10.000 Euro für eine Autobatterie: Vulkan-Asche auf mein Haupt!

 Elektromobilität  Kommentare deaktiviert für 10.000 Euro für eine Autobatterie: Vulkan-Asche auf mein Haupt!
Apr. 202010
 

Vulkan-Flugasche, nein:  Lithium-Erzsand auf mein Haupt, Freunde! Die 5.000 Euro bzw. der Gegenwert von 5 taz-Fahrrädern, welche der Grüne Spitzenmann Jürgen Trittin den Autokäufern schenken will (aus wessen Bankkonto? in Abstimmung mit der grünen Spitzenfrau?), gehen nicht für Privatschulgeld drauf und ebensowenig für den zusätzlich benötigten  Atomstrom – sondern … für eine halbe Autobatterie.

Eine gängige Lithium-Nickel-Autobatterie in der heute geforderten Qualität und Stärke kostet 10.000 Euro. Unfassbar, aber erklärlich: Die Herstellung der Lithium-Nickel-Paste aus den Rohstoffen Lithium und Nickel ist teuer. Nickel ist noch reichlich vorhanden, aber Lithium wird bereits jetzt knapp. Eine Tonne Lithium-Karbonat kostet 5.000 Euro. Das rechnet die aktuelle April-Ausgabe der italienischen Zeitschrift Focus auf den Seiten 124-127 vor. Ich las das Heft gemütlich hingefläzt gestern auf der IC-Fahrt von Hannover nach Berlin.

Trucchi, segreti e curiosità dell’auto elettrica – Focus.it
Il futuro dell’auto elettrica, come quello delle sorelle termiche, è legato a una risorsa naturale che, come tutte le altre, non è affatto inesauribile: il litio, componente base delle batterie. Il 50% delle riserve mondiali di litio si trova in Bolivia, nella spianata del Salar de Uyuni, un lago salato prosciugato a oltre 3.000 metri di altitudine. Il presidente Morales in campo economico sta perseguendo una politica nazionalista nei confronti delle risorse naturali ed è probabile che tenterà di sfruttare al massimo quella che è una delle poche risorse naturali del suo Paese.

Spannend! 50% der ausbeutbaren Lithium-Vorkommen finden sich in Bolivien. Die wenigen Lithium-Länder sitzen schon in den Startblöcken. Wenn sie es schlau machen, können sie ein Kartell wie die OPEC aufbauen. Wir sehen: Ein großer Teil der Elektromobilität wird nach jetzigem Stand der Technik mit der Ausbeutung eines Bodenschatzes, eben des Leichtmetalls Lithium, stehen und fallen. In über 3000 Meter Höhe schuften die bolivianischen Arbeiter für unseren Lärmschutz.

Lärmschutz, ja. Denn: Dass Elektroautos leiser als Benzin- oder Diesel-Autos sind, wird niemand leugnen. Obgleich bei niederen Geschwindigkeiten und in niederen Drehzahlbereichen die Rollgeräusche mehr Lärm entfalten als der Verbrennungsmotor!

Der Umwelteffekt durch E-Mobilität wird geringfügiger als erwartet ausfallen – oder ganz ausfallen. Ich vermute: eine schwarze Null – oder besser: eine weiße Null. Denn Lithiumsande schimmern weißlich in der Höhensonne Boliviens.

Die Weltmarktpreise für Lithium werden kräftig anziehen.

Der eigentliche Strom frisch gezapft aus der heimischen Steckdose wird hingegen für den Verbraucher billiger sein als das Erdöl, mühselig gefördert aus 1000 m Tiefe.

Wir ersetzen somit – nach jetzigem Stand der Technik – die Abhängigkeit vom arabischen Erdöl durch die vom bolivianischen Lithium. Buen provecho!

Unser Foto zeigt das taz-Rad-ähnliche vsf-Fahrrad des Bloggers am Hauptbahnhof. Ich ließ es über Nacht angeschlossen unter einem Laternenpfahl am Berliner Hauptbahnhof stehen und fand es nach meiner Rückkehr unbeschädigt und wohlbehalten wieder. Was für eine Freude. Ich bleibe bei meiner Kombination Fahrrad + Zug und verzichte auf die Kombination Nickel + Lithium. Die ist zu teuer für uns Unterschichtler!

 Posted by at 10:50

Trittin: „Die wahre Autopartei sind die Grünen“

 Elektromobilität, Grünes Gedankengut  Kommentare deaktiviert für Trittin: „Die wahre Autopartei sind die Grünen“
Apr. 182010
 

Sensationelle Anfälle von Ehrlichkeit im Vorfeld der Landtagswahlen! Die Grünen setzen, nachdem Joschka Fischer bei BMW angeheuert hat, ganz auf die teuren, feinen Elektro-Autos. Stückpreis beim ersten – japanischen – Serienmobil laut Ankündigung: 30.000 Euro. Mit der Reichweite hapert es noch. Also das richtige Zweitauto für die Wähler der Grünen!

