Wir wär’s mit einer Radtour durch Friedrichshain-Kreuzberg, Herr Minister? Willkommen! Wir sollten ein VORBILD setzen! Bringen Sie Ihren Tross mit. Wir übernehmen gerne eine Einweisung in die Verkehrsregeln für Ihren Tross. Helm und Warnweste nicht vergessen!
Verbogene Felge – Friedrichshain-Kreuzberg bewirbt sich
Schöne Sache, die Claudia Hämmerling MdA laut taz, heute S. 24, angeleiert hat! Beste und schlechteste Verhältnisse für Radfahrer sollen ausgezeichnet werden. Als Bezirkspatriot machte ich mich heute sofort auf die Pirsch! Ich möchte etwas Gutes über meinen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg berichten! Die Wilhelmstraße im Bezirk Mitte ist sicherlich etwas sehr Gutes: breite saubere Radfahrstreifen, höfliche Autofahrer, konfliktfreies Dahinradeln. Die Wilhelmstraße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hingegen steht seit Jahren im Fokus der Negativ-Berichterstattung dieses Blogs.
Das Sahnehäubchen konnte ich vor wenigen Stunden einfangen: 30 Autos parken widerrechtlich den Radstreifen gegenüber der SPD-Zentrale zu, Motorroller und Radfahrer befahren deswegen den Bürgersteig, ein Reisebus bleibt stecken, die Polizei rückt mit eigenem schwerem Gerät an, um den Reisebus zu befreien. Wenn die Lage für den Radverkehr in der Kreuzberger Wilhelmstraße bisher schon schlecht war, so war sie heute geradezu sensationell schlecht.
Großartig! Und alles ist auf Film gebannt! Loriot hätte seine helle Freude daran. Nur der reiferen Jugend empfohlen. Versicherung: Diese Aufnahmen sind nicht gestellt, sondern sind heute Mittag zufällig von einem Bezirkspatrioten gedreht worden. Und: Dieser Kreuzberger Blogger hat nichts gegen politische Parteien, weder gegen die SPD noch gegen die anderen in Bezirk und Bundesland regierenden Parteien.
Na, wie üblich knallte ich wieder mal eine „Tischvorlage“ auf den Tisch des Wirtshauses in der Stresemannstraße. Dann erhub ich mich zu kühnem gedanklichen Flug!
Die Tischvorlage wurde wieder ein winzig klein bisschen zerpflückt oder zurechtgerückt, sagen wir’s wir mal so. OK. Dafür sind ja diese Stammtische da. Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.
Danke, Freunde! Es hat Spaß gemacht. Bis nächsten Donnerstag, 18 Uhr.
Und ein neues Blog gibt es auch:
Ich freue mich über jeden Autofahrer, der ausreichenden Seitenabstand beim Überholen der Radfahrenden lässt, über jeden Autofahrer, der nicht rechtswidrig auf dem Radstreifen parkt. Wenig verschlägt es da, dass heute erneut 7 (sieben) geparkte PKW verbotswidrig den Radstreifen vor der SPD-Bundeszentrale in der Wilhelmstraße zugeparkt und verstopft hatten. Beweis: Dieses Foto. Sie wissen ja nicht, dass sie uns Radfahrer damit gefährden und uns zum Ausweichen in den Fahrweg der Autos hinein zwingen. Gleich daneben ist ein Parkhaus, das weitgehend leer steht!
Soll ich mich ärgern über die ständigen Falschparker? Nein!
Die ganze herrliche Fahrwegmarkierung ist allerdings sinnlos, wenn die Autofahrer sich darüber hinwegsetzen.
Ich freue mich ebenso über jeden Radfahrer im Dunkeln, der helle Kleidung trägt, über alle Radfahrenden, deren Fahrrad vorschriftsmäßig beleuchtet ist, die bei Rot anhalten und die nicht auf dem Bürgersteig fahren. Eine Blitzumfrage bei meinen Freunden ergab, dass sie zu dieser löblichen Menschengruppe gehören.
„Ich bin stolz auf meinen Nabendynamo!“
„Ich halte stets bei Rot!“
„Ich bremse auch für Menschen!“
„Hell leuchten meine Lichter!“
„Mein Schädel ist mir lieb und teuer – deshalb trage ich Helm!“
„Ich fahre auf der Straße, das ist sicherer!“
Kein Zweifel: Viele Radfahrer sind nicht rücksichtslos, viele Radfahrer fahren im Dunkeln mit Licht! Des sollten wir uns freuen, statt stets nur auf jenen herumzuhacken, die rücksichtslos fahren. Dazu hat sich eine muntere Debatte entsponnen:
Dieser Frage hatte ich hatte vor kurzem Gelegenheit nachzugehen!
Sind Radfahrstreifen ein Allheilmittel?
