Juli 132009
 

Die Ermordung Marwa al-Sherbinis in Dresden war die grauenvolle Tat eines einzelnen Geisteskranken, den man wahrscheinlich eher hätte einsperren oder in die psychiatrische Abteilung einweisen müssen. Durch die zahlreiche Beteiligung angesehener Politiker an der Trauerfeier haben diese guten Menschen dokumentiert, dass sie das Verbrechen für etwas aus der deutschen Befindlichkeit Erklärbares halten. Continue reading »

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Butter von Martin Lindner oder Eisen von Rosa Luxemburg? Mehr fordern, und dadurch fördern!

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Juli 132009
 

Einen sinnvollen, butterweichen Reformvorschlag legte Martin Lindner MdA kürzlich vor: WENN Arbeit vorhanden sei, sollten  Hartz-IV-Empfänger auch verpflichtet werden können, 30% der Transfer-Zahlungen durch Arbeiten für die Gemeinschaft zu verdienen. Wenn sie dies ablehnten, dann sollten die Leistungen gekürzt werden. Der Chor der Ablehnung war einhellig. Dem armen Herrn Lindner pfiff der Vorwurf der sozialen Kälte um die Ohren!

Die „Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales – Hartz IV muß weg“ (LAG) der bayerischen /LINKEN/ ist empört: „Das ist ein Schlag in die Gesichter von etlichen Millionen Hartz-IV-Beziehern und zu Niedrigstlöhnen Arbeitenden! Das ist Raubtierkapitalismus pur!“, meint eine Sprecherin der LAG, nur mühsam Zurückhaltung wahrend. 

Wie anders tönt da – Rosa Luxemburg! Keine Zurückhaltung wahrend und gestützt auf ihr eisernes Pflicht- und Arbeitsethos, forderte die hochverehrte Rosa-Luxemburg-Stiftungspatronin die Arbeitspflicht für alle. Sie meinte: Continue reading »

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Brauchen wir die flächendeckende Ganztagsschule ab 5 Jahren als Pflichtschule?

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Juli 132009
 

Individuelle Betreuung für jeden einzelnen Schüler, zeitintensivste staatliche Fürsorge und Obhut von Kindesbeinen an, Übernahme fast der ganzen Erziehungsarbeit, weg von den Familien, hin zu den staatlichen Einrichtungen … Im Grunde stellt der Staat jedem einzelnen Schüler aus den geschlossenen türkisch-arabischen Parallelgesellschaften eine individuelle Betreuung zusammen und bezahlt sie dann auch. Die Eltern können weiterhin aus der Satellitenschüssel fernsehen.

Genau den Weg, den ich hier als fast einzig gangbaren beschrieb, hat das Neuköllner Albert-Schweitzer-Gymnasium beschritten. Lest den Artikel in der BZ von gestern! Das ist die Ganztagsschule, wie sie Bundeskanzlerin Merkel ja ebenfalls gefordert hat. Die türkischen und arabischen Familien Continue reading »

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Juli 132009
 

Tolles Hoffest am Samstag bei uns in der Obentrautstraße! Hier seht ihr ein Bild von unserem wunderschönen Hofbrunnen! Ich erzählte das „Märchen vom armen Mann, vom Rabenkönig und vom Frettchen.“ Eine Mischung aus ukrainischen Märchenmotiven und eigenen Zutaten: dem Frettchen vom U-Bahnhof Neukölln. Der arme Mann verliert seinen Ochsen, auf dem der ganze Lebensunterhalt beruht. Die Familie hat nichts mehr zum Beißen und geht dem Hungertod entgegen.  Da hilft das Frettchen aus Neukölln dem dritten Sohn des armen Mannes, den geraubten Ochsen aus der Macht des bösen Rabenkönigs zu befreien. Wanja spielte das Beethoven-Lied „Das Frettchen“ auf seiner halben Geige dazu. Alles in Butter, alles toll! Wirklich? Wer ist denn das – ein armer Mann? Wer ist arm? Anlass genug für unsere morgendliche Betrachtung!

14,3% aller Deutschen und etwa 50% meines unmittelbaren Wohnumfeldes in Friedrichshain-Kreuzberg gelten als arm. Sie leben demzufolge unterhalb der von der internationalen Arbeitsorganisation ILO anerkannten Armutsgrenze, denn sie haben weniger als 60% des deutschen Durchschnittseinkommens zum Leben (764 Euro monatlich für Singles oder 1.376 Euro für Paare).

