Dez. 242010
 

Hört auf zu jammern und arbeitet!“ So entfährt es mir in Gedanken des öfteren, wenn ich mir wieder einmal die lange Litanei einer sich neu erfindenden Gruppe an Benachteiligten angehört habe. Ich hüte mich selbstverständlich, diese Gedanken je auszusprechen, vertraue sie nur diesem Blog an, das nur von wenig mehr als 1000 Menschen gelesen wird. Diese Gedanken bleiben also unter uns. Bitte nicht weitersagen!

Diese Gruppen der Benachteiligten wachsen gerade in Berlin rasch an: die Hartz-IV-Empfänger, die ehrlichen Steuerzahler, die Kreuzberger Restdeutschen, die Türken, die Libanesen, die Moslems, die Arbeitslosen, die Angestellten, die Kranken, die Gesunden, die Transgender-Menschen, die Autofahrer, die Radfahrer, die Schwulen, die Heteros, die alleinerziehenden Väter, die verheirateten Mütter, die alleinerziehenden Mütter, die Nur-Hausfrauen, die mit Familie und Beruf doppelt belasteten Frauen, die Nur-Hausmänner, die Flugschneisenbewohner, die Flughafenfernen  … alle sind sie irgendwo benachteiligt!

Die Benachteiligten-Klagen machen mittlerweile mehr als die Hälfte der deutschen Innenpolitik aus. Sie alle schließen sich der unsterblichen Formulierung an: „Wir haben keine Bürgerrechte! Wir werden unsere Minderheitenrechte einklagen!“

Ich selbst könnte mich mühelos in ein Halbes Dutzend solcher Kategorien einreihen!

Soeben lächelte ich über Thomas Buddenbrooks treffenden Satz: „Und du begreifst nicht, Mensch, daß alle diese Widrigkeiten Folgen und Ausgeburten deiner Laster sind, deines Nichtstuns, deiner Selbstbeobachtung?! Arbeite! Höre auf, deine Zustände zu hegen und zu pflegen und darüber zu reden.“

Gestern schaute ich hingerissen die Verfilmung der Buddenbrooks durch Breloer an. Großartig!

Na, ich meine: Irgendwo – hat der wackere Mann, dieser Tom Buddenbrook, ja recht. Buddenbrooks, 9. Teil, 2. Kapitel

Ob aber Thomas Mann selbst  sich stets an diese trefflichen Maximen seines von ihm erschaffenen Namensvetters gehalten hat? Ich bezweifle dies. Für wahrscheinlicher halte ich es, dass er sich hin- und hergerissen fühlte zwischen dem liederlichen Christian und dem fleißigen ehrenwerten Thomas.

 Posted by at 13:44
Dez. 232010
 

Ein aus Ägypten stammender Freund sagt es mir schroff und klar ins Gesicht: „Zu diesem Weihnachten bleiben zwei Zimmer dunkel: meins und das von Jesus.“ Ein großartiges, ein geradezu herzbezwingendes Wort: es führt die Nähe zu Jesus vor Augen und zugleich die absolute Ferne, die schlichte Wahrheit: „Ich kann nichts mit eurem Jesus-Gebimmel anfangen.“

Ein Besuch führte uns heute wieder ins Neue Museum Berlins. Wieder setze ich mich dem bezwingend-versonnenen Lächeln Nofretetes aus, wieder durchmaß ich die ganze offene lange Achse hin zum römischen Standbild des gewaltigen Sonnengottes Helios. Und wieder las ich – in einer recht gewaltsam-zwingenden Übersetzung – jene Verse aus dem Ödipus des Sophokles, die der Baumeister Stüler übermannshoch in ein Fries setzen wollte:

Erstaunlich ist der Mensch Erstaunlicheres
waltet nichts als der Mensch

23122010139.jpg#

Ein ägyptisches Kalksteinrelief aus dem 3. Jahrhtausend vor Christus, im Untergeschoss,  zeigt die Flotte des Pharaos heimrudernd „mit gefangenen Asiaten“. Es könnten Syrer sein! Es könnten Parther sein. Es könnten Palästinenser sein:

23122010128.jpg

Ein anderes zeigt einen Wüstenlöwen übermenschlich groß dahinschreitend, wie er die Feinde des Pharaos unter seinen Pranken zertrampelt.

Die ägyptische und die griechisch-römische Antike feiern zuerst und zumeist den großen, den gewaltigen, aber auch den gewaltsamen Menschen. Sie zeigen ihn ihn seiner Größe, in seinem Schmerz, in seinem Irren und Scheitern, aber sie wollen ihn groß, hochfahrend, kraftvoll und selbstbewusst. Helios, der Sonnengott, ist kraftvoll, überlebensgroß, allem Sterblichen enthoben. Er bedarf des Blickes derer nicht, die ihn anbeten! In diesen vielleicht 100 Metern im Neuen Museum, ausgespannt zwischen ägyptischer Nofrete und spätrömischem Helios, durchmaßen wir heute die Landschaft des antiken Denkens von der Größe des vorbildlichen Menschen, von der übermenschlichen Größe des Gottes.