Ja!, möchte man ausrufen. Betrachten wir’s anhand einiger Bilder, soeben in meinem heimatlichen Beritt innerhalb von 20 Minuten geschossen. Radfahrstreifen grenzen dem Radverkehr eine Fläche auf der Straße ab. Gleichwohl bleibt der Radfahrer stets im Sichtbereich des PKW-Verkehrs, Fußgänger kommen nicht in die Quere! Unser erstes Bild zeigt einen guten Radfahrstreifen am Übergang vom Mehringdamm in die Wilhelmstraße, Berlin-Kreuzberg:
So weit so gut! Wie geht es weiter? Der Radfahrstreifen führt auf einen Radweg, der auf gleicher Höhe wie der Bürgersteig angelegt ist. So sieht es aus:
Oha – ein Hindernis! Der Radfahrer wird hier geschickt auf den Gehweg ausweichen. Doch nach der Ampel geht es mit einem neuen, frisch aufgemalten Radfahrstreifen weiter! Seht selbst:
Genau diese Stelle führte in der Vergangenheit sehr oft zu schwierigen Quetsch- und Einklemmsituationen, der neue Radstreifen könnte also zu einer echten Entspannung beitragen, doch leider …
… ist der Radstreifen durch nicht weniger als 7 (sieben) widerrechtlich parkende Autos blockiert. Ausgerechnet im alten Armutsviertel, in Kreuzberg! Folgerichtig fährt der gelb gekleidete Radfahrer auf dem Gehweg statt auf der Straße, was ich nicht gut, aber leider verständlich finde. Ein typischer Verdrängungseffekt! Beachtet: Hier haben wir eine durchgezogene Linie vor uns, ein solcher Radfahrstreifen darf von anderen Fahrzeugen nicht überfahren werden, Halten und Parken ist nicht zulässig.
Anders sieht es beim sogenannten Angebotsstreifen aus, der durch eine unterbrochene Linie gekennzeichnet ist. Diese Markierung dürfen andere Fahrzeuge im Ausnahmefall bei Bedarf überfahren. Jedoch dürfen Radfahrer dabei nicht behindert oder gefährdet werden. Beispiel Großbeerenstraße:
Ein Lieferfahrzeug parkt widerrechtlich auf dem Schutzstreifen, ein zweites Fahrzeug hält daneben, ein drittes überholt die beiden Falschhalter gerade. Die Radfahrer werden entweder auf den Bürgersteig oder auf die Gegenfahrbahn verdrängt.
Ergebnis unserer Foto-Safari: Radfahrstreifen sind eigentlich eine gute Sache, doch nur unter der Voraussetzung, dass sie von den PKW-Fahrern auch beachtet werden. Das widerrechtliche Zuparken und Blockieren der Radfahrstreifen ist ein leidiges Problem. Gefordert ist also STVO-Einhaltung von den Radfahrern UND den Autofahrern, Rücksicht auf die Schutzbedürfnisse der Radfahrer und die Bereitschaft, auch einmal 100m zu Fuß zu gehen. Daran fehlt es oftmals.
Spannendes Wahlwochenende für den Kreuzberger Blogger!
Beim ADFC Berlin gab’s die jährliche Mitgliederversammlung. Ich selbst war gefordert, den Bericht des Bezirksrates vorzulegen. Die Aufgabe erfüllte ich mit wenigen Fakten und einigen Bemerkungen zur einigenden Kraft des Wortes. Don Camillo – so nannte mich einmal eine kurdische Bekannte. Mag sein. Don Camillo war ja ebenfalls begeisterter Radfahrer. Ich blieb unter 15 Minuten. Mein altes Laster, zu lange Reden zu halten, habe ich mittlerweile dank einiger Misserfolge gut im Griff. Mit gut 60% der Stimmen wurde ich zum Delegierten für die ADFC-Bundeskonferenz in Regensburg gewählt.
Ebenfalls gut 60% erhielt ich am selben Tag auf dem Kreisparteitag bei der Wahl zum Beisitzer im Kreisvorstand der CDU Friedrichshain-Kreuzberg.
Zwei Mal 60 Prozent Zustimmung, damit muss ich einfach mehr als zufrieden sein! Alles andere hätte doch ein Geschmäckle, wie der Schwabe im Ländle sagt. Dort wurde ja heute ebenfalls gewählt. Keine Partei erreichte 60 Prozent. Sehr gut! Demokratie besteht in der Auseinandersetzung etwa gleich starker Kräfte. Schön, wenn man das Vertrauen der Menschen erringt. Vertrauen ist das A und O.