Hierzu erklärt der Politiker Johannes Hampel:

Das international anerkannte Armutskriterium – „weniger als 60% des Durchschnittseinkommens“ – ist willkürlich. Es ist ein lächerlicher Unfug. Es ist eine Verspottung der echten Armen, die es reichlich gibt, und zwar im Kosovo etwa, in Afrika, in der Ukraine, im Libanon, in Teilen der Türkei. Diese Menschen haben weniger als 2 Dollar pro Tag zur Verfügung. Sie sind arm. Mit 1375 Euro ist kein Paar arm. So etwas zu behaupten ist amtlicher Unsinn. Liest man „Die Lage der arbeitenden Klasse“ von dem begüterten Kapitalisten Friedrich Engels, dann erfährt man, was echte Armut war! In den USA kann heute Arbeitslosigkeit unter Umständen eine gewisse Armut bedeuten. Man überlebt dann oft nur noch durch die staatliche oder kirchliche Fürsorge, also durch Notküchen und mildtätige Zuwendungen, und viele verlieren ihr gewohntes Heim und müssen in ärmliche Quartiere ziehen.  In den EU-Staaten hingegen haben Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger durchschnittlich etwa 50% eines Erwerbseinkommens zur Verfügung. Das reicht in Deutschland vollkommen aus, um ohne Armut zu leben. Zugleich liegen die Menschen zuverlässig UNTERHALB des staatlichen Armutskriteriums.  Damit ist gesichert, dass eine Heerschar von ARMUTSBEKÄMPFERN auf Jahrzehnte hinaus Lohn und Brot findet! Mit dem amtlichen Armutskriterium bekämpft man also zuverlässig und nachhaltigst die drohende Arbeitslosigkeit der Armutsbekämpfer. Es wird schon aus mathematischen Gründen immer genug vermeintlich Arme geben, für die die professionellen Armutsbekämpfer kämpfen können. Etwa die Linkspartei. In unserem Wahlkreis 84 gibt es höchstens 1 Prozent echte Arme. Alle anderen, also die etwa 50% der Menschen, die hier im Wahlkreis 084 von Transferleistungen des Staates leben, sind nicht wirklich arm. Die nichtarbeitenden Klassen werden nur künstlich arm gerechnet. Dann sagt man ihnen: „Ihr seid arm, ihr seid arm dran, ihr Armen!“ Damit sie sich einnisten in ihrem behaglichen Opferstatus und nichts tun, um selbständig ihre Chancen und ihren – allerdings bescheidenen – Wohlstand zu mehren. Armes Kreuzberg, armes Friedrichshain, armes Prenzlauer Berg!

Auf, ihr Arme dieses Bezirks, lernt auf eigenen Füßen zu stehen!

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Juli 132009
 

Herrliche Zeiten – der echte Wahlkampf beginnt ja erst etwa zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 27.09.2009,  deshalb ist jetzt noch reichlich Zeit, noch einmal das Thema „Rentengarantie“ zu besprechen, in dem sich dieses Blog unter dem Titel ohne sorge, seid ohne sorge bereits am 6.5.2009 eindeutig positioniert hatte. Und zwar gegen das Absenkungsverbot der neuen staatlichen Rentengarantie. In Zeiten fallender Einkommen müssen auch die Renten fallen dürfen – das gilt natürlich insbesondere für Zeiten der Rezession. Finanzminister Steinbrück trat nun ebenfalls gestern hervor und sprach sich mit denselben Argumenten gegen die bereits beschlossene Rentengarantie aus. Steinbrück ist ein guter, ein mutiger Mann! Sollte man seinetwegen in Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg Ost SPD wählen? Continue reading »

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Sind wir Radfahrer alle Mörder? Oder: Kennt der Islam den Begriff der individuellen Verantwortung?

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Juli 122009
 

Mit zahlreichen Messerstichen ermordete vor wenigen Tagen ein offensichtlich geistesgestörter Mann eine wehrlose Frau. Es war an einem Ort, an dem zu diesem Zeitpunkt viele Menschen unterwegs waren. Der Täter fuhr ein rotes Fahrrad. Eine Überwachungskamera hielt den Mann fest, der auffällig gekleidet war und auch durch das rote Fahrrad leicht identifiziert werden könnte. Warum ist dies noch nicht geschehen? Wo bleibt die Gemeinschaft der Radfahrer? Warum hat sich der ADFC und der deutsche Bundesverkehrsminister nicht öffentlich entschuldigt? Das Opfer war eine Frau, der Täter war offensichtlich ein radfahrender Mann! Warum haben sich die Männer nicht entschuldigt? Diese ständige Kultur des Wegsehens Continue reading »

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Juli 112009
 

Das Wort Migration und Migranten wird immer wieder auf die alteingessessene türkische und arabische Bevölkerung in den Westberliner Bezirken angewandt. Das ist Unfug. Sie sind echte, klar abgegrenzte Volksgruppen geworden, die neben den Deutschen und in scharfer Abgrenzung zu den neuen Zuwanderergruppen, wie etwa den Russen, den Juden, den Vietnamesen vor sich hinleben. Diese türkischen und arabischen Familien sind in dritter oder vierter Generation hier, sie haben mich als Deutschen, seit ich – nach ihnen – vor 25 Jahren erstmals in Kreuzberg zuwanderte, stets mit offenen Armen willkommen geheißen. Die Geburtenzahlen sind hoch, die Herkunftsländer sind ein unerschöpfliches Reservoir, aus dem jeder heiratsfähige Jungmann eine Braut gestellt bekommt. Die deutschen Sozial- und Krankenversicherungssysteme bieten einen unvergleichlich höheren Lebensstandard als die höchst prekäre Beschäftigungssituation in der Türkei und im Libanon.

