Nov. 012026
 

„Was ist die derzeit maßgebliche Ausgabe von Ludwig Erhards Wohlstand für Alle?“

NB: Nun, ich selbst nutze bereits diese nachstehend auch von der KI empfohlene Ausgabe. Ich würde sie allen gerne empfehlen, die sich zum Thema „Freiheitliche Grundordnung“, Liberalismus, „Neoliberalismus“, „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“, „China als Europas Vorbild der Lenkungswirtschaft“, „Mietpreisbindung“, „Enteignung von fünf Großkonzernen in Berlin!“, „Bezahlbarkeit des Lebens“ usw. usw. äußern. Hier wird die derzeit maßgebliche Ausgabe zutreffend vorgestellt.

Antwort der KI:

Die derzeit maßgebliche wissenschaftliche und vom Buchhandel vertriebene Ausgabe von Ludwig Erhards Hauptwerk „Wohlstand für Alle“ ist die offizielle, originalgetreue Neuauflage aus dem Econ Verlag (Ullstein Buchverlage), die in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Erhard-Stiftung herausgegeben wurde. [1]

Diese moderne Referenzausgabe zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Historisch exakter Text: Der Band basiert wortgetreu auf der 8. Auflage von 1964. Dies ist die letzte Fassung des Buches, die von Ludwig Erhard zu seinen Lebzeiten noch selbst autorisiert und überarbeitet wurde. [1]
  • Namhafte Einordnung: Die Ausgabe enthält ein Vorwort des Ökonomen Lars P. Feld (ehemaliger Vorsitzender des Sachverständigenrates) sowie ein einordnendes Nachwort der Stiftungsvorsitzenden. [1]
  • Visuelle Gestaltung: Erschienen ist das Buch im gebundenen Format, das optisch bewusst an den historischen Original-Schutzumschlag der Erstausgabe von 1957 angelehnt ist. [1]

Wer das Werk im Originalton Erhards lesen und zitieren möchte, greift im wissenschaftlichen wie privaten Kontext auf diese Econ-Ausgabe zurück. [1, 2]

 Posted by at 07:50
Nov. 012026
 

„Und das längere poetische Zitat am Ende der Regierungserklärung Ludwig Erhards vom 18. Oktober 1963, woher stammt das?“

Antwort einer KI:

Das längere poetische Zitat, mit dem Ludwig Erhard seine erste Regierungserklärung am 18. Oktober 1963 schloss, stammt aus Johann Wolfgang von Goethes Epos „Hermann und Dorothea“ (geschrieben 1797). [1]

Die von Erhard vorgetragenen Verse lauten:

„Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist,
Der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter;
Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt sich.“ [1]

Erhard wählte diese Zeilen (die im Original aus dem Schlussgesang des Werkes stammen), um zu seinem Amtsantritt als Bundeskanzler in einer Phase des weltpolitischen und gesellschaftlichen Umbruchs („das Ende der Nachkriegszeit“) zu Mut, Standhaftigkeit und einer klaren bürgerlichen Eigenverantwortung aufzurufen. [1, 2]

 Posted by at 07:35
Nov. 012026
 

Eine gute, sehr inspirierende Lektüre stellte für mich in diesen frühen Morgenstunden erneut das Buch Wohlstand für Alle von Ludwig Erhard dar.

Ich bin überzeugt: Ein mutiger, tapferer, kluger, unbeugsamer Politiker, eine Politikerin, wie Ludwig Erhard einer war, täte uns in Deutschland not. Aber wo ist sie oder er, solch ein Politiker, wo ist sie? Weit und breit in deutschen Landen nicht zu sehen – sehr wohl jedoch in den EU-Ländern, die östlich und nördlich von Deutschland liegen. Nun, ich hoffe sehr, dass mein Eindruck mich gewaltig täuscht… die Hoffnung bleibt.

Trotz leidlicher Bemühung leuchtet mir jedoch nicht alles sofort ein, was in der derzeit maßgeblichen Ausgabe des Wohlstands für Alle zu lesen ist; z.B. die Wendung „Preisbindung der zweiten Hand“; und hier nehme ich mir die Freiheit, eine KI zu befragen, die mir in diesem Fall eine, wie ich meine, verlässliche Auskunft anbietet:

Unter der „Preisbindung der zweiten Hand“ verstand Ludwig Erhard die vertragliche Verpflichtung von Einzelhändlern durch die Hersteller, Markenwaren nur zu einem staatlich registrierten und fest vorgegebenen Endverbraucherpreis zu verkaufen. Aus Sicht von Erhard und den Vordenkern der Sozialen Marktwirtschaft stellte diese Praxis einen erheblichen Eingriff in den freien Wettbewerb dar, da sie den Preiswettbewerb auf der Handelsebene faktisch ausschaltete. [1, 2, 3, 4]

Erhard bekämpfte diese Regelung vehement, da sie seiner ordnungspolitischen Philosophie widersprach: [1]

  • Ausschaltung des Preiswettbewerbs: Der Einzelhandel („die zweite Hand“) durfte günstige Einkaufskonditionen oder Effizienzgewinne nicht in Form von niedrigeren Preisen an die Kunden weitergeben. Dadurch wirkte die Preisbindung wie ein Preiskartell. [1, 2]
  • Verbrauchernachteil: Da Händler nicht über den Preis konkurrieren durften, blieben die Verbraucherpreise künstlich hoch. Erhards oberstes Ziel („Wohlstand für alle“) basierte jedoch darauf, dass steigende Produktivität durch sinkende Preise der breiten Bevölkerung zugutekommt. [1]
  • Ordnungspolitischer Kompromiss: Bei der Einführung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im Jahr 1957 konnte sich Erhard aufgrund des starken Drucks der Markenverband-Lobby und des Mittelstands nicht vollständig durchsetzen. Die Preisbindung der zweiten Hand blieb für Markenwaren legal, sofern sie lückenlos war und beim Bundeskartellamt angemeldet wurde. [1, 2, 3]

Erst Jahre nach Erhards Amtszeit als Kanzler wurde diese wettbewerbsbeschränkende Regelung zum 1. Januar 1974 unter dem damaligen Wirtschaftsminister Karl Schiller im deutschen Einzelhandel weitgehend abgeschafft. Seither sind im Regelfall nur noch unverbindliche Preisempfehlungen (UVP) der Hersteller erlaubt; eine echte Preisbindung der zweiten Hand existiert heute in Deutschland nur noch als gesetzliche Ausnahme, etwa bei Büchern und Zeitschriften. [1, 2, 3]

 Posted by at 07:24