Um wieviel anders erscheint demgegenüber die Botschaft jenes göttlichen Kindes, die Botschaft jenes menschgewordenen Gottes, der ausdrücklich dazu auffordert, wie die Kinder zu werden. Dieser Mensch stellt das Kind in den Mittelpunkt seiner Botschaft. Er tritt selbst als Kind auf die Bühne.

Wieder zuhause angelangt, öffne ich ein Päckchen mit einem Buch, das mich als Weihnachtspost eines Nahestehenden erreicht. Ich schlage das Buch, alter Sitte folgend, an einer beliebigen Stelle auf. Ich lese darauf die folgenden Worte:

… und umhüllt, uns liebenswert und schroff-unzugänglich macht, zu Menschen mit offener Flanke, stets auf der Suche nach einem Antlitz, einem Wort, einem Licht, die uns endlich die Wahrheit all dessen begreifen ließen, was die Landschaft unseres Lebens ausmacht.

Der Mensch tritt also hier ganz unscheinbar hervor – kein gewaltiges Wesen, sondern ein bedürftiges, stets auf der Suche, auf der Suche … nach einem Antlitz, einem Wort, einem Licht …

Ich halte inne – die Stimme dieses Kreuzberger Bloggers ist unversehens mit der Stimme des Verfassers jener Zeilen verschmolzen. Es ist, als hätte dieser armselige Kreuzberger Blogger seine Stimme in die des Buch-Autors einfließen lassen.

Dieser Einklang der Stimmen führt auch zurück zu meinem ägyptischen Freund:

Die dunklen Zimmer – sind OK. Es ist doch total OK, wenn man mit dem Gebimmel nichts anfangen kann! Wenn eine das Kreuz mit dem Kreuz hat und Kreuzberg gleich in Klecksberg umbenennen möchte, nur um nicht immer von diesem Kreuz zu hören.

ICH HABE NICHTS DAGEGEN, wenn jemand etwas gegen Weihnachten hat und nichts mit Weihnachten anfangen kann. Wenn er lieber in dunklen Zimmern hockt. Ja warum denn auch nicht.

Im Gegenteil! Ich mag sogar die Menschen besonders, die so ehrlich sind und zur Dunkelheit stehen.

Genau diese absolute Dunkelheit – das ist der Kern und der Anfang der Botschaft, an die manche – nicht alle – sich morgen zu erinnern versuchen. Mit offener Flanke, stets auf der Suche  …

Zitat: Elmar Salmann: Spuren. Geistesgegenwart. Figuren und Formen des Lebens. EOS Verlag, St. Ottilien 2010, hier S. 36

13471581_13471581_xl.jpg

 Posted by at 20:53
Dez. 222010
 

Sind alle staatslastigen Parteien links? Sind alle Parteien, die ihr Vertrauen in dauerhafte Förderprogramme, in staatliche Umverteilung, in die soziale Gerechtigkeit herstellende, fürsorgliche Macht des Staates, in das Heranzüchten einer staatsabhängigen Bevölkerungsmehrheit setzen, linke Parteien?

Kann man so nicht sagen! Es mag zwar so heute in Deutschland im Großen und Ganzen zutreffen. Je linker, desto staatsfixierter, desto mehr Vertrauen in die staatliche Lenkungsmacht! Das ist eine Faustregel, die wie alle Faustregeln etwas Gewaltsames hat.

Aber es gab und gibt auf der rechten, der nationalistischen Seite ebenfalls extrem staatslastige Parteien! Der ungarische Jobbik ist zweifellos eine sehr rechte, staatslastige  Partei.

Die italienischen Faschisten, die deutschen Nationalsozialisten bekämpften zwar, ehe sie zur Macht kamen, den italienischen bzw. deutschen Staat in seiner damaligen Ausprägung mit den Mitteln des illegalen Kampfes, des Terrors und der Gewalt. Sobald sie aber die staatliche Macht errungen hatten, setzten sie alles daran, die gesamte Gesellschaft durch die Macht des Staates umzuschaffen.

Auch die faschistischen und nationalistischen Parteien waren also im Grunde extrem staatslastige Parteien – sind es bis zum heutigen Tage. Der bestehende Staat, die „bürgerliche Demokratie“, war und ist ihr Hauptgegner.