Konflikte zwischen den Volksgruppen gibt es keine: Die deutschen Familien machen bereitwillig Platz. Sie werden verdrängt. Ab und zu schreien die Massen, angeheizt von ihren Führern, in Ägypten oder in der Türkei: „Die Deutschen sind die Feinde Gottes„, „Wir sind in Deutschland die Juden der heutigen Zeit!“, „Jetzt verbrennen sie uns wieder„. Derartige Negativschlagzeilen über Deutschland, die sich in der Presse des Nahen Ostens und der Türkei beliebig abrufen lassen, verschrecken die armen Deutschen. Sie legen nach mal eine Schippe drauf auf das herrlich geschnürte Wohltätigkeitsbündel namens Migrantenförderung. Sie machen noch etwas bereitwilliger Platz. Dadurch wird Straßenzug um Straßenzug Wohnraum frei, in den dann die beständig wachsende türkische und arabische Volksgruppe einziehen kann.

Über Probleme wird ab und zu gesprochen – und dann werden noch mal weitere Gelder ausgereicht.

So heißt es heute im Tagesspiegel über den Politiker Özcan Mutlu (S. 7): „Er hofft, dass auch künftig ausreichend Geld für Angebote bereitsteht, die die Entwicklung aus seiner Sicht begünstigen …“ Denn: Die Schulen sollen sensibler mit dem Thema Gewalt umgehen, wie es Schulsenator Zöllner so einfühlsam ausdrückt (auch S. 7). Diese Forderung nach öffentlichen Geldern  kommt wie ein gebetsmühlenhafter Reflex. Immer wieder. Ich habe selbst öfters mit Vertretern von Migrantenverbänden gesprochen, die hier geboren sind, hier die Schulen besucht haben, und die mir trockenen Auges versichern: „Ihr wollt, dass wir Türken uns hier in Berlin integrieren? Ja, dann müsst ihr uns aber erst einmal ausreichend Geld geben …“ Es ist unfassbar! Es ist eine vollständige Kapitulation der Vernunft vor den unaufhörlich wiederholten Jammer- und Klagerufen der ach so benachteiligten, in Wahrheit materiell privilegierten Türken und Araber, denen es hier finanziell weit besser geht als ihren zuhause gebliebenen Verwandten.

Die Russen, die Chinesen, die Juden aus der früheren Sowjetunion, die vor wenigen Monaten oder wenigen Jahren erst zugewandert sind – das sind unsere echten Zuwanderer! Sie verdienen, so meine ich, für etwa 1 Jahr echte Eingliederungshilfe. Dann muss Schluss sein. Dann müssen sie angekommen sein in Deutschland. Diese echten Zuwanderer schlagen in meinen Gesprächen wieder und wieder die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie sehen, wie sich der deutsche Staat von den alteingesessenen türkischen und arabischen Volksgruppen ausnutzen und an der Nase herumführen lässt: „Ja, was lasst ihr Deutschen da mit euch machen! Ihr habt euch da eine wachsende Schar von dauerhaft Hilfsbedürftigen herangezogen! Wann werden sie erwachsen?“

Es hat die perfekte Entmischung der Volksgruppen stattgefunden! Bündnisgenossen in meiner derzeitigen Heimat Friedrichshain-Kreuzberg: die linksautonome Szene. Obwohl die Linksautonomen sich scharf ihrerseits von den Türken und Arabern absondern und keinerlei Anstrengungen unternehmen, etwas zur heiß ersehnten Vermischung mit der türkisch-arabischen Wohnbevölkerung zu tun, verfolgen sie ein Ziel: Beibehaltung der Entmischung, Abwehr der zuwanderungswilligen deutschen Familien, auch mit Brandanschlägen. Die linksautonome Szene in Kreuzberg befolgt das gestern zitierte Rezept des Herrn Gregor Gysi aufs Wort: „Wir Deutsche wehren uns zu wenig – Also wehrt euch gegen die deutschen Zuwanderer! Kämpft für unser üppiges Sozialghetto! Baut Mauern der Abschreckung auf! Schafft Freiräume, in denen der Staat nichts zu sagen hat! Eine neue Mauer muss her!“

Der deutsche Staat macht sich nunmehr in törichter Verkennung seiner Möglichkeiten anheischig, den arbeitslosen türkischen Müttern und Vätern nach und nach die gesamte Erziehungsarbeit abzunehmen. Türkisches und arabisches Satellitenfernsehen lässt erst gar keine Langeweile aufkommen. Dank fehlender deutscher Sprachkenntnisse droht auch kein Zwang, Arbeit aufnehmen zu müssen. – Dadurch ist der Bestand und das weitere, vom türkischen Staat ausdrücklich begrüßte Wachstum der separaten türkischen Volksgruppe in Deutschland auf Jahrzehnte hinaus gesichert. Lest hier noch einen weiteren Abschnitt aus der scharfen Analyse des Tagesspiegels vom 08.07.2009:

