Nov. 012026
 

„Und das längere poetische Zitat am Ende der Regierungserklärung Ludwig Erhards vom 18. Oktober 1963, woher stammt das?“

Antwort einer KI:

Das längere poetische Zitat, mit dem Ludwig Erhard seine erste Regierungserklärung am 18. Oktober 1963 schloss, stammt aus Johann Wolfgang von Goethes Epos „Hermann und Dorothea“ (geschrieben 1797). [1]

Die von Erhard vorgetragenen Verse lauten:

„Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist,
Der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter;
Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt sich.“ [1]

Erhard wählte diese Zeilen (die im Original aus dem Schlussgesang des Werkes stammen), um zu seinem Amtsantritt als Bundeskanzler in einer Phase des weltpolitischen und gesellschaftlichen Umbruchs („das Ende der Nachkriegszeit“) zu Mut, Standhaftigkeit und einer klaren bürgerlichen Eigenverantwortung aufzurufen. [1, 2]

 Posted by at 07:35

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