Ungarn wählt – Die fröhlichen Faschisten von Jobbik – Politik – Berliner Morgenpost – Berlin

Bei unseren extremen Linken, also etwa der Rote Armee Fraktion und ihren Nachfahren, galt und gilt Ähnliches:

Die deutschen, extrem zersplitterten Linksextremisten – von der Weimarer KPD einer Rosa Luxemburg bis zur RAF einer Ulrike Meinhof und darüber hinaus – bekämpften zwar, da sie nicht an der Macht waren, den deutschen Staat, die bürgerliche Demokratie in ihrer damaligen Ausprägung, mit den Mitteln des illegalen Kampfes, des Terrors und der Gewalt. Ich hege aber keinen Zweifel:  Sobald sie die staatliche Macht errungen hätten, hätten sie alles daran gesetzt, die gesamte Gesellschaft durch die Macht des Staates umzuschaffen.

Extreme Staatslastigkeit bedeutet keineswegs bereits automatisch links.

Die KPdSU, die russischen Kommunisten schafften gewissermaßen die Quadratur des Kreises:  Sie waren zweifellos überzeugte Kommunisten, aber sie waren oder wurden eben auch glühende Nationalisten! Sie waren staatsgläubig, aber sie schafften es auch, durch extreme, auch gewaltsame Russifizierung, durch Unterwerfung und militärische Gewalt gegen die umliegenden kleineren Staaten wie etwa Polen, Tschetschenien, Afghanistan oder die baltischen Staaten fast die gesamte rechtsextreme, nationalistische Bewegung Russlands auf ihre Seite zu ziehen! Wer den kommunistischen Nationalismus nicht wollte, wurde liquidiert, wie etwa Trotzkij.

Das Militärbündnis zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich, das immerhin bis zum August 1941 gehalten hat, war der ideale Ausdruck dafür, dass nationalistische, sozialistische und kommunistische Ideen und Ideale sehr wohl zusammenpassen. Erst 1990 hat sich Europa weitgehend von dieser unheiligen Allianz befreit. Zum Glück!

Es darf somit nicht wundern, dass gerade in den ehemals kommunistisch-nationalistischen Staaten wie etwa der ehemaligen Sowjetunion oder der VR Ungarn, oder in Gebieten der früheren DDR heute der extreme Nationalismus, der Rechtsextremismus leider weiterhin so furchtbar stark ist. So weiß es jeder, dass es im Gebiet der ehemaligen DDR weiterhin starke nationalistische, faschistische Bewegungen gibt, die in Gefährlichkeit den linksextremistischen Bewegungen nicht nachstehen. Sie bestanden übrigens bereits in der DDR, jedoch im Untergrund.

 Posted by at 17:45

„“Wutbürger“

 Tugend  Kommentare deaktiviert für „“Wutbürger“
Dez. 212010
 

O ihr Wutbürger! 

Wir brauchen MEHR und bessere Bürgerlichkeit, weniger „Aussteigermentalität“, weniger „Protestkultur“, weniger „Wutbürger“, weniger „Abseilen“, weniger „Alternativ-Biotope“!

Wer ist ein Bürger? Alle, die hier leben, gleichermaßen! Alle sind Bürger. Alle sind „irgendwie“ gleichermaßen verantwortlich für das eigene Leben UND das Gemein-Wesen.

Ich finde: Solidarität soll vor allem eine Leistung der Bürger sein, nicht vorrangig des Staates. Bürgerliche Solidarität wächst von unten her auf. Der Staat überwölbt sie nur. Dann ist Solidarität kein Sozialismus, sondern verkörpert „soziale Tugenden“ oder „Gemeinsinn“.

Lesepatenschaften, Patenschaften zwischen Familien – wunderbar! Tolle Sache! Da mach ich sofort mit.

Man könnte z.B. förmliche Patenschaften zwischen „schwierigen“ und „allzu bürgerlichen“ Familien anregen – OHNE Bezahlung, OHNE Aufwandsentschädigung.

Der direkte Kontakt zwischen unterschiedlichsten Familien ist tausend Mal besser als sozialarbeiterische, staatliche Betreuung. DER wirkt Wunder, Sozialarbeit nicht.

Skeptisch sehe ich aber die Forderung der Verfasserin, Bürger sollten sich für „mehr Sozialarbeiter“ einsetzen. Oder noch mal ne Schippe Geld für Kitas und Schulen lautstark einfordern. Dabei gibt es gar nicht so viele Erzieher und Lehrer, wie die guten Bürger gerne hätten. Man kann sie nicht backen.

Fordern, jammern, klagen. Alles schön und gut. Recht und billig. Wird aber allmählich ermüdend!

Ich finde, „die Bürger“ überfrachten mittlerweile den Staat mit ihren Forderungen.

Der Staat wird die Solidarität und soziale Gerechtigkeit durch seine Leistungen nicht von oben herab herstellen können. Er kann nur ein bisschen fördern und fordern. Tun müssen es die Menschen. DIE BÜRGERINNEN und DIE BÜRGER.

Es kommt in der jetzigen Lage Berlins vor allem auf die Menschen an, nicht auf die staatlichen Leistungen.