Kein Ende in Sicht
Als Bildungssenator Zöllner sein neues Amt in Berlin antrat, schlug sich sein Optimismus auch darin nieder, dass er von „Migration als Chance“ sprach. Davon ist in letzter Zeit wenig zu hören. Wenn es heute in der Schulpolitik um Migration geht, dann meistens in Zusammenhang mit versickernden Mitteln für die Sprachförderung, mit großen Grundschulklassen oder Schülern ohne Abschluss. […]

Hinzu kommt, dass in der Türkei noch längst nicht überall die achtjährige Schulpflicht durchgesetzt werden kann: Immer wieder tauchen bei den Mütterkursen Frauen auf, die nur vier Jahre zur Schule gegangen sind. Sie beherrschen ihre eigene Sprache nur primitiv, sodass es ihnen doppelt schwer fällt, eine neue Sprache zu adaptieren.

Die Heiratspolitik der Türken, dazu das frühere Heiratsalter und die höhere Geburtenrate auch bei anderen problematischen Migrantengruppen wie den Libanesen führt dazu, dass der Migrantenanteil in den Schulen Jahr für Jahr steigt. So lag er in Nord-Neukölln bei den Erstklässlern noch vor kurzem bei 75 Prozent, ist aber jetzt laut Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang SPD bei 83 Prozent angekommen. Selbst in Süd-Neukölln – Britz, Buckow, Rudow – sind nur noch 60 Prozent der Erstklässler deutscher Herkunft.

Rot-Rot reagiert auf diese Zuspitzung kaum. Vielmehr sind die Stellen für die Sprachförderung seit Jahren bei rund 1000 Stellen gedeckelt: Die finanziell klamme Stadt gebe doch schon 50 Millionen Euro aus, wird argumentiert. Mehr sei eben nicht da. Allerdings wird kaum kontrolliert, was mit diesen 50 Millionen passiert: Allgemein bekannt ist vor allem, dass die Stellen als Vertretungsreserve beliebt sind.

Noch einmal hervorzuheben: der reflexhafte Ruf nach noch mehr Förderung – und das völlige Ausbleiben von irgendwelchen Forderungen an die türkische und arabische Volksgruppe.

Meine Bitte an alle Leser dieses Blogs: Sucht das Gespräch mit Türken und Arabern über die Dauermisere, in der sie es sich mit kräftiger Hilfe des Staates und der Migrantenverbände bequem gemacht haben. Hört euch ruhig und gelassen an, wie sie alle Schuld den Verhältnissen, dem deutschen Sozialstaat und der deutschen Restbevölkerung geben. Wie sie nie auch nur die geringste Schuld bei sich selber suchen. Sprecht mit türkischen und arabischen Jugendlichen über ihre Träume, ihre Verzweiflung! Was wollen sie? Wollen sie ein Fahrrad – oder einen tiefergelegten BMW mit Heckspoiler? Einen Hochschulabschluss – oder eine Frau aus der alten Heimat und zahlreiche Nachkommen?

Sucht bitte auch das Gespräch mit echten Zuwanderern aus Russland, aus Vietnam und China, fragt sie, was sie von der deutschen Integrations- und Schulpolitik halten. Euch werden die Ohren abfallen! Fragt deutsche Familien mit Kindern, weshalb sie aus Kreuzberg oder Neukölln oder Mitte weggezogen sind und weiterhin wegziehen. Ladet die Türken zu euch nachhause ein. Lasst euch einladen. Reist in die Türkei und nach Libanon, um die ärmlichen Verhältnisse kennenzulernen, denen die durch familiäre Netzwerke vermittelten zuwandernden Bräute entkommen.

Lernt Türkisch und Arabisch, lest ausführlich die deutschlandfeindlichen Kommentare in der türkischen und arabischen Presse!

Redet mit deutschen Erzieherinnen und Lehrerinnen, mit den Schulleitern und Schulleiterinnen in den Berliner Innenstadtbezirken. Sucht das Gespräch mit Bezirksstadträten für Bildung und mit Gefängnisdirektoren! Setzt euch in die Schulklassen, hospitiert!

Gestern las ich über die Rütlischule: Vieles ist besser, in vielen Klassen sind jetzt zwei Lehrer, der eine passt auf, während der andere sich zur Tafel dreht. Das ist gut, die Lehrer haben keine Angst mehr vor den Schülern. Das lässt nur einen Schluss zu: Die türkischen und arabischen Jungmänner fahren Schlitten mit unserem Schulwesen, ganz wie es ihnen beliebt.

Und noch eine Bitte, die ich immer öfter äußere: Bitte nicht glauben, dass sich mit noch mehr Geld die Probleme lösen lassen. Wir brauchen einen schärferen, deutlich strengeren Ton gegenüber den jungen Türken und Arabern. Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken im Umgang der verschiedenen Volksgruppen miteinander.

