet, Tschaikowski, Saint- Saens, Kreisler, Beriot und Sarasate

 

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten!

 

Alle Spenden werden zugunsten der Arbeit des Förderkreises Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder verwendet

Spendenkonto 165 352 3375, BLZ 100 500 00 (Berliner Sparkasse) Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Köpenick

Kennwort: Benefizkonzert

Für Zuwendungsbestätigung und Danksagung erbitten wir die vollständige Absenderangabe unter Verwendungszweck.

Weitere Informationen unter: www.belarus-projekt.org

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Terzo Mondo: Mageds Klang der Farben

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Sep. 082014
 

Starke, kräftige Farben verwendet Maged Houmsi, der Maler, dessen Ausstellung im Terzo Mondo in der Grolmannstraße ich am vergangenen Freitag zur Eröffnung besuchte.

Unter seinen Bildern entspringt sofort der Quell des Gesprächs.  Ich spreche bekannte und unbekannte Menschen an. Überall ergibt sich ein lockeres Geplauder, aber auch tiefe, in den Brunnen der Seele tauchende Gespräche.

Mohamed Majdeddin Houmsi, 1962 in Syrien/Aleppo geboren, lebt seit 1980 in Berlin. Seine Ausstellung im Terzo Mondo läuft bis 31.10.2014.

Jeder, der dort hingeht, kann diesen Sprung in die Freiheit, ausgelöst durch den Klang der Farben, erleben!

via Klang der Farben – Mohamed Majdeddin Houmsi – Terzo Mondo – Taverne • Galerie • Bühne.

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