Essay: „Wutbürger“ – Mitte ohne Maß – Kultur – Tagesspiegel

 Posted by at 19:04
Dez. 212010
 

Aus Zeitmangel – zustimmend zitiert und dokumentiert – ein Leserbrief von heiko 61:

Gut gemacht, Herr Heiko 61! 🙂

Kontrapunkt: Jürgen Zöllner – der Verschlimmbesserer – Meinung – Tagesspiegel

Welche Schule hat einen guten Ruf?
Für mich ist das eine absolute Phatomdiskussion.
Ich behaupte, kein Elternteil kann die Qualität einer Schule einschätzen, bevor die eigenen Kinder nicht dort hingehen.
Wir hatten vor Jahren das Problem, dass unsere Tochter nicht auf unsere Wunschschule (eine prächtige, traditionsreiche Altbauschule in guter Gegend)gehen durfte, weil ein anderes Gymnasium wohnortnäher war. Und dessen baulicher Zustand war absolut jämmerlich und gelegen war es mitten in Marzahn!
In der Praxis erwies sich dieses Gymnasium als kleines Schatzkästchen, sehr gut geleitet, sehr engagierte Lehrer, eine sehr leistungsorientierte Schülerschaft. Wir waren wirklich zufrieden und unsere Tochter fühlte sich wohl!
Kurz vor dem Abi nach der 11. Klasse wurde diese Schule geschlossen und unsere Tochter musste in ein viel größeres Neubaugymnasium, angeblich eine sehr beliebte Schule. Das einzige was dort gut war, war die bauliche Hülle. Aber der schulische Kern war um Klassen schlechter als in dem hässlichenm Endlein, dass unsere Tochter davor besuchte.Was will ich damit sagen? Nehmt es, wie es kommt, liebe Eltern. Ihr werdet überrascht sein!

 Posted by at 17:02

Das Problem liegt a) in der Besatzung b) im Westen

 Der Westen, Integration, Migration, Opfer, Sündenböcke, Verantwortung, Vertreibungen  Kommentare deaktiviert für Das Problem liegt a) in der Besatzung b) im Westen
Dez. 212010
 

Sehr gutes, aufschlussreiches Interview mit Syriens Präsident  in der BILD! Worin liegen die Probleme des Nahen Ostens begründet?

Die Antwort des Präsidenten erfolgt mit wünschenswerter Deutlichkeit und Eindeutigkeit:

a) „In der Besatzung“ – jahrhundertelange Besatzung! Erst durch den Westen, dann durch Israel. Spannend zu sehen, dass weder die Herrschaft der Mameluken über Syrien noch die jahrhundertelange Herrschaft der Osmanen über Syrien (ab 1516) als Besatzung gilt. Die Besatzer – das ist immer nur der „Westen“. Alles Übel rührt von daher. Das ist heute felsenfeste Überzeugung in großen Teilen der arabischen Welt. Der Präsident sagt wörtlich:

 „Die Ursache aller Konflikte hier ist Besatzung: erst durch die Briten, dann durch die Franzosen, jetzt durch die Israelis. Das führt zu Verzweiflung, die wiederum zu Extremismus führt. Das ist der Grund, warum wir keinen Frieden finden.“

b)  „Im Westen„. Das Problem liegt immer und einzig im Westen.

BILD: Sie sind seit zehn Jahren der Präsident Syriens. Wie sehen Sie das Image Ihres Landes in der Welt?

Präsident Assad: Meinen Sie den Westen oder die Welt? Ich frage das, weil das Problem im Westen liegt, nicht in der gesamten Welt. Das Problem mit dem Westen ist, dass man sich dort für die gesamte Welt hält und dabei den Rest der Welt einfach vergisst. Der Westen kann nicht immer weiter seiner Strauß-Politik folgen, einfach den Kopf in den Sand stecken und dabei nicht sehen wollen, was im Rest der Welt vor sich geht. Syriens Image in der Welt ist sehr gut.

Ich empfehle dieses Interview wirklich der genauen Lektüre! Es ist ein überragendes Beispiel für rhetorisches Geschick.

Wenn ich mit Syrern oder Ägyptern oder Türken hier in Berlin spreche und sie frage: „Worin liegt das Problem? Wer ist schuld?“ werden die meisten  antworten:

Das Problem liegt an der deutschen Gesellschaft. Das Problem liegt in der deutschen Schule. Das Problem liegt an Sarrazin: er hat alle Integration kaputtgemacht. Das Problem liegt an der Bundesregierung. Das Problem liegt im Rassismus der Deutschen. Die Deutschen sind ausländerfeindlich. Das Problem liegt in der Islamfeindschaft. Das Problem liegt an den Zionisten (jawohl, auch das hört man hier in Kreuzberg). Das Problem liegt darin, dass der deutsche Staat uns nicht genug Geld gibt zur Integration und um Deutsch zu lernen. Der Staat tut nichts für uns.