Seit Jahrzehnten sehe ich türkische Hinweisschilder in Berlins Bädern – so als könnte man es nicht verlangen, dass die Türken nach 40 Jahren Leben in Deutschland deutsche Hinweisschilder lesen. Sind sie wirklich so dumm? Wo bleiben die russischen, die arabischen, die englischen Hinweisschilder in Berlins Bädern? Wollen wir ein weiterhin mehrkulturelles, auseinanderfallendes Gemeinwesen mit kultureller Apartheid wie jetzt – mit einer fortschreitenden und sich unaufhörlich weiter verstärkenden Entmischung der Volksgruppen? Dann sollte man ehrlicherweise Türkisch, Arabisch und Russisch – ähnlich wie dies die Schweiz oder Belgien mit ihren Sprachen gemacht haben – als gleichberechtigte Amts- und Staatssprachen einführen, und Deutschland klar definieren als hochkomplexes, multiethnisches, staatenähnliches Gebilde ohne eine gemeinsame  Landessprache, ohne eine gemeinsame Leitkultur. Das wäre dann die Festschreibung des Status quo. Darauf läuft es derzeit zu. Seien wir doch ehrlich: Diesen Zustand haben wir doch längst in ganzen Stadtvierteln Berlins erreicht! Die monoethnischen türkischen und arabischen Straßenzüge nehmen zu, ein Aufbrechen der Grenzen ist bisher nicht erkennbar.

Oder setzen wir uns zusammen und erarbeiten ein Ideal einer Bundesrepublik Deutschland, zu der jeder Zugang gewinnen kann, der sich hier wirklich beheimaten möchte? Das würde voraussetzen, dass jede und jeder Verantwortung für sich und andere übernimmt. Wie es Henning Wehland von den Söhnen Mannheims gestern sagte:

„Leute, seht zu, dass jeder einzelne Verantwortung hat und es nicht darum geht, zu sagen, ich kann ja eh nichts ausrichten. Jeder Move macht was aus. Jeder einzelne kann für sich Verantwortung übernehmen.“

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„Wir Deutsche wehren uns zu wenig“

 Hass und Hetze, Rechtsordnung, Was ist deutsch?  Kommentare deaktiviert für „Wir Deutsche wehren uns zu wenig“
Juli 102009
 

„Wir Deutsche wehren uns zu wenig.“ Ich lese soeben diesen Satz aus dem Munde eines linken Hätschelkindes der deutschen Medien, der schon sehr oft in Talkshows zu sehen war. Was ist dran an dem Satz? Soll es jetzt wieder heißen: „Deutsche, wehrt euch!“ Ihr wisst doch, wer diesen Satz auf die Fahnen, auf die Schaufenster gewisser Geschäfte schrieb?

Das erinnert mich auch an einige Debatten, die ich in Kreuzberg auf offener Straße mit den Verteidigern von Brandanschlägen führte. Da ich Fahrradaktivist bin, verurteilte ich die Serie der verbrecherischen Brandanschläge auf Autos und mittlerweile auch auf Luxusfahrräder in Berlin in aller Schärfe. Wer das Eigentum anderer Leute beschädigt, wird irgendwann auch vor anderen Rechtsgütern, auch vor meinem tollen 3-Gang-Fahrrad nicht Halt machen. Ich wehre mich gegen diesen ständigen Rechtsbruch. Also, Herr Gysi, ich bin Deutscher, mir können Sie nicht vorwerfen, dass ich mich zu wenig wehre, oder?

Und was bekam ich da zu hören: „Was willst du denn, dieses Verbrennen von Autos, das ist doch ein Akt der sozialen Hygiene!“ Da gefriert einem das Blut in Adern! Ich habe das so gehört – von einer Frau auf der Straße, die zufällig vorüberging. In Kreuzberg.

Ich lese das ganze Interview in SPIEGEL online. Der Satz steht da: „Wir Deutsche wehren uns zu wenig.“ Lest ruhig das ganze Interview:

„Wir Deutsche wehren uns zu wenig“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Andrej Hunko, Vorstandsmitglied der Linken dort, hat soziale Unruhen in Deutschland für notwendig und wünschenswert erklärt. Ist das regierungsfähig? Gysi: Ich kann nicht erkennen, was an dem Satz so schlimm sein soll. Was Hunko meint, ist doch, dass die Leute lernen müssen, sich gegen soziale Ungerechtigkeit zu wehren. Wir Deutsche wehren uns zu wenig.

SPIEGEL: Soll man es auch als wehrhaftes Beispiel verstehen, wenn der Duisburger Linken-Stadtrat Hermann Dierkes zum Boykott israelischer Produkte auffordert?

Gysi: Er hat eine Forderung des Weltsozialforums zitiert und nicht bedacht, dass es einen ganz anderen Ton bekommt, wenn so etwas ein Deutscher sagt. Ich gebe zu: Ich wünsche mir manchmal, nicht jeder bei uns fühlte sich berufen, Weltpolitik zu machen.

Na, ich denke, für sich genommen ist der Satz kaum zu beanstanden.  Deswegen ist Gysi noch lange kein rechter Nationalist. Jeder Versuch, Gysi als rechten Nationalisten oder als linken Populisten darzustellen, nur weil er diesen einen Satz gesagt hat, wäre zum Scheitern verurteilt.