Ein Fahrradausflug führte uns erneut in den Fläming mit seiner herrlichen Skater- und Radrundstrecke. Oben seht ihr die uralte, aus dem 14. Jahrhundert stammende, heute verlassen wirkende Kirche in dem verträumten Dorf Neuhof, einem Ortsteil von Jüterbog. Ein Bewohner erzählte uns von der Geschichte der letzten Jahrzehnte. „Früher war hier alles voller Russen, überall Kasernen, dort drüben war die Panzer-Fahrschule! Heute ist alles sehr ruhig.“
Ich fühlte mich wie einst Theodor Fontane bei seinen Streifzügen durch die Mark Brandenburg.
Lobet eure Feinde! Sie sind ja keine.
Tolle Sache! Ziel- und Anfangspunkte aller Touren sind mit Bahnen erreichbar. Der ADAC weiß längst: es geht auch ohne Auto.
ADAC Tour Books. Die schönsten Fahrrad-Touren.
Tassilo Wengel: Berlin und Umgebung. 17 Tagestouren für Genießer in Berlin und seinem Umland. Bruckmann Verlag/ADAC Verlag, München 2010, 190 Seiten, 14,95
Kommt jetzt nach „Stuttgart 21“ und „Kastanienallee 21“ „Dudenstraße 21“?
Alle wissen es: des Bürgers Herz schlägt im Nahbereich! Mögen Ost und West zusammenprallen und ferne Reiche splittern – vor der eigenen Haustür hört der Spaß auf! Diese Wahrheit tritt jetzt wieder einmal schlagend deutlich in der Dudenstraße hervor. Die Morgenpost berichtet am 18.03.2001 über empörte Anwohner:
Anwohner beschweren sich über vermehrte Staus und mehr Abgase, seitdem die Zahl der Fahrspuren für die Autos verringert wurde.
Dudenstraße? – Die Dudenstraße ist unser Beritt! Sie verläuft im Ortsteil Kreuzberg. Ein sofort anberaumter Ausritt wird auf einem zweiteiligen Heimatfilmchen festgehalten:
YouTube – Radverkehr Dudenstraße Berlin 19032011
http://www.youtube.com/watch?v=vJJGj17RkRs
Mein Befund:
Alles halb so wild. Durch die neu angelegten Schutzstreifen für Radfahrer hat sich die Lage für den Radverkehr gegenüber früher verbessert. Die Radfahrer werden durch die fahrenden Autos nicht mehr so stark bedrängt und gefährdet. Das Hauptproblem ist jedoch: Es wird auf dieser nur zu Spitzenzeiten stark beanspruchten Straße zu viel Platz durch die beidseitig parkenden Autos beansprucht. Die beiden Parkstreifen hätten beim Umbau entfernt werden müssen. Der Schutzstreifen für die Radfahrer hätte dann in genügender Breite angelegt werden können.
Die erwünschte Lärm- und Abgasminderung lässt sich durch entsprechende Ampelschaltungen und durch eine sinnvolle Fließgeschwindigkeit des Verkehrs erreichen. Die durchgehenden beiden Fahrspuren für PKW hätten dann beibehalten werden können. Ich meine ferner: Die Autobesitzer müssen sich auf ihre eigenen Kosten Unterstellmöglichkeiten für den ruhenden Verkehr suchen oder schaffen abseits der wichtigen Verkehrsachsen! Die Verkehrsfläche auf den Berliner Durchgangsstraßen ist viel zu wertvoll für Parkplätze. Auf einer Autobahn parkt schließlich auch niemand.
Auto- und Radverkehr muss gemächlich fließen, auch in der Dudenstraße!
Aus der Morgenpost vom 04.01.2011:
mobil.morgenpost.de
Die Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain ist für Radfahrer gefährlich: Sie sind häufig an Unfällen auf der Fahrbahn und auf dem Gehweg beteiligt. Deshalb plant das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den Umbau der Straße. Sie soll einen fast zwei Meter breiten Streifen für Radler an beiden Seiten der Fahrbahn bekommen. Mehr als 100 Autostellplätze fallen dadurch weg. Die Behörde diskutiert die Pläne derzeit mit Anwohnern und Händlern. Bei zügiger Bearbeitung könnte der Umbau noch in diesem Jahr beginnen, sagte Bürgermeister Franz Schulz (Grüne). Die Kosten werden auf etwa 2,3 Millionen Euro geschätzt. Sie sollen aus Sanierungsmitteln bezahlt werden.Die Situation für Radfahrer auf der viel befahrenen Magistrale ist schwierig. Die meisten nutzen die Fahrbahn, einige weichen auf den engen Gehweg aus. Einer Zählung zufolge waren Radler zwischen Ende 2005 und Ende 2008 an 108 Unfällen auf der Warschauer Straße beteiligt. Es kommt zu Kollisionen, weil parkende Autofahrer eine Tür öffnen und nicht in den Rückspiegel sehen. Auch die Kreuzungen sind Unfallschwerpunkte. Vor allem die Ecke Warschauer Straße und Frankfurter Allee wird von Radfahrern gefürchtet. Denn es besteht die Gefahr, dass sie beim Überqueren der Kreuzung von den Fahrern, die rechts in die Frankfurter Allee abbiegen wollen, übersehen werden.