Diese Melodien kann man wirklich auf allen Ebenen hören – im Deutschen Bundestag ebenso wie in Kreuzberger Kneipen.

Mein Problem mit solchen Argumenten ist: Es wird stets die Schuld an den Schwierigkeiten auf andere abgewälzt. Nie wird gefragt: Was haben wir versäumt?

Beispiel: Eine viel zu hohe Zahl, vielleicht die Mehrheit unserer jungen Deutschtürken lernt weder genug Deutsch noch genug Türkisch, um einen anspruchsvollen Beruf zu erlernen. Das ist nun mal derzeit leider noch so, da mag man drum herumreden wie man will. Warum? Antwort: „Wir sind Opfer des Schulsystems. In diesem Schulsystem können wir weder Deutsch noch Türkisch lernen. Die deutsche Schule ist schuld.“ Hab ich selbst wörtlich so gehört!

Diese beiden Strategien –

1) Suche die Schuld stets bei anderen!

2) Erkläre dich zum Opfer der anderen!

sind absolut fundamental in dem Reden sowohl über den Nah-Ost-Konflikt wie auch im Reden über die Integration in Deutschland!

Wobei man durchaus auch beides zusammenführen kann! „Ich kann mich nicht in Deutschland integrieren, weil Israel unser Land besetzt hat!“

Diese Fundamentalstrategien muss man durchschauen. Sonst kommen wir nicht weiter.

Syriens Präsident Baschar al-Assad im BILD-Interview: Warum findet der Nahe Osten keinen Frieden? – Politik – Bild.de

 Posted by at 07:37

„Das Eismeer der Stille“

 Freude, Kinder, Natur  Kommentare deaktiviert für „Das Eismeer der Stille“
Dez. 202010
 

Stifters Bergkristall erinnert mich an das eine oder andere Bild von Caspar David Friedrich, so etwa „Das Eismeer“ oder „Winterlandschaft mit Kirche“. Gibt es unter uns Deutschen noch Menschen, die Stifters durch und durch bildnerische Prosa mit den Ohren lesen können? Gibt es noch Menschen, die die Schönheit der deutschen Sprache mit allen Sinnen aufsaugen?  Gibt es noch Lehrer, die es wagen, ihre Schüler mit dem Erlebnis der Stille zu beeindrucken?

Ja. Ich weiß es. Zu den besten Erlebnissen unserer Elternkarriere an einer Kreuzberger Grundschule zähle ich es, als die Schulleiterin bei einem unserer Konzerte die Kinder aufforderte, einen Augenblick innezuhalten und die Stille zu hören – und … es gelang!

Hört hier einen solchen Augenblick bei Adalbert Stifter:

Aber es war rings um sie nichts als das blendende Weiß, überall das Weiß, das aber selber nur einen immer kleineren Kreis um sie zog und dann in einen lichten, streifenweise niederfallenden Nebel überging, der jedes Weitere verzehrte und verhüllte Und zuletzt nichts anderes war als der unersättlich niederfallende Schnee.

„Warte, Sanna“, sagte der Knabe, „wir wollen ein wenig stehen bleiben und horchen, ob wir nicht etwas hören können, was sich im Tale meldet, sei es nun ein Hund oder eine Glocke oder die Mühle, oder sei es ein Ruf, der sich hören läßt, hören müssen wir etwas, und dann werden wir wissen, wohin wir zu gehen haben.“

Sie blieben nun stehen, aber sie hörten nichts. Sie blieben noch ein wenig länger stehen, aber es meldete sich nichts, es war nicht ein einziger Laut, auch nicht der leiseste außer ihrem Atem zu vernehmen, ja in der Stille, die herrschte, war es, als sollten sie den Schnee hören, der auf ihre Wimpern fiel. Die Voraussage der Großmutter hatte sich noch immer nicht erfüllt, der Wind war nicht gekommen, ja was in diesen Gegenden selten ist, nicht das leiseste Lüftchen rührte sich an dem ganzen Himmel.

Es genügt, sich einige weitere dieser Gemälde vor Augen zu führen, und man wird die kantige, die grobkörnige Sprachmusik Adalbert Stifters buchstäblich vor den Augen emporwachsen sehen. Hört etwa folgende Stelle:

Projekt Gutenberg-DE
So weit die Augen der Kinder reichen konnten, war lauter Eis. Es standen Spitzen und Unebenheiten und Schollen empor wie lauter furchtbares, überschneites Eis. Statt ein Wall zu sein, über den man hinübergehen könnte und der dann wieder von Schnee abgelöst wurde, wie sie sich unten dachten, stiegen aus der Wölbung neue Wände von Eis empor, geborsten und geklüftet, mit unzähligen blauen geschlängelten Linien versehen, und hinter ihnen waren wieder solche Wände, und hinter diesen wieder solche, bis der Schneefall das Weitere mit seinem Grau verdeckte. „Sanna, da können wir nicht gehen“, sagte der Knabe.