So meine ich durchaus, dass der Rechtsstaat, wenn er in Gefahr ist, verteidigt werden muss. Wir müssen uns wehren gegen das klammheimliche Einverständnis mit Rechtsbrüchen aller Art. In diesem Sinne meine ich: Etwas mehr Wehrhaftigkeit ist angesagt. Auch auf den Straßen Kreuzbergs.

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Juli 092009
 

09072009001.jpg Immer wieder stellen wir fest, dass Schulkinder nicht ausreichend, nicht gut genug essen.  Bei einem Schulfest sah ich einmal: die Mütter brachten Weißbrot mit Wurst belegt mit, ein bisschen Kuchen – sonst nichts, kein Obst, kein Gemüse, keinen frischen Salat. Wo waren dieVäter? Ich selbst rede mich wieder mal heraus damit, dass ich etwas zum kulturellen Rahmenprogramm beitrug.

Die EU hat deswegen ein Programm zur kostenlosen Verteilung von Obst an Schulkinder aufgelegt.

Bundesrat – Bundesrat mit Mammutprogramm vor Sommerpause | ZEIT ONLINE
Im Vermittlungsausschuss landen wird höchstwahrscheinlich das Schulobstprogramm. Auch die Länder finden die von der EU verfügte kostenlose Verteilung von Obst und Gemüse in den Pausen gut. Sie verlangen aber eine höhere Kostenbeteiligung des Bundes.

Eine gute Idee. 12 Millionen soll das Programm kosten, Bund und Länder sind sich über die Kostenverteilung nicht einig.  Der Staat soll also für die Ernährungsdefizite der Familien aufkommen. Das klingt eigentlich sehr gut. So habe ich auch beobachtet, dass die gesamte Zahngesundheit snnvollerweise einen wichtigen Platz in der Kita-Erziehung einnimmt.

Aber – gestern kam mir eine andere Idee. Wäre es nicht gut, Kinder und Eltern so zu beeinflussen, dass sie von selber darauf kommen, dass Obst gesünder als immer nur Wurst und Weißbrot ist? Dass sie selber darauf achten müssen, sich Vitamine, reichlich Bewegung und geistige Anregung zu beschaffen?

Ich glaube: Wir Eltern brauchen gezielte, nachhaltige, leicht einprägsame Beeinflussung. Da es bei unseren Sprachkenntnissen oft hapert, helfen die langen, wortreichen Elternbriefe recht wenig. Am 09.04.2009 untersuchten wir in diesem Blog die deutsch-türkischen Elternbriefe und kamen zu dem Befund: Es wer eine völlig unrealistische türkische Akademiker-1-Kind-Familie, die bikulturell ihr Einzelkind erst in Türkisch, dann in Deutsch unterweist, 12 Stunden am Tag um das Kind kreist und offen und lernbegierig alle pädagogischen Anregungen aus den 8-seitigen Elternbriefen aufnimmt. Völlig an der Realität vorbei!

Ich kenne mittlerweile viele türkische und arabische Eltern und meine: So wird es nicht funktionieren. Man muss es einfacher, fasslicher, knackiger anpacken. Wie einen frischen Apfel. Wie ein Sprichwort. Etwa: „An apple a day keeps the doctor away.“ Derartige Regeln haben ihren Sinn.

Zum Beispiel brauchen die Eltern robuste Taschenkarten, wie sie den deutschen Soldaten in Afghanistan mitgegeben werden: einfache, leicht fassliche Anweisungen in deutscher Sprache, unterlegt mit einem eindrücklichen Bild. Etwa: „Kinder sollen neben den Hausaufgaben kein türkisches oder arabisches Satellitenfernsehen schauen!“ „Kinder müssen täglich drei Mal frisches Gemüse oder frisches Obst essen!“  „Ihr gehört zu uns! Ihr werdet hier gebraucht!“ „Lernt deutsch!“ „Kinder müssen sich nach jeder Mahlzeit  die Zähne putzen!“ „Treibt mehr Sport!“ „Du musst Deutsch können – lest jeden Tag euren Kindern aus einem deutschen Buch vor!“ „Hört jeden Tag eine deutsche Geschichte an!“ “Ihr seid Schmiede eures Glücks!“ „Ihr gehört dazu – hier ist eure Heimat!“

Was meint ihr? Sollte man nicht ein Kartenspiel auflegen? Mit den 36 wichtigsten Erziehungsregeln, die man wirklich guten Gewissens vertreten kann.  Es fehlt bei uns Eltern oft am Basiswissen. An Erfahrungen, die man einfach weitergeben muss. Deshalb sind die Kinder dann oft nicht gesund, wachsen nicht richtig. Es fehlt nicht am Geld, es fehlt am Wissen.