In den neuen Plänen ist vorgesehen, dass der Radweg zwischen der Spur für Rechtsabbieger und der für geradeaus fahrende Fahrzeuge geführt wird. Dieser Vorschlag stieß bei einer Diskussion im Dezember auf Kritik. Radler befürchten, zwischen großen Lieferwagen fahren zu müssen und übersehen zu werden. Nun wird nach anderen Lösungen gesucht. Vorgeschlagen sind eine gesonderte Ampelschaltung für Radler und ein separater Weg, der über den Bürgersteig führt. Ein Planungsbüro soll die Ideen prüfen und in die Pläne einarbeiten. Dann wird es erneut eine öffentliche Diskussion geben.
Bei klirrendem Frost drehe ich einen kurzen Heimatfilm über den Radverkehr am Mehringdamm zwischen Obentrautstraße/Blücherstraße und Gneisenaustraße/Mehringdamm. Es ist ein dokumentarischer Heimatfilm fast ohne Handlung. Ein Roadmovie der etwas anderen Art – bei minus 8 Grad mit unruhiger Hand geschossen!
YouTube – Radverkehr am Mehringdamm Berlin Kreuzberg 22 02 2011
Hintergrund: Morgen abend werden wir in der Verkehrs-AG des ADFC Berlin die Situation des Radverkehrs am Mehringdamm diskutieren. Ich freu mich drauf. Beginn 19.30 Uhr, Brunnenstraße 28.
Ach gäb es hier doch einen Radfahrstreifen!, seufz‘ ich oft, wenn ich mit meinem Sohn am Halleschen Ufer zur Schule radle, wenn ich dann mit ihm am Tempelhofer Ufer zurückradle! Warum? Lest das hier, was der ADFC fordert:
Verkehrssicherheitsbericht 2010
Von 13 Radfahrern die zwischen 2004 und 2008 bei Abbiegeunfällen getötet wurden, fuhren 10 auf Bürgersteigradwegen. Deshalb müssen Radfahrer in Zukunft auf jeder Hauptstraße ihre eigene, gut sichtbare Spur erhalten! Vor allem für unsichere Radfahrer ist eine eigene Spur unerlässlich. Sie bevorzugen bei fehlendem Wegeangebot die Nutzung des Bürgersteigs, in der Annahme hier sicherer zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. An keinem der 9 Unfallorte an denen zwischen 2004 und 2008 Radfahrer durch Fehler beim Einfahren in den Verkehr tödlich verunglückten, gab es einen Radweg oder einen Radfahrstreifen.
Traditionspflege oder Mobilitätssteigerung? Die radelnde Ministerin Aygül Özkan
„Wir müssen diesen wichtigen Teil unserer Tradition pflegen„, so oder so ähnlich verteidigen manche grünen Politiker die jahrzehntelang gehegten alternativen Wohnformen gegen jedwede Zumutung der eigensinnigen Eigentümer, die selber aussuchen wollen, wer in ihren Häusern wohnt bzw. die was dagegen haben, wenn ihr Eigentum zu Klump geschlagen wird.
Rückbesinnung auf Mauerzeiten, Bewahrung der gewachsenen Umfelder, Stütze für Menschen, die sich unter Verfolgungsdruck wähnen, Bestandsschutz, Natur-Schutz, Schutz der alteingesessenen Bevölkerung … so oder so ähnlich äußern sich die konservativen Heimatschützer im trauten Friedrichshain-Kreuzberg.
Einen etwas anderen Ansatz vertritt Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan im Interview der neuen Radzeit (S. 10). Äußerst lesenswert! Unter dem Motto „Mobilität erweitern – Selbstbewusstsein stärken“ wirbt sie für „nachholende Mobilisierung“ – und zwar durch Fahrradfahren. Das Radfahren erweitert den Horizont, macht beweglich und frei, bietet Gelegenheit zum Plausch an jeder Kreuzung. Gute Sache!
Ich denke, Aygül Özkan (CDU) hat völlig recht. Was wir brauchen, ist in der Tat die Bereitschaft zum Wandel. Das Leben ändert sich beständig!
Starres Festklammern an den gewachsenen Umfeldern – ob Haus&Hof, Kind&Kegel, Liebig14 oder Küche&Kirche – führt letztlich zur Passivität und Lähmung.
Der Mensch ist kein festsitzendes, sondern ein wanderndes Wesen! Wir sind alle Wanderer – Migranten!