Der von den Grünen geforderte massive Ausbau von Auto-Mobilität wird zur besseren Auslastung unserer Atomkraftwerke beitragen. Denn irgendwoher müssen die Elektro-Autos ihren Strom beziehen. Klimaneutral wird das nicht zu schaffen sein.

Im Gespräch: Gabriel und Trittin: „Rot-Grün hat eine reale Chance“ – Wahl in Nordrhein-Westfalen – Politik – FAZ.NET

Trittin: „Die wahre Autopartei sind die Grünen.“

Im heutigen Interview verlangt Jürgen Trittin ebenfalls noch 5.000 Euro Subvention für jeden Käufer eines Elektro-Autos. Hört, staunt, lacht:

„Ich bin dafür, jedem Bürger, der solch ein Auto erwirbt, 5.000 bis 6.000 Euro zu geben.“

Ach, dass ich das noch erleben durfte! Die Grünen, vor vielen Jahren eine bekannte Umweltpartei, verlangen, dass neue Autos mit dem Gegenwert 5 neuer Fahrräder bezuschusst werden! Damit nicht nur Studiendirektoren, sondern auch grün wählende Studienräte sich ein staatlich bezuschusstes Auto leisten können und mit gutem Gewissen ihre Nachkommenschaft in die Privatgrundschule bringen können.Von den 5000 Euro kann man dann für 1 Jahr das Schulgeld und die zusätzlichen Stromkosten bezahlen.

Es gibt 35 Millionen Autofahrer in  Deutschland. Das sind alles Wähler. Das wissen auch die Grünen.

Herrlich, diese Grünen! Die Abwrackprämie wird alt aussehen, wenn die Autoförderpläne der Grünen umgesetzt werden.

 Posted by at 23:49

Liebe den Zugewanderten wie dich selbst.

 Das Gute, Liebe, LXX, Migration  Kommentare deaktiviert für Liebe den Zugewanderten wie dich selbst.
Apr. 182010
 

„Du sollst den Zuwanderer lieben wie dich selbst.“ 3. Buch Mose (Levitikus 19,34). Genaue Überprüfung des griechischen Textes der Septuaginta ergibt: Es ist bis in die letzte Verb-Endung hinein derselbe Wortlaut wie beim neutestamentlichen Gebot der Nächstenliebe, das Levitikus (19,18) ebenfalls bringt und das bekanntlich Jesus von Nazaret zitierend wieder aufgreift (Mt 5,43).

Gottesliebe, Liebe zum Nächsten, Liebe zum Zuwanderer, Selbstannahme-Selbstliebe: ein erstaunlicher Vierklang. Sie gehören alle zusammen. Leider ist das Gebot der Zuwandererliebe kaum bekannt bei uns. Ich habe noch nie einen Christdemokraten dieses Gebot zitieren hören. Lesen sie noch die 5 Bücher Mosis? Enttäuschend. Was läge darin für ein Schatz.

 Posted by at 16:25

Jugend rezitiert sich zum guten Wort hin

 Deutschstunde, Einladungen, Gute Grundschulen, Sprachenvielfalt, Theater, Tugend, Vorbildlichkeit  Kommentare deaktiviert für Jugend rezitiert sich zum guten Wort hin
Apr. 172010
 

Wir können beweisen, dass man an einer staatlichen Kreuzberger Grundschule mit 2% Anteil deutscher Kinder genauso gut und erfolgreich lernen kann wie an einem humanistischen Gymnasium mit 98% Anteil deutscher Kinder. Wir können der Welt zeigen, dass die künftige „Elite der Stadt“ und die „Elenden im Lande“ dieselben sind  – und umgekehrt.

Wie?

Meine erste Idee wäre ein Wettbewerb „Jugend rezitiert“ der Schulen, angelehnt an den Wettbewerb „Jugend musiziert“. Grundgedanke dabei: Die Kinder und Jugendlichen lernen säkulare Gedichte der Tradition und der Moderne in deutscher und in anderen Sprachen auswendig und tragen diese – getrennt nach Altersklassen – in einem öffentlichen Wettstreit vor. Wie bei „Jugend musiziert“ werden Gedichte aus jeweils dem 18. Jahrhundert, aus  Romantik und Moderne verlangt, also z.B. ein Gedicht von Goethe/Schiller, eines von Eichendorff und Mörike, eins von Paul Celan und Peter Rühmkorf. Dazu kommt noch ein Gedicht in der Herkunftssprache der Familien, z.B. in Kurdisch, Armenisch, Arabisch oder Russisch.