Die Hoffnung, dass die hunderttausenden von überforderten Eltern in mühevollen Elternkursen allmählich das ABC der Kindererziehung lernen werden, hege ich nicht. Zumal das ja auch viel zu teuer wäre. Wir, das heißt der Staat, muss massiv einsteigen, er muss geradezu propagandistisch kämpfen dafür, dass die Eltern ihren Kindern die Zukunft eröffnen. Heute sehe ich Dutzende lernbegierige, offene, wache 6-jährige – und Hunderte von 16-jährigen  Jugendlichen, die nichts mehr mit sich und ihrer Zeit anzufangen wissen. Sie haben im Alter von 16 Jahren weder Deutsch noch irgendeine andere Sprache wirklich gelernt, sie haben kaum Fachwissen, sie sind körperlich nicht fit. Sie können sich nicht beschäftigen.  Sie sind unsere verlorenen Söhne.

Diese massive Mentalitätsbeeinflussung geschieht leider einfach nicht. Man lässt es treiben. Es wird alles viel zu zahm, viel zu zurückhaltend angepackt. Die Imame in den Moscheen gehen da viel deutlicher zur Sache. Schaut euch das gestern verlinkte Video von Euronews an!

Soeben kam ich am Potsdamer Platz vorbei. Dort beobachtete ich eine Demonstration von Iranern. „Nieder mit der Diktatur, nieder mit der Diktatur!“ Zehn, zwanzig Mal wiederholt. Hier könnt ihr das Video sehen. Ja, so ist das eben, so funktioniert Massenkommunikation: Man muss es den Leuten einfach sagen. Man muss es den Leuten oft sagen. Sie wollen keine Abhandlungen, sie wollen Sprichwörter, Bilder, Klänge. Denkt an die zehn Gebote!

Zurück zum Obst! Soll der Staat kostenlos Schulobst an alle verteilen? Ich habe nichts dagegen. Besser finde ich es aber, in den Kindern die Sehnsucht nach Obst zu entfachen. In den Eltern die Sehnsucht nach gesunden und glücklichen Kindern zu entfachen. Etwa, indem man sie so beeinflusst, dass sie erkennen: Ich möchte meinem Kind Obst in die Schulpause mitgeben.

Das Bild zeigt eine Aufnahme von der Demonstration der Iraner.

 

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Ich möchte eine Berliner Integrationslokomotive sein!

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Juli 082009
 

Bäh, bäh, bäh – so könnte man meinen, so könnte man weinen! Denn weiterhin nimmt die überregionale deutsche Tagespresse unser kleines Bundesländchen Berlin nicht ernst. Das war schon so bei den Volksentscheiden, das ist so, wenn sie über unsere kuscheligen, kungeligen Berliner Parteien SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP berichtet. Und das ist auch so, wenn sie sich trefflich über unsere Bildungsmisere belustigt. Neuestes Beispiel ist der Kommentar von Regina Mönch in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Lest doch, was sie Continue reading »

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Kein Ende der Migrantenmisere in Sicht: Migranten, ihr müsst selber ran!

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Juli 082009
 

Ein durchaus repräsentatives Bild der Bewusstseinslage an der Berliner Bildungsfront bietet der gedruckte Tagesspiegel heute auf den Seiten 7 und 8. Unser Bildungssenator versuchte es gestern im Abgeordnetenhaus mit der vierundzwanzigsten Reform des Bildungswesens innerhalb von 5 Jahren – daraus wurde vorerst nichts. Jetzt warten wir noch einmal eine Woche bis zum nächsten Anlauf.  Inzwischen ist reichlich Zeit, sich weiter nach Herzenslust an Bildungsdebatten zu erlaben. Kein Ende in Sicht. Weiterhin scheint die irrige Meinung vorzuherrschen, durch Systemreformen und durch fleißiges Debattieren könne man an der grundlegend verfahrenen Situation etwas verbessern.

„Kein Ende in Sicht“ lautet auch der Titel eines Artikel, in dem endlich einmal selbst ein so wohlmeinendes Organ wie der Tagesspiegel einen Blick auf die Ursachen der Berliner Misere wirft. Wie bereits in diesem Blog mehrfach erkannt, ist die Integration auf keinem guten Weg. Es geht rückwärts. Die türkischen und die islamischen Gemeinden wachsen beständig, die deutschen Familien haben ganze Stadtviertel bereits verlassen. Die Verdrängung ist in vollem Gang.

Kein Ende in Sicht
Unter Lehrern, Eltern und auch unter manchen Schulpolitikern verfestigt sich der Eindruck, dass die Schulen diesen Kampf nicht gewinnen können. Anders als noch vor 20 Jahren erhofft, wird das Integrationsproblem nicht kleiner, sondern größer. Eine Erklärung ist: Die Türken als größte Migrantengruppe heiraten überwiegend Landsleute, die bis zur Eheschließung in der Heimat gelebt haben. Die große Mehrheit der türkischstämmigen Kinder, die in Berlin geboren werden, haben also mindestens ein Elternteil, das bei der Geburt des Kindes nur wenige Wort Deutsch spricht.

Die Folge ist, dass in den Familien überwiegend Türkisch gesprochen wird und die Eltern den Kindern in der Schule nicht helfen können. Die Lehrer in Kreuzberg, Wedding, Neukölln, zunehmend auch in Charlottenburg, Schöneberg und Spandau fangen also stets wieder bei Null an.