„Nein“, antwortete die Schwester.

„Da werden wir wieder umkehren und anderswo hinabzukommen suchen.“

„Ja, Konrad.“

Die Kinder versuchten nun von dem Eiswalle wieder da hinabzukommen, wo sie hinaufgeklettert waren, aber sie kamen nicht hinab. Es war lauter Eis, als hätten sie die Richtung, in der sie gekommen waren, verfehlt.

Wer so etwas miterlebt hat, der wird den Glauben an unsere Kinder immer wieder finden.

 Posted by at 20:00
Dez. 202010
 

Heftige Debatte über Migration und Integration bei Facebook! „Wir Einwanderer müssen doch zusammenhalten, dürfen uns nicht gegenseitig schwächen, gegenüber den Deutschen! Wir sind doch in einer besonderen Lage!“ Ich widerspreche!

Ich werde herausgefordert, mische mich ein, spreche mich gegen eine Bevorzugung von Menschengruppen aus. Denn ich vertrete das Einheitsmodell des Staatsbürgers! Ich meine: Alle Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland haben gleiche Rechte und gleiche Pflichten, unabhängig davon, ob ihre kulturellen Wurzeln in Patagonien oder Paraguay oder Polen oder Pommern liegen.

Alle Ausländer ohne deutsche Staatsbürgerschaft, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, haben grundsätzlich gleiche Rechte und Pflichten. Franzosen haben ebensolche Rechte wie Türken, Russen ebensolche wie Italiener.

Es gibt keine „anerkannten ethnischen Minderheiten“ in Deutschland und soll sie auch nicht geben (außer den Dänen und den Sorben).

Ich meine:

Einwanderer sind nichts Besonderes. Sie haben weder besondere Rechte noch besondere Pflichten noch benötigen sie besondere Förderung. Sie müssen sich wahrscheinlich mehr anstrengen als andere. Aber selbst das ist normal. Ur-Deutsche sind auch nichts Besonderes.

Für mich ist einzig und allein jeder einzelne Mensch etwas Besonderes. Jede Persönlichkeit verdient gleichermaßen unsere Zuwendung, unsere Bemühung, unseren Respekt.

 Posted by at 17:13
Dez. 202010
 

26082009011.jpg Cooler Move von Künast! Sie fühlt sich durch die Anwesenheit des Papstes nicht eingeschüchtert. Ich denke, niemandem bricht ein Zacken aus der Krone, wenn er dem Diener der Diener, dem servus servorum (einer der Titel des Papstes) lauscht.

Volker Beck sollte nicht eingeschnappt sein, nur weil der Papst IHN persönlich für „ungeordnet“ hält.

Und Ströbele sollte nicht sauer sein, wenn der Papst sich nicht bei IHM persönlich entschuldigt für das, was einige irrgeleitete Patres vor 400 Jahren den Indios angetan haben. Lest die WELT:

Er „halte davon nichts“, dass der Papst im Bundestag rede, sagte der Berliner Alt-Grüne der „Mitteldeutschen Zeitung“ und kündigte an, bei Benedikts Rede den Saal zu verlassen. „Unserem Heiligen Vater nehme ich besonders übel, dass er sich in Lateinamerika nicht zu seiner Schuld und der seiner Kirche bekannt hat“, sagte Ströbele im Fahrwasser alter Latino-Solidaritätsadressen.

Oder sollte Ströbele sich bei BECK für das entschuldigen, was Fidel CASTRO, der von Ströbele eifrig beworbene CHE Guevara sowie ihre kommunistischen Sturmtrupppen den Schwulen in kubanischen Internierungslagern haben angedeihen lassen? Erkennt Ihr das Bild auf Ströbeles Schal? Welcher gute Freund und fröhliche Mitstreiter Fidel Castros ist das denn?

Was war die kämpferische Grundeinstellung von Fidel Castro und Che Guevara gegenüber Schwulen und Lesben? Für wen errichteten Fidel und Che ihre Internierungslager?

Zitat aus queer.de:

 Homosexualität war zwar vor dem Umsturz durch Castro 1959 bereits illegal, gleich nach der Machtübernahme ließen die neuen Machthaber Schwule aber gezielt verfolgen und in Internierungslager stecken, in denen viele zu Tode kamen. Die Kommunisten begründeten die Verfolgung damals damit, dass es sich bei Homosexualität um eine kapitalistische Ausprägung handelte, die es auszurotten galt. Erst in den 1980er Jahren ließ der Verfolgungsdruck auf Schwule und Lesben nach. Homosexuelle wurden aber bis vor wenigen Jahren noch wegen „antisozialen Verhaltens“ verfolgt.