Die uralte Technik der Rezitation, der versgestützten Einprägung, wie sie über die Jahrtausende hinweg in den großen abrahamitischen Religionen gepflegt wurde, weist einen Weg zur Hinführung an gute Sprache, an den sorgsamen Umgang mit dem Wort.

 Posted by at 10:29
Apr. 162010
 

Wir geben hier eine Leserstimme aus dem Tagesspiegel vom 08.07.2009 wieder. Hat jener Leser (Name ist diesem Blog bekannt) Recht? Lest und entscheidet selbst:

MIGRANTENFÖRDERUNG: Kein Ende in Sicht – Berlin – Tagesspiegel
Wolfgang Schimmang und Tausende von Lehrern und Erzieherinnen haben recht: Die Lage verschlimmert sich. Bereits jetzt haben wir einen Migrantenanteil von nahezu 100 Prozent in Grundschulen (etwa der unsrigen). Verfehlt ist es aber, wieder einmal dem rot-roten Senat vorzuhalten, er tue zu wenig für die Sprachförderung. Umgekehrt ist es richtig: Die türkischen und arabischen Eltern und Migrantenverbände tun nichts für die Sprachförderung. Stattdessen forderten laut Tagesspiegel von heute einige Imame dazu auf, sich am Schulstreik zu beteiligen. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Die vom türkischen Staat bezahlten Imame mahnen erneut noch mehr Geld, mehr staatliche Stütze, mehr Geld für ihre Schäflein an, statt endlich einmal klar, unmissverständlich und eindeutig die Loyalität zu diesem Staat Bundesrepublik in den Vordergrund zu rücken. Der Staat Bundesrepublik soll wieder einmal an allem schuld sein, der deutsche Staat soll es richten! Das kann nicht gutgehen. Schon mathematisch wird es nicht möglich sein. Der deutsche Staat kann nicht die Sozialprobleme der Türkei lösen, indem er jeder nachgezogenen Braut einen Sprachkurs, einen Integrationskurs, einen Sozialarbeiter und ein Betreuerteam zur Seite stellt und finanziert. Wichtig wäre, dass die Türkei endlich ein Sozialsystem aufbaute, das mindestens annähernd soviel Bequemlichkeit böte wie das deutsche Hartz-IV-System. Denn hat man es einmal in die deutsche Sozialversicherung geschafft, so bestehen starke Anreize, die gesamte Familie dank vermittelter Ehepartner aus der alten Heimat konsequent hier in Deutschland aufzubauen. Die Türkei kann da nicht konkurrieren, vom Libanon ganz zu schweigen. „Ich will Hartz-IV werden“, das ist ohne Ironie die Zukunftsperspektive, denn Hartz IV in Deutschland ist unendlich besser als gar nichts in der Türkei oder Libanon. Jetzt müssen die migrantischen Eltern und ihre Kinder ran, sie müssen verpflichtet werden, endlich selbst etwas für ihren Erfolg zu tun.

 Posted by at 09:33

„Woher wissen Sie das?“

 Integration, Migration  Kommentare deaktiviert für „Woher wissen Sie das?“
Apr. 162010
 

„Woher haben Sie diese Zahlen? Woher haben Sie diese Einschätzung der Migrationsthematik?“ So werde ich immer wieder gefragt. Die Antwort: Meine Einschätzung schöpfe ich teils aus eigener Anschauung, denn ich kenne und bewohne (mit Unterbrechungen) Kreuzberg und Berlin seit 1982, teils aus der Presse. Hier aus dem Tagesspiegel von 08.07.2009:

MIGRANTENFÖRDERUNG: Kein Ende in Sicht – Berlin – Tagesspiegel
Wenn es heute in der Schulpolitik um Migration geht, dann meistens in Zusammenhang mit versickernden Mitteln für die Sprachförderung, mit großen Grundschulklassen oder Schülern ohne Abschluss.

Unter Lehrern, Eltern und auch unter manchen Schulpolitikern verfestigt sich der Eindruck, dass die Schulen diesen Kampf nicht gewinnen können. Anders als noch vor 20 Jahren erhofft, wird das Integrationsproblem nicht kleiner, sondern größer. Eine Erklärung ist: Die Türken als größte Migrantengruppe heiraten überwiegend Landsleute, die bis zur Eheschließung in der Heimat gelebt haben. Die große Mehrheit der türkischstämmigen Kinder, die in Berlin geboren werden, haben also mindestens ein Elternteil, das bei der Geburt des Kindes nur wenige Wort Deutsch spricht.

Die Folge ist, dass in den Familien überwiegend Türkisch gesprochen wird und die Eltern den Kindern in der Schule nicht helfen können. Die Lehrer in Kreuzberg, Wedding, Neukölln, zunehmend auch in Charlottenburg, Schöneberg und Spandau fangen also stets wieder bei Null an. Hinzu kommt, dass in der Türkei noch längst nicht überall die achtjährige Schulpflicht durchgesetzt werden kann: Immer wieder tauchen bei den Mütterkursen Frauen auf, die nur vier Jahre zur Schule gegangen sind. Sie beherrschen ihre eigene Sprache nur primitiv, sodass es ihnen doppelt schwer fällt, eine neue Sprache zu adaptieren.