Wer ist schuld daran? Die Bildungspolitik? Wieder einmal bestärkt der Tagesspiegel diesen Eindruck: er fordert indirekt mehr Geld und mehr Stellen für die Sprachförderung. Genau diesen Eindruck bestärkten auch einige türkische Imame: sie riefen laut Tagesspiegel – heute auf S. 8 – beim Freitagsgebet dazu auf, sich dem Bildungsstreik anzuschließen. Die türkischen und arabischen Schüler sollten also die Schulen nicht besuchen, denen sie eigentlich ihren Stempel aufgedrückt haben. Statt endlich einmal von den Türken und den Arabern klare, eindeutige Anstrengungen für bessere Bildung, besseres Deutsch zu verlangen, erflehen diese vom türkischen Staat bezahlten Bediensteten mehr Geld, mehr Stütze, mehr Betreuung für ihre muslimischen Schäflein. Trefflich sekundiert von den Migrantenverbänden. Ich finde: Das schlägt dem Fass den Boden aus. Was erwartet ihr? Soll der deutsche Staat jeder nachziehenden Braut einen Sprachkurs, einen Sozialarbeiter, eine Beratungsstelle, einen Integrationskurs anbieten? Das wird nicht möglich sein.

Ich schlage stattdessen vor: Der türkische Staat sollte ein soziales Sicherungssystem aufbauen, das der deutschen Sozialversicherung nahekommt. Dann entfiele der Anreiz, durch konsequenten Nachzug von vermittelten Ehepartnern die gesamte Familie innerhalb des deutschen Sozialsystems aufzubauen. Schafft Chancen in der Türkei, die dieses großartige Land endlich mit der Bundesrepublik Deutschland konkurrenzfähig machen! Es darf nicht sein, dass ein Arbeitsloser mit vier Kindern in Kreuzberg, Wedding oder Neukölln doppelt oder dreimal so viel Einkommen hat wie sein Verwandter in Anatolien, der als Lehrer arbeitet.

Die Türken und Araber, die hier bei uns leben wollen, müssen dreifach oder vierfach soviel tun wie bisher, um ihre Loyalität zu diesem Land unter Beweis zu stellen. Sie müssen mehr für ihr Glück tun. Sie müssen lernen, auf eigenen Füßen zu stehen und nicht ständig zu jammern und zu klagen und nach mehr entwürdigender staatlicher Hilfe zu betteln. Sie müssen fleißiger lernen, sie müssen geschlossene Parallelgesellschaften aufbrechen. Sie sollten sogar, so meine ich,  die deutsche Landessprache  als Umgangssprache erlernen und in den Familien pflegen, neben willkommenen Zweitsprachen wie etwa Englisch und Türkisch.

Ständig den Staat mit ihn überfordernden Integrationsaufgaben zu behelligen, ist ein Weg in die Sackgasse. Wer hier leben will, muss seinen Willen zur Anstrengung, zur Arbeit an der Integration unter Beweis stellen. Daran fehlt es noch gewaltig. In der Zwischenzeit meine ich: Wir brauchen höhere Hürden für den Zuzug, Zuzugsbeschränkungen, mehr Pflichten für die Sozialleistungsempfänger, mehr Eigenbeitrag der Migranten.

Schulreformen können einen winzigen, aber keineswegs den entscheidenden Beitrag zur besseren Integration leisten. Der Ball liegt bei den Migranten. Leute, Freunde: ihr müsst ran. Jetzt.

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„Die deutschen Tugenden haben uns zum Sieg getragen“

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Juli 052009
 

Immer wieder versuche ich, durch das bloße Betrachten von Menschen zu erfühlen, wie es in ihnen aussieht. Was erleben sie? In welcher Beziehung stehen sie zueinander? Meine Vermutungen kleidete ich unmittelbar nach dem Abpfiff des U21-Endspiels in Worte und vertraute sie am 30.06. diesem Blog an. Zwei Tage später äußerte sich Kapitän Andreas Beck in ganz ähnlicher Weise. So wie ich die Mannschaft erlebt hatte, so scheint es tatsächlich auch gewesen zu sein:

„Die deutschen Tugenden haben uns zum Sieg getragen“
Wie wichtig waren die unterschiedlichen Typen für die Stimmung im Team und seinen Erfolg?

Das war das Besondere an dieser Mannschaft. Wir hatten Spieler aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands und aus vielen Kulturen und Ländern dabei. Trotz dieser Mischung haben wir als Team die sogenannten deutschen Tugenden gezeigt. Wir hatten den absoluten Siegeswillen, jeder ist für den anderen gelaufen. Diese Eigenschaften haben uns durchs Turnier getragen. Die Stimmung war toll, und unser Erfolg ist der Beweis, dass der DFB gut integriert.

So was ist natürlich Klasse! Bitte mehr solche Teams, mehr solche Erfolge, mehr solche Tugenden!

 Posted by at 23:23