Nicht zuletzt: Die Grünen haben ca. 52.000 Mitglieder. Die Katholiken etwa 1,1 Milliarden.

Papst-Rede: Künast rüffelt Beck – Queer.de
„Da gehen wir hin – und zwar respektvoll.“

 Posted by at 15:23

„Es soll alles beim alten bleiben“

 Heimat  Kommentare deaktiviert für „Es soll alles beim alten bleiben“
Dez. 192010
 

Stifters „Bergkristall“  in der Kastanienallee lesen! Das wär’s. Dann könnte man sich darüber unterhalten, ob alles im Leben so bleiben soll, wie es ist, oder ob es Formen des Wandels geben soll.

Sie sind sehr stetig, und es bleibt immer beim alten. Wenn ein Stein aus einer Mauer fällt, wird derselbe wieder hineingesetzt, die neuen Häuser werden wie die alten gebaut, die schadhaften Dächer werden mit gleichen Schindeln ausgebessert, und wenn in einem Hause scheckige Kühe sind, so werden immer solche Kälber aufgezogen, und die Farbe bleibt bei dem Hause.Wenn es in einem Haus ein scheckiges Kalb geboren wird, bleibt es dabei.“

Massive Touristenabwehr, wie etwa in der neuen Nummer der interim, Kampf der Gebirgsbewohner gegen „die von draußen“, gegen „die von drüben“ – alles Dinge, die von einem habituell gewordenen, auf Staatskosten lebenden linkskonservativen Establishment zur Schau getragen werden.

Lest:

Berlin: Post-Gentrification-Protest in Prenzlauer Berg « Gentrification Blog

Im Streit um die Kastanienallee geht es offensichtlich vor allem um dieses Lebensgefühl der aktuellen Bewohnerschaft – und für die Gewerbetreibenden auch um ihre Geschäftsgrundlage. Die im Zuge der Aufwertung der letzten Dekade entstandene Bewohner- und Gewerbestruktur soll in ihrem Kern konserviert werden. Wir haben es mit einem typischen Post-Gentrification-Protest zu tun: Die Pioniere und Gentrifier der vorherigen Aufwertungsphase schließen die Tore und verteidigen die von ihnen symbolisch und materiell angeeigneten Räume.

 Posted by at 23:20
Dez. 192010
 

Ein wirklich bedenkenswerter Einwand gegen das Wort „Integration“. Spannend! Das sind einige der wenigen Stimmen, die sagen: Wir brauchen keine Integration. Das „Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung“ lehnt den Begriff Integration als undemokratisch komplett ab. Lest das:

Demokratie statt Integration
Wir wollen das Offensichtliche klar stellen. Wir leben in einer Einwanderungsgesellschaft. Das bedeutet: Wenn wir über die Verhältnisse und das Zusammenleben in dieser Gesellschaft sprechen wollen, dann müssen wir aufhören, von Integration zu reden. Integration heißt, dass man Menschen, die in diesem Land arbeiten, Kinder bekommen, alt werden und sterben, einen Verhaltenskodex aufnötigt, bevor sie gleichberechtigt dazugehören. Aber Demokratie ist kein Golfclub. Demokratie heißt, dass alle Menschen das Recht haben, für sich und gemeinsam zu befinden, wie sie miteinander leben wollen. Die Rede von der Integration ist eine Feindin der Demokratie.

Ich habe immer es wieder bemerkt: Die angeblichen „Nicht-Integrierten“ sind oft hervorragend integriert – in verschiedene Hilfesysteme wie etwa das deutsche Sozialhilfewesen, in bleibende familiäre Abhängigkeiten des Herkunftslandes, in Indoktrination durch Religionsvertreter der Herkunftsländer, in generationenübergreifende Integrations-Ketten und Netzwerke, in Berieselung durch Regierungen der Herkunftsländer und Dauerbeschallung durch kommerzielle Medien der Herkunftsländer.

Sie sind und bleiben mannigfach integriert!

Deshalb meine ich in der Tat wie die kritischen Migrationsforscher, dass das demokratische Gemeinwesen in der Tat nur kulturell „schwache“ Mindestanforderungen an Zuwandernde stellen kann und stellen muss.

Welche sind das?

1) Der Wille, dem Gemeinwesen beizutreten, in das man einwandert. In unserem Fall also der erkennbare und auch geäußerte Wille, ein Mitglied der Gesellschaft und ein Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland zu werden. Wer das einfach nicht will – wieso sollten wir ihn mit offenen Armen empfangen? Wieso sollten wir jemanden in die Bundesrepublik Deutschland integrieren wollen, der sagt und zu erkennen gibt: Ich will gar nicht zu euch gehören?

2) Der Wille, die Landessprache zu erlernen.  Partizipation setzt eigene Anstrengungen voraus. Dabei ist das Erlernen der Landessprache zentral. Wie der Zuwandernde das bewerkstelligt, bleibt ihm oder ihr überlassen.