Die Heiratspolitik der Türken, dazu das frühere Heiratsalter und die höhere Geburtenrate auch bei anderen problematischen Migrantengruppen wie den Libanesen führt dazu, dass der Migrantenanteil in den Schulen Jahr für Jahr steigt. So lag er in Nord-Neukölln bei den Erstklässlern noch vor kurzem bei 75 Prozent, ist aber jetzt laut Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang (SPD) bei 83 Prozent angekommen.

 Posted by at 09:13
Apr. 152010
 

Hier eine Leserzuschrift aus dem Tagesspiegel:

Gegen Windmühlen
Berliner Verhältnisse
Ich bin Mutter von fünf Kindern, als wir vor einigen Jahren vom ländlichen Rheinland-Pfalz nach Berlin (Wilmersdorf) zogen, hatten meine damaligen Gymnasiasten einen Wissensvorsprung von etwa einem Jahr, ein Jahr lang mussten sie keinen Finger rühren, um mit guten Noten nach Hause zu kommen.
In unserem Zuhause sammelten sich schnell viele neue Freunde meiner Kinder und ich lernte ihre Hintergründe kennen. Fast alle kamen aus alleinerziehenden Verhältnissen, die Eltern immer auf der Suche – meist nach einem neuen Partner, oft nach einem neuen Job oder einfach nach sich selbst. Bei erstaunlich vielen wurde die Fürsorge für die Kinder in staatliche Hände abgegeben, d. h., schon 13jährige lebten im „Betreuten Wohnen“, andere Kinder waren die Fürsorgenden für ihre vollkommen neben sich stehenden Eltern.
Wilmersdorf ist nicht der klassische „Prekariatsbezirk“, materielle Probleme gab es in den wenigsten Familien.

Viel zu viele Kinder wachsen hier auf, ohne die nötige Zuverlässigkeit in Bindungen, ohne Nestwärme, ohne positives Vorleben. Das kann der Staat – bei allem guten Willen – nie ersetzen. Es geht also auch und vor allem um eine Reform des Privaten, um Verantwortung für die mir anvertrauten Menschen, das große „ICH“ mal ein wenig zu relativieren. Eine Reform in den Elternköpfen also.

Ich bin übrigens selbst alleinerziehend, weil verwitwet.

 Posted by at 13:59
Apr. 152010
 

Gibt es denn noch einen „Zustrom“ nach Deutschland?, wird immer wieder gefragt. Ich denke schon. Ich sehe das ja direkt hier vor Ort, und die Statistiken belegen es ebenfalls. Allerdings ziehen nicht mehr ganze Dörfer auf Geheiß der Obrigkeit nach Deutschland, sondern man holt einen Ehepartner aus den Herkunftsländern. Es gibt immer wieder eine erste Generation! Diese trifft auf die Vorgängergenerationen, wird eingewiesen in das richtige Ausfüllen von Formularen. Und dadurch wird der Lebensunterhalt gesichert.

Ich vertrete folgende Ansicht: Der Zustrom, das beständige Neuauffüllen von Einwanderergenerationen, wie es uns vor Augen liegt, wird sich nur durch eine massive Streichung, Senkung, Auflagenverknüpfung und Befristung von Sozialleistungen steuern lassen. Wenn man Sozialleistungen für Bürger anderer Staaten ganz streicht oder befristet, werden zahlreiche andere Probleme sich auswachsen. Es wird unattraktiv werden, Familien und ganze Sippen mithilfe des deutschen Sozialstaates zu gründen und auszubauen. Eine Streichung und Befristung von Sozialleistungen ist die beste Prävention von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus.

An einer grundlegenden Reform des Sozialgesetzbuches führt kein Weg vorbei.

Dazu fehlt derzeit leider allen Parteien der Mut und die Weitsicht.

Man muss nur 1 und 1 zusammenzählen. Der Berliner Tagesspiegel kommentiert heute auf Seite 1:

Gegen Windmühlen
Der Wegfall zehntausender Arbeitsplätze und das expandierende deutsche Prekariat zwischen Hellersdorf und Spandau haben dazu beigetragen, vor allem aber die ungebremste Zuwanderung ebenso armer wie bildungsferner Schichten aus der Türkei, dem Libanon oder Rumänien: Alle zusammen bilden die immense Zahl von 315 000 Hartz-IV-Haushalten, in denen inzwischen jedes dritte Berliner Kind lebt.

