Sep. 212026
 

https://www.youtube.com/watch?v=Sb4alJQeY1M

Ja! Die Sonne der Liebe und der Gerechtigkeit bricht im Himmel über Berlin hervor! Eitel Freude herrscht in dieser Stadt und sendet eine Botschaft der Liebe und Gerechtigkeit hinaus in die Welt.

An dem triumphalen Wahlerfolg der Linken in Berlin und auch Manuela Schwesigs in Mecklenburg-Vorpommern lässt sich aufzeigen, wie man heute Mehrheiten gewinnt:

  1. Eine einheitliche klare Botschaft wieder und wieder vortragen. Irgendeine Krise (egal ob sie real oder nur imaginär ist) ausrufen, hier in Berlin also die „Mietenkrise“. Soziale Wohltaten ohne Ende verkünden, Heilung versprechen, Seele streicheln, Gefühle statt Verstand ansprechen!
  2. Durch die Spitzenkandidatin Sympathie erzeugen, Nahbarkeit vermitteln, möglichst keine Zahlen nennen, Herzen ansprechen, nicht den Kopf!
  3. Unbewusst Erinnerungen an eine bessere Vergangenheit anklingen lassen, als „es besser war“. Hier also: Mietpreisstopp oder Mietendeckel ausbauen, wie er zuerst im Nationalsozialismus in den dreißiger Jahren in Deutschland eingeführt und in der DDR fortgeführt wurde, als „wir alle so zufrieden leben“ konnten!
  4. Volle Klaviatur der Manipulation durch Sprache anwenden, also: sage nicht „Enteignung“ oder „Verstaatlichung“ von Wohnungen, sondern sage: „Vergesellschaftung“. Die Medien werden dir willig folgen.
  5. Nur ja keine Anstrengungen vom Volk verlangen. „Wählt uns – und alles wird gut! Mit uns ziehen Liebe und Gerechtigkeit in diese Stadt ein!“
  6. Feindbilder hegen und pflegen! „Die anderen, die vertreten den Hass, die Spaltung, den Faschismus. Wir verkörpern die Demokratie, die Brandmauer, den antifaschistischen Schutzwall, die Liebe, die Gemeinschaft, das Glück.
  7. „Statt Konflikt, Staat, Streit sind wir Gemeinschaft, Stadt, Liebe. Das sind wir!“ So klappt das. Den anderen Parteien hiermit sehr zur Nachahmung empfohlen. Gratulation und Glückwunsch an die Linke.

Schon Otto von Bismarck sah den gestern tatsächlich eingetretenen strahlenden Sieg der Linken in Berlin voraus. Er hat dies bereits am 26. Juni 1881 gegenüber dem Schriftsteller Moritz Busch so formuliert:

„Es ist möglich, dass unsere Politik einmal zugrunde geht, wenn ich tot bin. Aber der Staatssozialismus paukt sich durch. Jeder, der diesen Gedanken wieder aufnimmt, wird ans Ruder kommen.“

Nachweis des Bismarck-Zitates vom 26.06.1881: Heinrich August Winkler, Der lange Weg nach Westen, Band 1, Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik, 4. Auflage, München 2002, S. 250

Zum Thema soziale Wohltaten, Mietendeckel und Mietpreisstopp sei empfohlen: Götz Aly: Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933-1945, S. Fischer, Frankfurt am Main, 7. Auflage 2025, hier besonders: „Totalitärer Sozialkapitalismus – ein Albtraum“, S. 228-235

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Goethe, tönend mit den Seinen, bereit zur Wiedergeburt

 Fanny Hensel, Goethe, Musik, Salon Feurig, Singen  Kommentare deaktiviert für Goethe, tönend mit den Seinen, bereit zur Wiedergeburt
Sep. 012026
 

In diesem Bild sind unsere Goethe-Gedichte versteckt.“ Hier, an diesem Felsenvorsprung, treibt der ungestüme Fahrgast den zaudernden Kutscher auf, hetzt ihn voran, allem Getrappel und Geröll zum Trotz! Wie in Goethes Gedicht „An Schwager Kronos“, das Schubert so packend in Töne gesetzt hat.
Weit hoch herrlich schweift der Blick ins Leben hinein, ehe die Kutsche voraneilt in den Orkus, in die nächtliche Hölle, freundlich empfangen von Hades und all den Gewaltigen dort unten.

Und hier, links unten, da ruht der See, schwarzvertiefte Finsternisse wiederspiegelnd, glatte Fläche rings umher, Todesstille fürchterlich! Fanny Hensel hat sich vollkommen eingefühlt in dieses Stillhalten, diese endlos entspannte, flirrende Nähe zum Tode, aus dem das Leben einmal, aber wann? wieder emporsteigen wird.

Empfinde große Freude, jeden Nachklang fühlt mein Herz froh und trüber Zeit! Ein großer, schöner, gelungener Abend, diese Geburtstagsfeier mit und von Goethe, zu der wir hochwillkommene Gäste empfingen! Hier zum Nachlesen unser Ablaufplan:

28. August 2026, 19.00 Uhr: Salon Feurig: Töne Goethe, feiere in Lebensfluten! Gedichte von Goethe. Lieder von Carl Friedrich Zelter, Franz Schubert und Fanny Hensel. Rezitation und Gesang: Johannes Hampel. Am Flügel: Uwe Streibel. Feurigstr. 68, 10827 Berlin. 

PROGRAMM

Alle vorgetragenen und vertonten Texte stammen von Goethe.

Begrüßung. Bildbetrachtung. Das Vorhaben
– Lied des Erdgeists, aus: Faust I, Szene „Nacht“

Carl Friedrich Zelter (1758-1832):
– An den Mond („Füllest wieder Busch und Tal“)

– Vortrag: „Zueignung“, aus: Faust I

Carl Friedrich Zelter:
– Der König in Thule, aus: Faust I, Szene „Abend“

Franz Schubert (1797-1828):
– Jägers Abendlied („Im Felde schleich ich still und wild“)
– An Schwager Kronos

-Vortrag: Wilhelm Meisters Lehrjahre, 2. Buch, 13. Kapitel

Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy (1805-1847):
– Harfners Lied („Wer sich der Einsamkeit ergibt“), aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre

Franz Schubert:
– Meeres Stille („Tiefe Stille herrscht im Wasser“)

– Vortrag: „Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig“, aus: Faust II, Erster Akt

Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy:
– „Dämmrung senkte sich von oben“, aus: Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten

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