3) Der Wille und die Fähigkeit, den Lebensunterhalt für sich und seine Familie im Land der Zuwanderung dauerhaft selbst zu verdienen.  Auch dies scheint mir zentral. Im Sozialsystem wird Integration nicht gelingen.

Sind diese drei Voraussetzungen gegeben, wird man von gelungener Integration sprechen.  Das ganze andere wolkige Drumherum, von dem eine blühende Migrations- und Integrationsforschung lebt, ist dann fast schon zweitrangig. Man kann es machen, muss es aber nicht machen. Die ganze Aufregung kann man runterkochen auf ein sinnvolles Maß.


 Posted by at 22:15

Rassistische Diskriminierung verhindern – Zweisprachigkeitsanforderung ist Illusion

 Rassismus, Sprachenvielfalt, Türkisches  Kommentare deaktiviert für Rassistische Diskriminierung verhindern – Zweisprachigkeitsanforderung ist Illusion
Dez. 192010
 

Kulturübergreifende Kentnisse werden im neuen Integrationsgesetz des Berliner Senats verlangt, z.B. sehr gute Kenntnisse in zwei Sprachen. Da sehe ich aber ein riesiges rassistisches Diskriminierungspotenzial! Denn diejenigen, deren angeblich „objektive Benachteiligung“ durch „positive Diskriminierung“ beendet werden soll, werden nun doppelt durch die Einstellungsgespräche fallen: sie beherrschen weder die Landessprache Deutsch noch die angebliche „Muttersprache“ Türkisch, die ja ihrerseits häufig erst vor 2 oder 3 Generationen durch staatlichen Zwang an die Stelle der eigentlichen Herkunftssprachen wie etwa Kurdisch oder Arabisch getreten ist.

Das weiß hier in Kreuzberg jeder – das fiel mir auch bei meinen Reisen durch die Türkei auf. Ich dachte: „Mann, die sprechen hier in der Türkei gar kein richtiges Türkisch, wie ich es aus Kreuzberg im Ohr habe!“

Ebenso rassistisch und ausländerfeindlich (jawoll, so nennt man das heute!) verfährt Radio Metropol FM, ein deutsch-türkischer Sender. Auch hier dasselbe Bild wie bei den Einstellungsgesprächen der Feuerwehr, der Polizei, der privaten Unternehmen: Hunderte von deutsch-türkischen Bewerbern werden abgewiesen, weil sie weder ausreichend Deutsch noch Türkisch können. Ist das Rassismus? Diskriminierung? Verweigerung von Bürgerrechten, wie dies der TBB nennt?

Die türkischen staatlichen und religiösen Organisationen haben ihre Zöglinge jahrzehntelang im Geist des türkischen Nationalismus darin eingelullt, dass sie „eigentlich“ brave und gute Türken seien, die ihre Identität durch Nicht-Erlernen des Deutschen, durch Fernhalten von allen anderen Nationalitäten und durch fleißige Geld-Transfers ins Mutterland bewahren müssten.  Jetzt zeigt sich, dass dies die reinste Sackgasse war.

Radio in zwei Sprachen: Arabeske aus Kreuzberg – Medien – Tagesspiegel
Yikicis Suche nach Mitarbeitern war mühsam. Als er einen Moderator einstellen wollte, musste er gleich mehrere hundert Deutschtürken casten. Fast niemand erfüllte die sprachlichen Anforderungen, die der Beruf mit sich bringt. Die Deutschkenntnisse waren unzureichend, die Türkischkenntnisse ebenso. „Am schlimmsten war es, dass es den Bewerbern gar nicht bewusst war“, sagt Yikici.

 Posted by at 19:13
Dez. 192010
 

061220101171.jpg „Sie fahren immer noch mit dem Rad? – Tapfer!“ derartige Kommentare fliegen mir immer wieder entgegen.

Hierzu erkläre ich frisch und frei:

Ich bekenne mich als unerschrockener Allwetter-Ganzjahres-Radler und habe folglich sehr gute Winterbereifung mit Spikes aufgezogen. Ich fahre weiterhin wie im Sommer
problemlos alle meine Strecken in Berlin (allerdings abweichend vom Sommer
nur bis 10 km je Strecke) bei jedweder Witterung, bei allen Temperaturen und
zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Fahrrad, jedoch sehr häufig – statt
auf den nur teilweise geräumten Radverkehrsanlagen – auf der Fahrbahn mit
durchgängiger Decke aus Schnee und Eis. Dabei schütze ich mich vor der
Unbill der Witterung durch die unverzichtbaren Handschuhe, hell
reflektierende, wärmende Außenkleidung, wärmenden Schal, Fahrradhelm und
darunter Wollmütze.

Unser Bild zeigt einen vorbildlich geräumten Radweg in Kreuzberg.

 Posted by at 14:00