Weite Teile der Stadt geraten in einen Abwärtsstrudel, und die ersten, die das am eigenen Leibe erleben sind – nach den Kindern – Erzieher und Lehrer.

 Posted by at 11:52

Freiheit oder Despotie?

 Europäisches Lesebuch, Freiheit, Griechisches, Leitkulturen  Kommentare deaktiviert für Freiheit oder Despotie?
Apr. 152010
 

Wir hatten in diesem Blog mehrfach das Buch Ester der jüdisch-christlichen Bibel und die „Perser“ des Aischylos für unsere Betrachtungen über unterschiedliche Staatsmodelle im Osten und Westen herangezogen.

Ein insgesamt gut recherchierter, faktenkundiger Artikel von Gunther Latsch erscheint soeben in Spiegel online über das alte Perserreich. Ich meine: Der Verfasser erkennt zu recht, dass die damals, im 5. Jahrhundert geprägten Stereotypen unser Reden über den Gegensatz Orient-Okzident bis heute prägen. So leisten etwa heute noch, im 21. Jahrhundert nach Christus, die türkischen Schulkinder täglich einen Treue-Eid auf den mythologisch überhöhten toten Staatsgründer Atatürk. Jedes türkische Kind muss sich dieser ununterbrochenen Kette der Letztverantwortung einfügen. Das ist das uralte monarchische Staatsdenken, das sich direkt bis auf die orientalischen Großreiche – darunter das Reich der Achämeniden –  des 1. Jahrtausends vor Christus zurückführen lässt. Der mythisch überhöhte Gründer-König des Staates trägt die letzte Verantwortung für das Gedeihen der ganzen Gemeinschaft. Deswegen muss er um jeden Preis geschützt werden. Und deshalb durfte er nicht in vorderster Front mitkämpfen. Denn der Tod des Despoten gefährdete den Fortbestand des gesamten Staates. Durch die feierliche Verpflichtung auf den toten Staatsgründer wird diese Verantwortungsgemeinschaft weitergegeben.

Auch westliche Staaten haben in einem Rückgriff auf jahrtausendealte Despotie-Modelle diesen persönlichen Treue-Eid immer wieder eingeführt und verlangt. So galt der Treue-Eid ab 1933 bis 1945 auch in Deutschland, in der Sowjetunion wurden ebenfalls bis 1954 wieder und wieder persönliche, quasi-religiös bekräftigte Eide auf die Person des Staatenlenkers gefordert. Italien verlangte ebenfalls etwa 20 Jahre lang, bis 1944, den persönlichen Treueid. Eine Nachwirkung des uralten despotischen Staatsdenkens, gegen das sich damals – im späten 5. Jh. v. Chr. – Athen und seine Verbündeten zur Wehr setzten!

Allerdings kann ich dem Verfasser Gunther Latsch  nicht folgen, wenn er den Griechen des 6.-5. Jh. v. Chr. ein verächtliches Herabschauen auf die Perser unterstellt („verhasst verlacht verkannt“). Die Griechen haben lediglich die Andersartigkeit  ihrer winzigen Stadtrepubliken sehr zutreffend erkannt. Von einer Verachtung der Perser waren sie weit entfernt. Das Maß aller Dinge waren eben für das Staatsdenken zunächst einmal die orientalischen Großreiche, von Ägypten angefangen! Man lese doch bitte wieder einmal Herodot, angeblich den Vater der „abendländischen Geschichtsschreibung“. Was sehen wir da? Etwa drei Viertel seines Werkes „Historien“ behandeln östliche, also „orientalische“, despotisch geführte Großreiche! Der Ausnahmecharakter, das Besondere am griechischen, später am abendländischen Freiheitsbegriff, tritt bereits bei Herodot und Aischylos deutlichst vor Augen. Die zentrale, herausgehobene Stellung des Königs, des Pharaos, des Großkönigs, die sakrale Würde des Despoten, das ist ein Merkmal, das den Griechen wieder und wieder ins Auge sticht. Warum? Weil sie es selber nicht mehr aufweisen. Die griechischen Städte sind viel kleiner, und viele von ihnen haben das „Königtum“ abgeschafft und ersetzt durch wählbare Beamte, durch „Ältestenräte“ und dergleichen mehr. Sie haben den göttlich überhöhten Alleinherrscher, den „Despoten“  beseitigt und durch „Ratsversammlungen“ oder wählbare „Stadtobere“ ersetzt! Eine kulturrevolutionäre Tat allerersten Ranges, ohne die unsere „Vereinigten Staaten von Amerika“ und auch unsere „Bundesrepublik Deutschland“ nicht denkbar wären.

Die Abschaffung des despotischen Alleinherrschers war die Gründungstat, die die Republik ermöglichte. Sie erst ermöglichte jenes hohe Maß an Freiheit, das heute gerne in Festtagsreden beschworen wird. Unsere persönliche Freiheit, die Grundrechte, die im Laufe der Jahrtausende entwickelten Menschenrechte verdanken sich letztlich dem Aufstand gegen das despotische Staatsmodell der antiken Großreiche.

Leider droht dieses Wissen vom überragenden Rang der Freiheit auch in Europa immer wieder verlorenzugehen, wie die totalitären europäischen Großreiche des 20. Jahrhunderts belegen.  Sowjetrussland (ab 1917), Italien (1921-1944) und Deutschland (1933-1945) halte ich für drei besonders verheerende Rückgriffe auf despotische Staatlichkeit.  Despotische Staaten wie die drei genannten bringen zwar ein scheinbar höheres Maß an Versorgungsgewissheit. Dem steht als Preis jedoch ein hohes Maß an Unfreiheit, Entwicklungsverhinderung und häufig grausame Willkür gegenüber.

Gegen jeden Rückfall in diese alten Modelle vom allesbesorgenden despotischen Überstaat gilt es sich zu wehren.

Persiens Großkönig Xerxes: Verhasst, verlacht, verkannt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft
Anders als bei den Griechen sei „die persönliche Bewährung in vorderster Front nicht eine legitimatorische Voraussetzung des persischen Herrschertums“ gewesen. „Im Gegenteil: Der Tod eines Königs im Kampfe hätte eine gefährliche und gesetzlose Zeit heraufbeschworen, in der das Reich und die Herrschaft leicht in Unordnung hätten geraten können. Unter den Augen des aufmerksamen Königs tapfer zu kämpfen und dafür gegebenenfalls königliche Anerkennung zu finden genügte einem persischen Untertan; kein Perser hätte an dem thronenden Xerxes in Salamis Anstoß genommen.“

 Posted by at 10:40

Es gibt viel zu tun!

 Integration, Sozialstaat, Tugend  Kommentare deaktiviert für Es gibt viel zu tun!
Apr. 142010
 

13042010.jpg Gute Einsichten in den Stand der Dinge zuhauf auf dem Kleinen Landesparteitag von Berlins CDU! Ich treffe reichlich vorher ein, spreche mit einigen Bekannten und Freunden und verschenke als bonus pack für Verdienste um die Integrationsdebatte  das Buch „Wir haben Erfolg. 30 muslimische Frauen in Deutschland“ von Kerstin Finkelstein. Es fällt vielen schwer, Erfolgsgeschichten zu glauben oder zu erzählen.

Der Direktor der Hoover-Grundschule, Thomas Schumann, wird mit reichlich Applaus bedacht, als er noch einmal die Entscheidung der Schulkonferenz für Deutsch als gemeinsame Sprache begründet. Er hat Erfolg, die Schule hat Erfolg! Die Anmeldungen haben sich verdoppelt.

Die Reden von Frank Henkel und Thomas de Maizière gefallen mir gut. Sie listen klar die Versäumnisse der Vergangenheit auf, ohne einseitig die Schuld nur einer Partei zuzuweisen. Es herrscht große Zuversicht vor, dass es die CDU in Berlin einmal besser machen wird. Es gab reichlich Lob und Unterstützung von der Bundes-CDU!

Meine persönliche Bilanz des Parteitags, den ich leider nur 1 Stunde lang besuchen konnte: Die Einsicht, dass wir alle etwas tun müssen, motiviert zu Taten! Es herrschte eine gute, gemeinsame Grundstimmung. Klar ist, dass Integration zwischen Menschen funktioniert.

Abwesend wie meist bei solchen Veranstaltungen: Die Stimme der zu Integrierenden. Wir Deutschen waren unter uns – jedenfalls im von mir besuchten Teil.

Das Papier von Monika Grütters und Burkard Dregger halte ich für das weitaus beste Thesenpapier, das ich seit langer Zeit gelesen habe!

Leider musste ich den Parteitag um 19.15 Uhr bereits verlassen.

Meine Idee, dass man durch Befristung oder auflagenverknüpfte Zahlung der Sozialhilfe einen Aufstiegsimpuls setzen müsse, fand ich nicht wieder. Zu ungewohnt. Dieser Grundansatz: „Fordern, nicht fördern“  hätte sicherlich nicht in die Landschaft gepasst.

Nur Barbara John vertritt neuerdings die These, dass man an unter 30-Jährige überhaupt keine Sozialhilfe zahlen sollte. Das halte ich für richtig, aber noch nicht ausreichend.

 Posted by at 00:19
Apr. 132010
 

Wie nicht anderes zu erwarten, richtet sich das Grüne Männermanifest, das die taz soeben  veröffentlicht, erkennbar nur an die ethnisch deutschen Männer – die türkischen und arabischen kommen darin nicht einmal vor. Dabei sind etwa 50% der heute in Berlin geborenen Jungens Kinder von Zugewanderten. Es wäre interessant, mal mit muslimischen Männern über das Grüne Männermanifest zu diskutieren – falls sie einen Anlass dazu sehen.

Kernaussage des Grünen Männermanifests ist in meinen Augen:

„Was oft fehlt, sind die positiven Rollenbilder einer anderen, neuen Männlichkeit.“

Der grün-deutsche Mann ist also auf der Suche nach einem neuen Männerbild.

Kernaussage meines Antrags an den CDU-Landesparteitag, der in vier Stunden beginnt:

Die Berliner heranwachsenden Männer aus muslimisch geprägten Ländern wie der Türkei oder Libanon wachsen in ein Rollenvakuum ein. Ihnen fehlt ein kulturell akzeptiertes Rollenbild. In Kitas und Schulen erleben sie fast nur weibliche Leitfiguren. Die Väter sind häufig abwesend oder werden als negative Vorbilder empfunden.

Ich bin gespannt, ob der Kleine Landesparteitag der Berliner CDU das Thema „lebbare Männlichkeit“ aufgreift. Ich würde mich freuen!

Und die Grünen Männer sollte man sachte darauf hinweisen, dass sie nur die eine Hälfte der heutigen Machos und Paschas darstellen. Grün ist auch die Farbe des Islams! Es gibt neben unseren neudeutsch-treudeutschen Jungmannen noch eine ganz andere Männlichkeitskultur – die der Araber und der Türken. Zwischen den Männlichkeitsvorstellungen eines Mustafa, eines Mehmet und denen eines Hans oder Kevin klaffen Welten. Lest selbst einen Abschnitt aus dem Manifest der Grünen Männer:

Grünes Männermanifest: „Nicht länger Machos sein müssen“ – taz.de
Zwischen emanzipierten Müttern und frauenverachtenden Hip-Hoppern bekommen Jungen heute ein breites Repertoire zur Orientierung geboten. Was oft fehlt, sind die positiven Rollenbilder einer anderen, neuen Männlichkeit. Längst wissen wir, dass mit zunehmender Gleichberechtigung das Patriarchat umso härter zurückschlägt: mit Gewalt, medialem Sexismus oder Schein-Bastionen der Männlichkeit in Sport und Musik. Wir wollen role models aus Sport, Medien, Politik und Kultur, die nicht den Macker spielen müssen, weil sie eben selber stark genug sind, auch schwach sein zu dürfen.

 Posted by at 14:10
Apr. 132010
 

Bei meinen Besuchen in Russland fiel mir immer wieder auf, mit  welcher Kennerschaft und oft Liebe die Russen von bei uns in Deutschland längst schon vergessenen Menschen wie Robert Schumann, Heinrich Heine, aber auch Karl Marx (weniger Liebe bei dem, aber Kennerschaft) oder Friedrich Nietzsche sprechen. Die Bildnisse von deutschen Komponisten machen schon etwa die Hälfte der großen Komponisten-Galerie im Konzertsaal des Moskauer Konservatoriums aus. Wer kennt sie bei uns noch?

Ich meine: Das längere gemeinsame Singen sollte zu jedem Schultag in jeder Klasse in der Berliner Grundschule gehören – am besten zu Beginn und dann noch einmal mittendrin. Bitte nicht nur die Nationalhmyne – aber auch. Bitte auch alte Volkslieder, bitte auch Kinderreime, Abzählverse, Knackiges. Dann wird es gar nicht erst passieren, dass ganze Generationen an Schülern unsere Berliner Schulen verlassen, ohne auch nur einen einzigen korrekten deutschen Satz aussprechen zu können. Und ich übertreibe nicht. Geht ins Prinzenbad, fahrt mal U-Bahn bei uns in Berlin.

Lena Meyer-Landrut mit ihrem rasch hingeschmissenen Erfolg wird unseren Kindern als Vorbild hingestellt – in Russland heißt das Vorbild Anna Netrebko. Netrebko hat 15 Jahre hart an sich und an ihrer Karriere gearbeitet, und sie fährt jetzt die Ernte ein. Aber sie hörte auch schon als junges Mädle in der tiefsten Provinz die Fledermaus von Johann Strauss.

In Deutschland wird das Singen (oder Trällern?) dem raschen Lottogewinn untergeordnet. Alles muss ja schnell gehen, die schnelle Mark, der schnelle Euro, der schnelle Erfolg.

Was für ein Jammer!

Wir können doch nicht alle unsere Berliner deutschen, kurdischen, assyrischen, russischen, armenischen, tatarischen, polnischen … Kinder zur Erziehung und zum Deutschlernen nach Sibirien oder in die südrussischen Teilrepubliken schicken?! NACH SI-BI-RIEN! Zum deutschen Sprachurlaub. Ja, warum eigentlich nicht? Sibirien ist ein großes Land. Wir schaffen es bei uns in Berlin nicht, den Kindern Deutsch beizubringen, also müssen wir Eltern und Erzieher selber zur Strafe in die Verbannung nach Sibirien. Das ist nicht schrecklich, oder? Immerhin, dort in Sibirien scheint man den unvergleichlichen Wert des Singens von Liedern erkannt zu haben. Lest:

Wir singen | Статьи | Немецкие организации Сибири
Mitte März fand im Begegnungszentrum des Dorfes Nikolajewka, Deutscher Nationaler Rayon, ein Seminar für Gesang statt. Insgesamt 20 Lehrkräfte der deutschen Kulturzentren aus den Städten Rubzowsk und Barnaul und dem Deutschen Nationalen Rayon nahmen an dieser dreitägigen Veranstaltung teil.

Organisator war die deutsche Begegnungsstätte des Dorfes Nikolajewka. Dieses Seminar wurde von der Stiftung „Altai“ im Rahmen des Programms der Regierung Deutschland zugunsten der deutschen Minderheit in Russland finanziert.
Arbeit mit Liedern hat in der Tätigkeit der deutschen Zentren eine wichtige Bedeutung. Sie veranstalten oft verschiedene Feste, feierliche Unterhaltungs- und Konzertprogramme, in denen sie üblicherweise viele deutsche Lieder vorstellen. Daneben beteiligen sich die Begegnungszentren mit deutschem Gesang an verschiedenen örtlichen sowie an regionalen, föderalen und internationalen Veranstaltungen. Außerdem funktionieren in vielen Zentren verschiedene Gesangkollektive. Sogar im Deutschunterricht, den die Zentren den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen anbieten, spielen die Lieder eine große Rolle. Sie machen den Deutschunterricht noch interessanter und bereiten den Teilnehmern der Deutschkurse verschiedenen Alters Spaß. Aus diesem Anlass ist es für die Zentren immer aktuell, ihr Repertoire mit neuen deutschen Liedern zu erweitern. Deswegen war für die Zentrumsleiter dieses Seminar, das die BIZ-Multiplikatorin für Gesang aus Rubzowsk Irina Bekassowa leitete, sehr wichtig.
Im Seminar besprachen die Teilnehmer die Probleme bei der Arbeit mit Liedern in den Kinder- und Jugendklubs, und Irina Bekassowa berichtete über ihre praktischen Erfahrungen in diesem Bereich. Dann lernten die Lehrkräfte mit den Texten der Lieder richtig arbeiten, und machten sich mit neuen vokal-aussprachlichen Übungen für Sänger bekannt. Die Seminarteilnehmer selbst sangen die neuen deutschen Lieder mit großem Vergnügen.

 Posted by at 08:53
Apr. 132010
 

images.jpg„Ich dich ehren – wofür? Hat nicht zum Manne gereift mich die allmächtige Zeit?“ schleudert Goethes Prometheus dem Zeus entgegen.

Dreifachbelegung heute abend im Terminkalender! ADFC, CDU und Heinrich-Böll-Stiftung buhlen um Aufmerksamkeit! Wo soll ich hingehen? Zur Veranstaltung mit Pinar Selek über das türkische Männerbild – oder zur CDU mit ihrem Integrationskongress – oder zur ADFC-Stadtteilgruppensitzung Friedrichshain-Kreuzberg mit wichtigen Entscheidungen?

ADFC ist Pflicht, völlig klar. Denn dort bekleide ich Ämter. Also heute hin! Bei der CDU hab ich wiederum Anträge eingebracht – unter anderem zum fehlenden „lebbaren Männerbild“ der muslimischen Zuwanderer. Pinar Seleks Befunde wären eine prima Begleitmusik zu diesem Antrag! Springender Punkt meines Vorschlags ist ja gerade: Den türkischen und arabischen Männern in Deutschland wird es nicht leicht gemacht. Einander ausschließende Männerbilder buhlen um ihre Seelen. Die taz berichtet:

Studie zum Männerbild im türkischen Militär: Mit Absicht ramponiert – taz.de
„Armee und Schulen sind dazu da, um aus Bauern Franzosen zu machen“, lautete ein geflügeltes Wort im napoleonischen Frankreich. Pinar Selek würde ergänzen: Die Armee ist dazu da, um aus Jungen Männer zu machen, bestimmte natürlich. Durch Gewalt, Zwang und Maßregelung, durch Unterricht, etwa in Sexualkunde, aber auch durch „eigene“ Unternehmungen, Bordellbesuche und Besäufnisse inklusive. Wie genau dieser Prozess sich vollzieht, wie diese Erfahrungen die Persönlichkeit von Männern beeinflussen, ist Gegenstand ihres Buches „Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt“, das nun auf Deutsch erschienen ist.

 Posted by at 05:10